Mavic stellt die neuen Deemax Park MTB-Laufräder vor: Diese sollen robust und für allerlei Gravity-Einsätze mit Laufradgrößen von 26 bis 29 Zoll eine gute und dabei erschwingliche Wahl sein.
Mavic Deemax Park Laufradsatz: Infos & Preise
Mavic stellt die neuen Deemax Park MTB-Laufräder vor, die speziell für den Einsatz im Bikepark, beim Freeriden und für Downhill entwickelt wurden. Die Laufräder sollen robust und erschwinglich sein und versprechen Spaß sowie Langlebigkeit im groben Einsatz. Mit einem Fokus auf Widerstandsfähigkeit und einfache Wartung sollen die Deemax Park die richtige Wahl für alle Gravity-Fans sein.
Laufradgröße 26″, 27,5″, 29″
Einbaumaße
Vorderrad 20 x 110 mm Boost (umrüstbar auf 15 x 110 mm Boost)
Hinterrad 12 x 142 mm, 12 x 148 mm Boost, 12 x 157 mm Super Boost
#Große Logos und Nehmerqualitäten: Die Mavic Deemax Park sind für den groben Einsatz gebaut. - Erhältlich in 26, 27,5 und 29 Zoll, Preis pro Satz 449 € (UVP)
Diashow: Mavic Deemax Park Laufräder: Robust und erschwinglich
#… wartungsfreundliche Naben sollen auch das Schrauberherz höher schlagen lassen.
Die 32 J-Bent Speichen des Deemax Park sollen eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen die härtesten Schläge und Belastungen im Gravity-Einsatz bieten. Eine spezielle Pinch Flat Protection Technologie der Felgenwände soll zudem das Risiko von Durchschlägen und platten Reifen reduzieren.
Der Deemax Park Laufradsatz ist in den Größen 26″, 27,5″ und 29″ erhältlich und bietet diverse Achsstandards, um mit unterschiedlichen Rahmen kompatibel zu sein. Während das 29 Zoll-Hinterrad mit HG- oder XG-Freilaufkörper verfügbar ist, steht beim 27,5er-Hinterrad nur der HG Standard zur Auswahl, beim 26 Zoll-Produkt nur der M11-Standard. Alle Park-Laufradversionen kommen mit 6-Loch Bremsscheibenaufnahme.
Mavic betont die Schrauberfreundlichkeit der Deemax Park-Laufräder: Die J-Bent Speichen ermöglichen eine schnelle und einfache Reparatur und die ID360 Naben sollen aus Standard-Mavic-Teilen bestehen, die ohne Werkzeug leicht zerlegt werden können. Jeder Laufradsatz wird zudem mit zwei Ersatzspeichen geliefert, was die Wartung zusätzlich erleichtern soll.
Schau bei Newmen im Allgäu hinter die Kulissen und bau Dir vor Ort einen Traum-Laufradsatz für dein Bike: Newmen und MTB-News suchen zwei begeisterte MountainbikerInnen, die die einmalige Möglichkeit bekommen, am Newmen-Firmensitz in Wiggensbach die MTB-Laufräder ihrer Wahl selbst aufzubauen. Obendrein gibt’s eine exklusive Firmenbesichtigung mit viel Hintergrundinfos von Gründer Michi Grätz.
Dass ein Mountainbike-Laufrad aus den einzelnen Zutaten Nabe, Felge und Speichen besteht, weiß jeder. Aber willst du wissen, wie man ein Laufrad von Grund auf einspeicht und wie viel Handarbeit im Bau von hochwertigen Laufrädern steckt? Dann bewirb Dich jetzt und sichere Dir die Chance auf einen von zwei Plätzen für einen Besuch am Firmensitz von Newmen im Allgäu. Dort bekommt ihr die Möglichkeit, exklusiv bei Newmen hinter die Kulissen zu schauen und euren Traum-Laufradsatz mit professioneller Unterstützung selbst aufzubauen.
#In Wiggensbach im Allgäu werden die hochwertigen Laufräder von Newmen aufgebaut - 2 Leser haben nun die Chance, sich ihren Traumlaufradsatz selbst zu bauen!
Diashow: Newmen Leseraktion: Bau Dir mit Newmen deinen Traum-Laufradsatz!
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Ob leichtes Kids-Set für das Rad von Sohnemann oder Tochter, pfeilschnelle Carbon-Laufräder mit Carbonspeichen oder einen robusten Aluminium-Satz für Bikepark-Einsätze: Ihr könnt euren Laufradsatz nach eigenen Wünschen individuell zusammenstellen und dürft euer fertiges Werk dann mit nach Hause nehmen. Wer will, darf gerne sein Bike mitbringen. Dann wird der selbst gebaute Laufradsatz direkt eingebaut und es geht anschließend auf eine kurze Testrunde auf die Trails in der Umgebung.
#Newmen Forge30 für Enduro, leichte Phase30 oder doch Beskar für satte DH-Action? - Du hast die Qual der Wahl!
Das Gewinner-Paket
Ihr kommt am Freitag, den 2. August am Vormittag nach Wiggensbach und startet mit einer exklusiven Firmenbesichtigung mit Newmen-Gründer Michi Grätz. Danach geht’s in die Laufradfertigung und ihr baut unter professioneller Anleitung euren Wunsch-Laufradsatz auf. Sofern ihr euer Bike dabei habt, werden die neuen Laufräder direkt montiert und wir drehen gemeinsame eine kleine Testrunde. Die Newmen-Laufräder dürft ihr selbstverständlich behalten. Zudem wird euer Tag bei Newmen und der Bau der Laufräder im Anschluss veröffentlicht.
#… baust du selbst deinen Laufradsatz und kannst ihn danach direkt fahren.
Termin: 02.08.2024
Exklusive Firmenbesichtigung mit Newmen-Gründer Michi Grätz
Aufbau deines Traum-Laufradsatzes unter professioneller Anleitung
Montage am eigenen Bike
Testride auf den Trails in der Umgebung
Kosten für Unterkunft/Verpflegung müssen selbst getragen werden
Bewerbung
Du besitzt ein Mountainbike (Cross Country, Trail, Enduro, Downhill)
Du bist technisch interessiert
Du bist begeisterte/r Mountainbiker/in
Du hast am 02.08.2024 Zeit, nach Wiggensbach im Allgäu zu kommen
Wenn das alles zutrifft, bewirb Dich jetzt für einen von zwei Plätzen:
Warum bist du der perfekte Kandidat für unsere Leseraktion?
Bitte schreibe uns einen Bewerbungstext in die Kommentare zusammen mit einem Foto von dir auf dem Trail, auf dem du die neuen Laufräder als allererstes fahren würdest!
Eine Antwort pro Teilnehmer zählt, nicht auf das Gewinnspiel bezogene Antworten werden nicht berücksichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen; Bekanntgabe der Gewinner und alle Angaben ohne Gewähr. Ausschluss der Teilnahme von Zweit- oder Fakeaccounts oder ausschließlich für das Gewinnspiel erstellte Accounts vorbehalten. Das Gewinnspiel endet am kommenden Dienstag, den 25.06.2024 um 12:00 Uhr.
DT Swiss EXC 1200 im Test: Pünktlich zur Saison 2024 präsentiert DT Swiss neue High-End-Laufräder für den Enduro- und harten Trail-Einsatz. Die EXC 1200 Carbon-Laufräder werden laut DT Swiss in einem neuen, einzigartigen Herstellungsverfahren gefertigt, das durch 100 %-Kontrolle ergänzt wird und damit für höchstmögliche Qualität und Langlebigkeit sorgen soll. Neben allen Informationen zu den leichten DT Swiss EXC 1200 Laufrädern samt neuem DEG-Freilauf haben wir einen ersten Testeindruck für euch.
DT Swiss EXC 1200 Laufräder – Infos und Preise
Der Schweizer Laufradspezialist DT Swiss geht bei der Speerspitze seines Produktportfolios neue Wege und setzt bei der Herstellung der neuen EXC 1200 Carbon-Laufräder auf ein einzigartiges Herstellverfahren. Hierbei kommt nur eine Werkzeugform zum Einsatz, statt wie üblich die Carbonfelge in mehreren separaten Schritten, in unterschiedlichen Werkzeugen zu fertigen. Die bei der Felgenherstellung erzeugte maximale Kompression der Carbonschichten soll für eine langlebige und dennoch leichte Felge sorgen, während eine neuartige 100 %-Qualitätskontrolle selbst minimale Abweichungen detektieren und damit fehlerhafte Carbonstrukturen identifizieren soll.
Besonderheiten neuartiges One-Mold-Verfahren, asymmetrische Konstruktion und Speichenaufnahme für optimierte Speichenspannung, die Carbonfasern laufen über das Felgenhorn für mehr Widerstandsfähigkeit ggü. Schlägen
#Der neue DT Swiss EXC 1200 Classic Carbon-Laufradsatz - schlanke 1.796 Gramm für den vollen Enduro-Einsatz in härtesten Gelände für 2.499,80 €.
Diashow: DT Swiss EXC1200 im Test: Edles Schweizer Carbon für Enduro & Trail
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Die EXC 1200 Enduro-Laufräder setzen auf klassischen Standard mit einer 148er-Einbaubreite. Dazu gibt es 28 Speichen am Vorder- und 32 Speichen am Hinterrad, um den unterschiedlichen Ansprüchen beider Laufräder gerecht zu werden. Hierzu kommen DT Revolite Speichen zum Einsatz, welche über einen einseitig abgeflachten, kreuzförmigen Querschnitt verfügen und deren Material durch ein spezielles, patentiertes Kaltschmiedeverfahren verdichtet wird. Das Gewicht des 29″Vorderrads kommt lauf unserer Waage auf 790 Gramm, während das hintere 29″-Laufrad die Waage bei 1.006 Gramm einpendeln lässt.
#Die EXC 1200 Laufräder der neusten Generation setzen auf bewährte 148 mm Breite am Hinterrad.
#Das Vorderrad bekommt belastungsoptimierte 28 Speichen verpasst, also vier weniger als das Hinterrad.
#Das Gesamtgewicht beläuft sich auf 1.796 Gramm - aufgeteilt in 790 Gramm vorn und 1.006 Gramm hinten.
Neben dem EXC 1200-Laufradsatz (Enduro) bekommen auch die Cross-Country und All Mountain-Modelle – XRC & XMC – ebenso wie die E-MTB-Variante HXC 1200 Spline eine Komplettüberarbeitung und können so mit neusten Technologie-Updates punkten. Hier findest du den Test der neuen DT Swiss HXC 1200 Spline. Die DT Swiss EXC 1200 sind wie die anderen genannten Modelle ab sofort verfügbar und liegen preislich bei stolzen bei 2.499,80 € (UVP).
#Das neue DT Swiss Portfolio der 1200er-Serie der Schweizer Laufradspezialisten.
Im Detail
Der DT Swiss EXC 1200-Laufradsatz wird in den drei Laufradgrößen angeboten: 29″, Mullet und 27,5″. Die Enduro-Laufräder kommen mit hochwertigen DT Swiss 180 Classic-Naben mit Ratchet DEG-Freilauf, bei denen aus Shimano Microspline- oder SRAM XD-Freilaufkörper gewählt werden kann. Die Bremsscheibenaufnahme kann entweder über klassische 6-Loch- oder Center Look-Aufnahme erfolgen. Der neue Ratchet DEG-Freilauf positioniert sich als das System mit dem kleinsten je von DT Swiss hergestellten Eingriffswinkel. Die zwei vergrößerten Zahnscheiben mit 90 Eingriffen bieten einen Eingriffswinkel von 4°, was zu einem reduzierten Kurbel-Leerweg führt. Dieser soll eine direktere Beschleunigung, zum Beispiel aus Kurven heraus, ermöglichen. Zudem soll es damit möglich sein, die Position der Pedale schneller anzupassen, was primär auf technisch anspruchsvollen Anstiegen eine Rolle spielt. Hier gibt es alle Details zum Ratchet DEG-Freilauf: DT Swiss 240 Classic DEG-Nabe im Test – Neuer Ratchet-Freilauf mit 90 Zähnen.
#Verfügbar sind die neuen edlen Carbon-Laufradsätze in drei verschiedenen Größen - 29", trendig als Mullet-Kombination oder in altbewährten 27,5".
#Natürlich verfügt der neuste Spross über die kürzlich präsentierte Ratchet-DEG-Technolgie.
#Damit erhält man den kleinsten Eingriffswinkel (4°), den DT Swiss je auf den Markt gebracht hat.
Wie bereits erwähnt, setzt DT Swiss bei der Fertigung der neuen EXC 1200-Carbonfelgen mit asymmetrischer Bauform auf ein neues, zum Patent angemeldetes Herstellungsverfahren. Dabei wird das Carbonmaterial unter einen sehr hohen Kompressionsdruck gesetzt, wodurch Luft- und damit Harzeinschlüsse minimiert werden sollen. Das soll zu einer gleichmäßigeren Materialbeschaffenheit führen und die Haltbarkeit steigern. Zudem findet der Prozess in einem Werkzeug statt, was sich vom Industriestandard unterscheidet, bei dem zunächst das innere Carbon-Layup separat hergestellt und dann in die nächste Werkzeugform eingelegt wird. Durch den Wegfall dieses Schritts soll jede Verschiebung zwischen den Carbonschichten vermieden werden, was laut DT Swiss zu einer gleichmäßigeren Kohlenstoffstruktur mit minimalen Fehlerstellen führt. Diese neue Methode soll es DT Swiss ermöglichen, eine hochschlagfeste Felge zu konstruieren, bei der die Fasern in den äußeren Schichten nicht geschnitten werden und somit durchgehende Stränge im Belastungsbereich aufweisen.
#Dank neustem, zum Patent angemeldeten Fertigungsverfahren, das auf ein einzelnes Formwerkzeug setzt, will DT Swiss das Qualitätslevel noch einmal auf ein neues Niveau gehoben haben.
#Dabei setzt man auf hohen Druck, wodurch Luft- und damit Harzeinschlüsse minimiert werden sollen. - Das soll zu homogeneren Materialeigenschaften und verbesserter Haltbarkeit führen.
Zudem wird das neu konstruierte Felgenhorn von Carbonfasern umschlossen, ohne die Fasern dabei zu unterbrechen. Üblicherweise enden die Fasern am Horn, was bei Steinkontakt schneller zu einem Aufsplittern der Struktur führen kann. Die sogenannte Carbon-Shield-Technologie soll damit vor Beschädigungen durch Schläge und Stöße schützen.
#Durch die Carbon-Shield-Technologie soll das Felgenhorn von den Carbonfasern umschlossen werden - dabei werden die Fasern nicht unterbrochen, was eine deutliche stabilere und unempfindlichere Carbon-Struktur zur Folge hat.
Am Ende des Fertigungsprozesses soll zudem kein zusätzlicher Arbeitsschritt erforderlich sein, um die Oberflächen nachzuarbeiten. Die erzeugte äußere Carbonschicht verfügt über einen strukturell optimierten und lufttaschenfreien Aufbau ohne Harzablagerungen, der nicht nur die Zuverlässigkeit verbessert, sondern auch die zuvor benötigte Beschichtung überflüssig macht.
#Die neue DT Swiss EXC 1200 Felge verfügt über ein edles Finish direkt aus dem Formwerkzeug.
#Damit ist kein zusätzlicher Arbeitsschritt zur Oberflächenbearbeitung mehr notwendig.
Um höchstmögliche Qualität zu gewährleisten, hat DT Swiss ebenfalls ein zum Patent angemeldetes Qualitätskontrollverfahren implementiert, das jede Felge bis auf die letzte Carbonschicht durchleuchtet. Mit dieser neuen Methode soll es möglich sein, alle Felgen auszusortieren, die nicht zu 100 % fehlerfrei sind.
Garantie und Fair-Share Policy
DT Swiss gewährt auf seine Produkte zwei Jahre Garantie. Außerdem können defekte Produkte kostengünstig repariert werden. Das bedeutet im Falle eines defekten Laufrades: Man bekommt den Defekt zu einem Höchstpreis von 250 € repariert. Im Falle eines Schadens kann sich der Endkunde direkt bei DT Swiss melden, ohne über einen Shop oder eine Werkstatt gehen zu müssen.
#Durch ein neuartiges Qualitätsprüfverfahren können die einzelnen Schichten im Detail kontrolliert werden - falls es doch ein mal Probleme geben sollte, kann sich der Endkunde nun direkt an DT Swiss wenden, um Felgen reparieren zu lassen.
DT Swiss EXC 1200 Laufräder im Test
Wir haben die DT Swiss-Laufräder im Enduro-Einsatz für euch getestet. Hierfür kam ein frisches Paar Schwalbe Magic Mary und Tacky Chan mit Super Gravity-Karkasse zum Einsatz, die ohne Inserts verbaut worden sind. Mit rund 103 kg fahrfertigem Gewicht bin ich diese Kombination mit ca. 1,7 bar vorn und 1,9 bar hinten gefahren.
Montage
Raus aus der Felgentasche, Tubeless-Ventile verbaut und schon kann es losgehen. Dank dem ab Werk verbauten Felgenband kann ich mich direkt an die Reifenmontage machen. Zuvor wird noch der Rundlauf und die Speichenspannung der beiden Laufräder beäugt: 1A. Die Reifenmontage geht leicht von der Hand, wie von DT Swiss Laufrädern gewohnt. Ich kann die beiden Super Gravity-Reifen mit wenig Kraftaufwand montieren und mithilfe einer Booster-Pumpe ohne Murren ins Felgenhorn befördern. Weder Luft noch Milchverlust dürfen auf der direkt folgenden ersten Ausfahrt vermeldet werden.
#Die Montage geht, wie von DT Swiss Laufrädern gewohnt, ohne großen Kraftaufwand vonstatten - weder Luft- noch Dichtmilchverlust sind auf der ersten Ausfahrt zu vermelden.
Auf dem Trail
Bei der Anfahrt zum Trail fällt eines sofort auf: kein lautes und für mich persönlich oft störendes Freilaufgeräusch. Angenehm leise arbeitet die neue DEG-Nabe im Hinterrad. Steigt die Geschwindigkeit etwas an, so wird die auch die Nabe etwas hörbarer, aber in einem wirklich angenehmen und qualitativ klingenden Spektrum. Auch sonst tun die EXC 1200 Laufrädern, was sie sollen: unauffällig und widerstandsarm vor sich hin rollen.
#Als angenehm unaufdringlich kann das Freilaufgeräusch der Ratchet-DEG-Naben bezeichnet werden - damit steht der Sound der gelungenen Optik nicht nach.
Auf dem Trail vermitteln die leichten Carbonfelgen ein wirklich angenehmes Gefühl. Keine harsche Rückmeldung, übertragene Vibrationen und hochfrequenten kleine Schläge kommen am Cockpit an. Die Steifigkeits-Auslegung der Laufräder gefällt und ich freue mich über ausreichend Komfort, auch in ruppigen Segmenten. Hier könnte es entscheidend sein, dass das Vorderrad auf vier Speichen verzichtet und mir somit noch etwas mehr Flex vergönnt. In schnellen Anliegern und Kompressionen kann ich präzise die Spur halten und spüre kaum eine Verwindung am Hinterrad. Auch die Reifen bleiben, wo sie sollen, und Burping bleibt aus.
In Off-Camber-Sektionen bleibe ich stets Herr der Dinge und das Vertrauen in den Grip meiner Reifen ist konstant hoch. Zwar ist die Anzahl an Flugmeilen mit dem EXC 1200-Laufrädern bislang nicht allzu hoch, dennoch kann ich keinerlei Verlust von Speichenspannung oder gar Formstabilität vermelden, und das trotz so manchem schrägen Landeanflug.
Die von DT Swiss entwickelten Sinc Keramikkugellager, die in der 180er-Nabe verbaut sind, laufen seidenweich und machen pedalierfreie Geraden zum reibungsfreien Genuss. Wie lange dies so bleibt, kann nach dem noch recht kurzen Testzeitraum nicht erörtert werden. Genau wie die Haltbarkeit der neuen Carbon-Laufräder, zu der ich zum jetzigen Zeitpunkt keine gewichtige Aussage treffen kann. An dieser Stelle sind meiner Ansicht nach keine Überraschungen zu erwarten, denn die bisher zurückgelegten Testkilometer sind vielversprechend. Die laufende Saison wird zeigen, ob dieser positive Eindruck im Langzeittest bestehen bleibt.
#Die Laufeigenschaften der neuen DT Swiss EXC 1200 Laufräder bewegen sich dank Ratchet-DEG und eigens entwickelten Sinc Keramikkugellagern auf einem hohen Niveau - die Saison wird zeigen, ob dieser Zustand konserviert werden kann, wir haben jedenfalls keine Zweifel daran.
Fazit – DT Swiss EXC 1200
Edel und fein kommen sie daher, die DT Swiss EXC 1200 Carbon-Laufräder der neusten Generation. Mit 1.796 Gramm sind sie vielleicht nicht die leichtesten ihrer Gattung, doch überzeugen sie mit hochwertigem Finish und hervorragendem Fahrgefühl. Mit angepasster Speichenanzahl und Carbon-Layup überzeugen sie ab dem ersten Meter mit einer gelungenen Mischung aus Komfort und Präzision. Egal, ob mit Druck durch den Anlieger oder leichtfüßig durch die Offcamber-Sektion – mit klarem Feedback und viel Vertrauen beeindruckt uns die neuste Fertigungstechnologie aus dem Hause DT Swiss. Der Preis rangiert leider ebenfalls auf sehr hohem Niveau, was deinem Bankkonto wohl weniger gefallen wird.
#Die DT Swiss EXC 1200 Laufräder in edlem Carbon können mit hoher Fertigungsqualität und geringem Gewicht punkten - der Preis ist durchaus hoch angesetzt. Ob sie diesem gerecht werden, wird sich im Laufe der Saison zeigen.
Was sagt ihr zu den neuen edlen Carbon-Laufrädern von DT Swiss?
Testablauf
Wir haben die DT Swiss EXC 1200-Laufrädern mit Schwalbe Super Gravity-Reifen in einem Santa Cruz Megatower Enduro-Bike getestet. Für die bisherigen Testkilometer mussten sich die Laufräder auf Hometrails rund um Darmstadt und im Taunus unter Beweis stellen.
Mitch ist seit 2013 auf dem Mountainbike unterwegs. Gern bügelt er mit dem Enduro- oder Trail Bike auf heimischen Trails, egal ob flowig oder steil und technisch. Einer seiner Leidenschaften ist das Segeln, jedoch nicht auf dem Wasser, lieber durch die Luft am Local Jumpspot oder anderen Gelegenheiten in den Bikeparks dieser Welt.
Fahrstil
verspielt, strammes Grundtempo, lieber eine Kurve mehr als Straightline
Ich fahre hauptsächlich
Enduro, Trail, Jumps und auch gern mal Downhill
Vorlieben beim Fahrwerk
etwas straffe, so wenig Dämpfung wie möglich, soviel viel Zugstufe wie nötig, ausreichend Pop
Neue OneUp Hubs: leichter als die Konkurrenz, haltbar und auch noch günstig? Mit der ersten Naben-Generation der Firmengeschichte möchten die Kanadier alle Punkte der Checkbox erfüllt haben. Wir haben uns die Spezifikationen genauer angeschaut.
OneUp Hubs: Infos und Preise
Die kanadische Teileschmiede OneUp Components macht bei Cockpit, Tools, Pedalen oder gar ihren erst kürzlich neu aufgelegten Variostützen (OneUp V3 Variostütze im Test) nicht Halt – mit den OneUp Hubs geht es jetzt auch Laufrädern an die Leicht-Teile. Die Kanadier wollen mit ihrem neusten Produkt den Platzhirschen den Kampf ansagen und dabei mit Gewicht, Langlebigkeit und nicht zuletzt dem Preis ordentlich punkten.
Der aus 7075 Aluminium gefertigte Nabenkörper kommt in einem minimalistischen Design, dessen Innenleben bewusst auf wenige Einzelteile setzt, um nicht nur das Gewicht, sondern auch die Zuverlässigkeit zu erhöhen – so soll der Nabensatz nur 362 g auf die Waage bringen. Um das Farbschema eures Bikes nicht durcheinanderzuwirbeln oder um Akzente zu setzen, kommt die Nabe zudem in sieben Farben und soll im Set für knapp 370 € über die Ladentheke gehen.
#OneUp Hubs - Leicht, haltbar und günstig sollen die ersten Naben der Kanadier sein. 362 g soll das Set auf die Waage bringen und dabei für 370 € (UVP) den Besitzer wechseln.
Diashow: Neue OneUp Hubs: Leichtgewichtige No-Nonsense-Naben
#Euch gefällt Lila nicht? Dann stehen euch weitere sechs Möglichkeiten zur Auswahl.
Nichts weniger als die leichtesten Naben für den aufgerufenen Preis möchte OneUp mit den neuen Hubs auf den Markt gebracht haben – dafür vergleichen sie diese etwa mit der Hope Pro5, DT 350, DT 240 und der Industry Nine Hydra – alles keine Unbekannten. Und schenkt man OneUp Glauben, liegt das Nabenset mit 362 g sogar unter dem leichtesten Mitbewerber, der DT 240, und schlägt diese zwar dezent, aber mit immerhin 5 g Unterschied. Dazu kostet die OneUp rund die Hälfte.
#Der Vergleich mit der Konkurrenz wurde bei OneUp nicht gescheut, wie man in der Tabelle belegen möchte.
Die Langlebigkeit der Naben soll durch die Enduro ABEC 5 Lager gewährleistet sein. Und da die Lager in Standardgröße verwendet werden, sollen sie sich schnell und unkompliziert auftreiben und austauschen lassen, sollte es doch mal nicht rund laufen. Der aus 7075 Aluminium gefertigte Nabenkörper soll zudem doppelt abgedichtet sein, damit es gar nicht erst zu großem Verschleiß kommt. Auch wurde auf große Abstände der Lager geachtet, was den Verschleiß zusätzlich minimieren soll.
#Enduro ABEC 5 Lager kommen zum Einsatz, um die Langlebigkeit und Robustheit der Naben zu gewährleisten.
#Wo wenig ist, kann wenig kaputt gehen, war wohl das Credo der Kanadier. - ein weiteres Plus sind die Standardgrößen der Lager, die so schnell und einfach ausgetauscht werden können.
#Der Nabenkörper wird aus 7075 Aluminium gefertigt ...
#... und lässt sich werkzeuglos mit XDR, Microspline und HG-Freilaufkörpern bestücken.
Auch beim Flanschabstand möchten die Kanadier ausgiebig geforscht und schließlich den optimalen Abstand gefunden haben, der Stärke und Steifigkeit der Laufräder verbessern soll. Kompatibel sind sie indes nur mit J-Bend-Speichen. Wer Centerlock-Bremsscheiben nutzt, muss für die neuen Naben allerdings das System wechseln – die Bremsaufnahme gibt es ausschließlich im 6-Loch-Format.
#Auch den Flanschabstand möchte OneUp optimiert haben und hat sich zudem für J-Bend-Speichen entschieden.
Beim Einrastwinkel des Freilaufs geht OneUp konservativ an die Sache. Mit 8,2° gibt es es Wettbewerber, die deutlich weniger bis gar keinen Einrastwinkel bieten. Die Kanadier haben sich jedoch bewusst dagegen entschieden, da sie keinen Vorteil auf dem Trail in kleineren Eingriffswinkeln sehen und dies nur Verschleiß und Gewicht in die Höhe treiben würde. 44 Zähne stehen dann im Freilaufkörper zur Verfügung, der auf ein Ratschensystem setzt.
Wie das System auf Dauer funktioniert, werden wir in Kürze auf die Probe stellen – unser Testlaufradsatz befindet sich bereits auf dem Weg zu uns.
In diesem Eurobike 2024-Artikel geben sich schicke Rennrad-Helme von Smith, neuartige Tubeless-Ventile von Muc-Off und leichte wie schicke Carbon-Laufradsätze von Lilienthal die Klinke in die Hand.
Muc-Off
Bei Muc-Off gab es neue Tubeless-Ventile zu entdecken. Die sogenannten Bigball-Ventile haben einen Kugelverschluss, wie man ihn von Wasserhähnen kennt. Sie werden mit einem Drehknopf geöffnet und geschlossen und ermöglichen laut Muc-Off einen um 230 Prozent höheren Luftdurchfluss.
#Der Ball Bearing-Verschluss der neuen Muc-Off-Tubeless Ventile soll richtig viel Luftdurchfluss ermöglichen.
Wer auf der Suche nach einem neuen schnittigen Rennrad-Helm ist, wird bei Smith fündig. Egal, ob es gut belüftet und leicht oder aerodynamisch und schnell sein soll – hier gibt’s beides. Auch die passende Brille hat Smith natürlich im Programm.
#Darfs ein wenig Aero sein? - windschnittig wird es mit dem Ignite MIPS.
Lilienthal ist bekannt für hochwertige Carbon-Laufradsätze Made in Germany. Bei der Eurobike ist uns der schicke wie leichte Gravel-Laufradsatz Lilienthal GX vor die Linse gerollt.
#Ein besonders feiner Laufradsatz fürs Gravel Bike - der Lilienthal GX.
Stans Flow EX3 im Test: Die US-amerikanische Firma Stans war absoluter Vorreiter bei der Einführung tubeless-spezifischer Produkte. Die aktuellen Stans Flow EX3-Laufräder sind in 27,5″ und 29″-Größe sowie üblichen Achsstandards erhältlich und für den härtesten Einsatz gedacht. Wir haben sie getestet!
Stans Flow EX3 – Infos und Preise
In den letzten Jahren ist es vergleichsweise still geworden um die Firma Stans. Mit der Flow-Felge hatten die US-Amerikaner jedoch bereits früh eine massentaugliche Tubeless-Felge mit entsprechendem Zubehör im Angebot. Die aktuelle EX3-Version weist 29 mm Innenbreite auf und richtet sich an Downhill- und Enduro-Fahrer. Als Komplettlaufradsatz wird sie über identisch lange J-Bend-Speichen mit den widerstandsfähigen E-Sync-Naben mit 8,18° Eingriffswinkel verbunden. So liegt das Gesamtgewicht bei 2.198 g (29″, gewogen), der Preis beträgt 880 €. Wir haben die Stans Flow EX3-Laufräder in der 29″-Version im Downhill-Einsatz getestet.
Laufradgröße 27,5″, 29″
Einbaumaße
vorn: 15 x 110 mm / 20 x 110 mm Boost
hinten: 12 x 142 mm / 12 x 148 mm / 12 x 157 mm
Material 6069 Aluminium (Felge) / 6066 Aluminium (Nabe)
#Die Stans Flow EX 3-Laufräder richten sich an DH und Enduro-Piloten und sollen vor allem durch ihre Tubeless-Fähigkeit glänzen. - Der Satz kostet etwa 880 € (UVP).
Diashow: Stans Flow EX3-Laufradsatz im Test: Tubeless-Klassiker im DH-Einsatz
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Im Detail
Im recht umfangreichen Laufrad-Angebot von Stans fallen die Flow EX3 in die All Mountain-Kategorie, die alles Gravity-lastigere als „Trail“ zusammenfasst. Sie sind unter anderem die Laufräder der Wahl des Atherton/Continental-Teams, also für den kompromisslosen Downhill-Einsatz entwickelt, was sich auch im Gewicht von ca. 2,2 kg widerspiegelt. Die Flow EX3-Felge bietet dieselben 29 mm Innenbreite, wie die bekannte Stans Flow MK3 (Test), baut allerdings etwas höher. Zudem kommt hier das „Tiebeam Triple Cavity“-Design zum Einsatz. Das bedeutet, dass die Felge im Inneren eine auf Höhe der tiefsten Stelle der Felge laufende Verstärkung besitzt, die insgesamt drei Hohlräume im Inneren erzeugt. Diese Form soll Stans zufolge den idealen Mix aus radialer Nachgiebigkeit und Steifigkeit bieten.
#Die Stans Flow EX3-Felgen bieten 29 mm Innenweite und ein eher flaches Profil.
#Das Felgenhorn fällt recht flach aus. - Es soll bei harten Einschlägen nicht einknicken und so die Tubeless-Fähigkeit mindern.
#Im Inneren ist die Felge verstärkt, soll allerdings einen angenehmen radialen Flex aufweisen.
#Die spezielle Tiebeam-Konstruktion soll für einen idealen Mix aus Steifigkeit und radialer Nachgiebigkeit sorgen.
Die Felge weist ein insgesamt eher flaches Profil mit flachem Felgenhorn auf. Gemeinsam mit der internen Verstrebung soll dies für ein sehr widerstandsfähiges Felgenhorn sorgen, das auch bei harten Einschlägen nicht so schnell einknickt und somit zu Luftverlust führt. Bereits dem Firmennamen Stans NoTubes lässt sich entnehmen, dass die Felge wohl für den Einsatz mit Schlauchlos-Reifen optimiert wurde.
Herz des Laufradsatzes sind die Stans E-Sync-Naben. Diese sind in allen eher Gravity-lastigen Laufrädern der US-Amerikaner verbaut und setzen auf ein recht simples, Stans zufolge jedoch sehr haltbares Design. Achse, Freilauf und Endkappen werden zusammengesteckt, lassen sich also ohne Werkzeug abziehen. Die Hinterrad-Nabe verfügt über einen Freilauf im Sperrklinken-Design und 8,18° Eingriffswinkel. Im Vergleich zum Vorgänger, der Neo-Nabe, sollen sich nun 47 % mehr Drehmoment übertragen lassen, was die E-Sync (und den Flow EX3-Laufradsatz) auch bereit für den Einsatz am E-Bike macht. Beim Freilauf gibt’s die Wahl aus den bekannten Standards Shimano HG, Shimano Microspline und SRAM XDR. Letzterer benötigt für MTB-Kassetten einen kleinen Spacer, der hinter der Kassette montiert wird.
#Die Flow EX3-Felgen drehen sich auf E-Sync-Naben.
#Beim Kauf habt ihr die Wahl aus Shimano HG, Microspline oder SRAM XDR-Freilauf.
#Der Freilauf ist lediglich gesteckt und lässt sich leicht abziehen. - Die Sperrklinken ergeben 8,18° Eingriffswinkel.
Stans setzt auf reguläre J-Bend-Speichen der Firma Sapim, die alle dieselbe Länge aufweisen, was die Ersatzteil-Beschaffung recht simpel gestaltet. Beim Kauf gibt euch der Hersteller 3 Jahre Garantie, die allerdings nur für Herstellungsfehler gültig ist, sowie 1 Jahr Crash Replacement. Solltet ihr ein Laufrad beschädigen, bekommt ihr ein gleichwertiges Ersatzteil für die Hälfte des regulären Preises. Jeder Laufradsatz wird zudem mit bereits verklebtem Tubeless-Band und montierten Tubeless-Ventilen ausgeliefert, was die Montage erheblich vereinfacht.
#Es kommen reguläre J-Bend-Speichen aus dem Hause Sapim zum Einsatz. - Diese sind alle gleich lang, wodurch man nicht so viele verschiedene Speichenlängen mit sich herumführen muss.
#Alle Laufräder werden mit vorinstalliertem Tubeless-Band und Ventilen ausgeliefert.
Auf dem Trail
Ich bin die Stans Flow EX3-Laufräder in 29″-Größe an Front und Heck mehrere Monate lang im Downhill-Einsatz gefahren. Die Laufräder kommen wie beschrieben mit vorinstalliertem Tubeless-Tape und Ventilen, was definitiv praktisch ist. Die Montage sollte niemanden vor zu große Herausforderungen stellen. Das Felgenbett ist in der Mitte tief genug, um die Reifen sauber aufzuziehen. Mit Continental Kryptotal-Reifen hat es ein Druckluft-Reservoir gebraucht, damit die Reifen in die Felge springen. Danach war alles unauffällig und auch kein nennenswerter Druckverlust spürbar.
In meinem Specialized Demo (Test) haben die Flow EX3-Laufräder die im letzten Jahr vorgestellten DT Swiss FR1500 (Test) ersetzt. Das Fahrgefühl ist erwartbar nicht revolutionär anders. Es ist schwer zu sagen, ob es an den 100 g Mehrgewicht oder einem etwas anderen Flex liegt, aber die Stans-Laufräder fühlen sich tendenziell etwas gedämpfter und träger an. Am Downhill-Bike habe ich das als sehr angenehm und passend empfunden. Wer die Laufräder in sein Enduro-Bike einbaut, könnte sich an der ein oder anderen Stelle etwas mehr Spritzigkeit wünschen. Bei 2,2 kg schweren und mit ihrem radialen Flex beworbenen Alu-Laufrädern dürfte das aber auch niemanden überraschen. Die Continental-Reifen haben sehr sicher in der Felgen-Flanke gehalten, Burping ist zu keinem Zeitpunkt aufgetreten – selbst wenn man es provoziert nicht.
#Die Stans Flow EX3-Laufräder bieten eine angenehme Nachgiebigkeit, fühlen sich aber nicht gerade spritzig an.
Die Aufbau-Qualität ist im Großen und Ganzen stimmig. Beide Laufräder hatten bei Lieferung einen kaum wahrnehmbaren, minimalen Seitenschlag. Die Speichenspannung war allerdings gleichmäßig und auf einem nicht allzu harten Niveau. Dazu überzeugen die Naben mit einem ziemlich seidigen Lauf, der auch am Ende des Test-Zeitraums trotz unzähliger Hochdruck-Reinigungen und Schlammfahrten nicht schlechter geworden ist. Zieht man die gesteckten Endkappen ab, kommen darunter immer noch frisches Fett und smooth laufende Kugellager zum Vorschein. Positiv gilt auch hervorzuheben, dass die Felgen sich als nicht sonderlich Dellen-anfällig erwiesen haben. Genauer gesagt: Trotz einiger Durchschläge muss man mit dem Finger die Flow EX3-Felgen abfahren, um überhaupt minimale Unebenheiten und Dellen zu spüren.
#Continental Kryptotal DH-Reifen haben ohne Probleme auf der Felge gehalten. - Burping oder Druckverlust sind nie aufgetreten.
Trotzdem war der Test-Zeitraum nicht ganz Defekt-frei: Nach einigen harten Bikepark-Tagen hat die Hinterrad-Felge einen von losen Speichen begleiteten Höhenschlag entwickelt. Dieser wurde von mir bestmöglich zentriert, trat von da an jedoch regelmäßig und immer stärker auf. Nach einigen Wochen konnte man optisch gut erkennen, dass die Felge an mindestens einer Stelle abgeflacht war. An diesem Punkt habe ich aufgehört, das Hinterrad zu fahren, da ich Sorgen hatte, die Felge könnte komplett nachgeben. Einen Einfluss auf die Tubeless-Fähigkeit hatte der Höhenschlag nicht. Auf Nachfrage hat Stans angegeben, dass dieses Schadensprofil gewollt ist: Die Felge soll so designt sein, dass es nicht zu Dellen kommt, die die Tubeless-Fähigkeit mindern. Stattdessen soll das Felgenbett leicht nachgeben, wodurch man aber den Rennlauf oder Bikepark-Tag noch beenden kann.
samtige Naben Hier gibt es nur Positives zu berichten. Die Naben haben seit dem Winter 2023/2024 viele schlammige Tage und Hochdruckreiniger und absolut keine Pflege erhalten. Trotzdem laufen sie noch so smooth wie am ersten Tag.
Dellenanfälligkeit Die scheint wirklich sehr gering zu sein. Die Felgen wirken an der Flanke sehr massiv und haben sich auch bei deutlich hörbaren Durchschlägen nicht seitlich verformt. Für Racer, die einen Rennlauf ins Tal bringen müssen, ist das eine mehr als löbliche Eigenschaft.
Höhenschlag Defekte sind im Downhill-Einsatz vorprogrammiert, trotzdem habe ich mich über den Höhenschlag in der Hinterrad-Felge zunächst gewundert. Auf Nachfrage hat mir Stans bestätigt, dass das Verhalten so geplant ist. Das Tiebeam-System unterstützt die Seitenwand, was Dellen vorbeugen soll. Die einwirkende Kraft drückt die Seitenwand der Felge radial ein, statt sie umzuklappen. Das sorgt dann wohl für den von mir beobachteten Höhenschlag. Die Tubeless-Fähigkeit war im Test tatsächlich zu keinem Zeitpunkt in Gefahr, selbst als die Felge schon von außen sichtbar flach gedrückt war. Da ich mich nicht an ein singuläres, den Höhenschlag auslösendes Ereignis erinnern kann, lässt sich die Haltbarkeit schwer einschätzen. Löblich ist allerdings, dass ich keinen fatalen Defekt erlebt habe, wie etwa mit den DT Swiss FR 1500 Classic-Laufrädern.
Reifenwahl und Luftdruck Ich bin die Laufräder im gesamten Testzeitraum mit Continental Kryptotal DH-Reifen und 1,8 bar Luftdruck hinten sowie 1,7 bar vorn gefahren.
Eingriffswinkel Dieser ist mit etwas über 8° nicht sehr eng. Ich bin die Laufräder im Test in Kombination mit einem Ochain gefahren, weshalb der Eingriffswinkel ohnehin eine untergeordnete Rolle gespielt hat. Für den gedachten Einsatzzweck sehe ich keinen Vorteil in einem kleineren Eingriffswinkel.
#Die Hinterrad-Felge hat nach einigen Downhill-Tagen einen Höhenschlag entwickelt, der immer schlimmer geworden ist. - Die Tubeless-Fähigkeit war davon nicht gemindert. Der Schlag ist etwas links vom Ventil.
#Auch nach mehreren Monaten im DH-Einsatz drehen sich die Lager der Naben wie am ersten Tag.
Fazit – Stans Flow EX3
Stans war absoluter Vorreiter bei Tubeless-Produkten und hat sich auch beim Flow EX3-Laufradsatz stark auf die Tubeless-Fähigkeit konzentriert. Im Test gab es keine Probleme mit Luftverlust und auch die Reifenmontage hat uns vor keine Überraschungen gestellt. Dazu gibt's äußerst samtig laufende Naben, angenehmen Flex und eine sehr geringen Dellen-Anfälligkeit. Ein sich schnell verstärkender Höhenschlag hat die Lebenszeit des Hinterrads allerdings begrenzt.
#Die Stans Flow EX3-Laufräder können mit ihrer Tubeless-Fähigkeit glänzen - im Test hat allerdings ein Höhenschlag die Hinterrad-Felge so verformt, dass sie nicht mehr zentriert oder gefahren werden konnte.
Testablauf
Wir sind die Stans Flow EX3-Laufräder mehrere Monate lang in einem Specialized Demo im Downhill-Einsatz gefahren.
Hier haben wir Stans Flow EX3 getestet
Maribor, Slowenien: Der Park ist bekannt für seine sehr schnelle Downhill-Strecke, bietet jedoch auch abwechslungsreiche Bikepark-Strecken mit gut gebauten Sprüngen. Ein Highlight sind jedoch die vielen natürlichen und teils sehr steilen Secret Trails.
Schöckl, Österreich: Eher unbekannter Park nahe Graz. Beherbergt die wohl härteste Downhill-Strecke Europas, dazu eine Freeride-Strecke, die immer noch sehr hart ist, ein paar große Sprünge und einen coolen Enduro-Trail.
Schladming: Höhenmeter-reicher Bikepark mit legendärer Downhill-Strecke. Der sehr schottrige Boden sorgt für exzellenten Grip, das Gefälle für eine sehr hohe Geschwindigkeit.
Klinovec: Tschechischer Bikepark mit extrem ruppiger und Felgen-zerstörender Downhill-Strecke. Hohe Geschwindigkeiten und viele spitze Steine machen Laufrädern das Leben schwer.
Gregor fährt gerne Fahrräder jeglicher Kategorie – sitzt meistens aber auf dem Mountainbike. Downhill- und Enduro-Bikes bewegt er gerne im Renneinsatz, dreht aber auch große Runden auf Touren- und Trail-Bikes.
Fahrstil
verspielt
Ich fahre hauptsächlich
Downhill, Trail Bikes
Vorlieben beim Fahrwerk
ausbalanciert, Gegenhalt über die Feder, Druckstufe eher offen, mittelschneller Rebound
Vorlieben bei der Geometrie
eher kurz, hoher Stack, ausgewogener Sitz- und Lenkwinkel
Hunt H_Cyclo: Die Laufradexperten von Hunt haben sich einige Gedanken gemacht und nutzen ihr Know-how, um eine neue Technologie im Carbon-Laufradbereich zu etablieren, die es ermöglicht, das Carbon ohne Kompromisse recyceln zu können. Die neue Technologie nennt sich Hunt H_Cyclo. Wie das Ganze funktioniert, erfahrt ihr hier!
Hunt H_Cyclo: Recyclebares Carbon
Mit Hunt H-Cyclo etablieren die britischen Laufradspezialisten eine Technologie, die es ermöglicht, Carbon-Produkte zu recyceln. Voraussetzung dafür ist ein spezielles Harz, deshalb funktioniert das Verfahren nicht mit Carbon-Produkten, die schon im Umlauf sind. Dieses Harz soll über ähnliche Eigenschaften verfügen, wie das aktuell verwendete Epoxidharz in den bestehenden Hunt-Laufrädern, mit dem Unterschied, dass sich das neue Harz in Verbindung mit einer chemischen Lösung (CleaVER) sowie Hitze und einem Rührverfahren von den Kohlefasern löst. Danach sollen sowohl die Kohlefasern, als auch das Harz wiederverwendbar sein. Man verspricht bei den Produkten die gleiche Festigkeit und Haltbarkeit wie bei herkömmlichen Carbon-Komponenten.
#Dank Hunt H-Cyclo Technologie ist das Carbon der Laufräder komplett recyclebar. - Dabei sollen keine Einbußen bei den Eigenschaften der Laufräder gemacht werden.
Diashow: Hunt H_Cyclo Carbon: Recycelbares Carbon
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In der Anwendung soll das neue Harz genauso funktionieren, wie bisher. Man legt vorimprägnierte Kohlefasermatten in die Formen ein und lässt das Ganze aushärten. Auch in der Funktion, Steifigkeit und Gewicht soll man keinen Unterschied spüren. Die Technologie wurde ursprünglich für das Recyclen von Windturbinenflügeln entwickelt, wo der Recyclingprozess aktuell ziemlich lange dauert. Bei Carbonfelgen jedoch soll sich das Verfahren laut Hunt super anwenden lassen.
#Bis 2026 richtet Hunt drei Recycling-Anlagen ein. - Für den Endverbraucher verursacht das recyclen keine zusätzlichen Kosten.
Damit die Laufräder auch tatsächlich recycelt werden, sollen von Hunt bis 2026 drei Recycling-Anlagen in Europa und Asien eingerichtet werden. Bis dahin lagert Hunt alle eingeschickten Laufradsätze ein, die durch einen Unfall oder aus anderen Gründen ihr Lebensende erreicht haben. Der Recyclingservice ist für alle Hunt Kunden komplett kostenlos. Alle Kosten werden übernommen. Bei einem Neukauf gibt es sogar 200 € Rabatt, wenn der alte kaputte oder unbrauchbare H_Cyclo Laufradsatz zum Recyceln gegeben wurde.
#So soll der Zyklus der Hunt H_Cyclo Produkte aussehen.
Laufräder mit Hunt H_Cyclo Carbon
Zum Marktstart bietet Hunt zwei Laufradsätze mit H_Cyclo Carbon an. Im Laufe der Zeit jedoch sollen immer mehr Hunt Laufräder auf diese Technologie umgerüstet werden. Zu Beginn hat Hunt die beiden Laufradsätze Hunt 40 Carbon Gravel Race und Hunt 40 Caron Gravel Dynamo aktualisiert und auf H_Cyclo geupdatet. Beide sind ab sofort auf huntbikewheels.com vorbestellbar.
#H_Cyclo Produkte können recycelt werden. - Zum Marktstart gibt es die Hunt 40 Carbon Gravel Race und Carbon Gravel Dynamo Laufräder mit H_Cyclo technologie.
Fulcrum präsentiert mit den neuen Metal Carbon und Metal ALX Laufrädern gleich zwei neue Laufrad-Modelle, die speziell für den Trail-Einsatz entwickelt wurden.
Fulcrum Metal Carbon und Metal ALX: Infos & Preise
Nach der erfolgreichen Einführung der Red Zone-Laufradfamilie im XC-Bereich erweitert Fulcrum sein MTB-Portfolio mit den neuen Metal Carbon und Metal ALX MTB-Laufrädern. Die bekommt ihr entweder aus Carbon oder Aluminium, aber stets in 29″. Dabei möchte der Carbon-Laufradsatz mit geringem Gewicht von 1.550 g punkten und ruft dafür 1.640 € (UVP) auf.
Trail-Laufradsatz
Material Felge Carbon (Metal Carbon) / Aluminium 6069 (Metal ALX)
Freilauf SRAM XD, Microspline
Bremsscheibe Centerlock
Achsbreite Boost-Standard (15-110 mm (VR)/ 12-148 mm (HR))
Maulweite Felge 32 mm (Metal Carbon) / 30 mm (Metal ALX)
Reifenbreite 2,4″ bis 2,6
Felgendurchmesser 29 Zoll
Gewicht 1.550 g (Metal Carbon) / 1.860 g (Metal ALX, Herstellerangabe)
#Fulcrum Metal Carbon - der neue MTB-Laufradsatz setzt auf eine neu entwickelte Carbonfelge und kommt so auf ein Gewicht von 1.550 g und ruft 1.640 € für den Trail-Laufradsatz auf.
#Fulcrum Metal ALX - deutlich günstiger aber dafür 300 g schwerer kommt das Aluminium Pendant, das für 650 € (UVP) zu haben ist.
Diashow: Fulcrum Metal Carbon & Metal ALX: Neue MTB-Laufräder für den Trail
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Die Fulcrum Metal Carbon legen den Fokus auf Kohlefaser, Steifigkeit und geringes Gewicht. Die Carbonfelge kommt dabei mit einer Maulweite von 32 mm und ist für Reifenbreiten von 2,4 bis 2,6 Zoll ausgelegt. Beim Material wird laut Fulcrum auf ein spezielles FF80-Carbon-Laminat gesetzt, das eine hohe Seitensteifigkeit bei gleichzeitiger Stoßabsorption gewährleisten möchte. Dazu sollen auch die asymetrisch ausgelegten Speichenlöcher beitragen, die zudem optisch einen wellenschliffartigen Akzent setzen. Ein weiteres Highlight ist das ungebohrte Felgenbett, das in Kombination mit der 2-Way-Fit-Technologie auf den Einsatz von Felgenbändern verzichten kann.
#Beim Freilauf habt ihr die Wahl zwischen Shimano Microspline oder SRAM XD - bei der Bremsscheibenaufnahme allerdings nicht – es wird nur Centerlock angeboten.
#Das Felgenbett verzichtet auf Bohrung und damit auch auf den Einsatz eines Felgenbands - die Tubeless-Installation soll so noch einfacher vonstatten gehen.
Der Metal ALX setzt auf eine Aluminiumfelge, die durch eine präzise CNC-Bearbeitung Gewicht sparen und ein aggressives Design bieten möchte. Bei der Maulweite fallen sie mit 30 mm etwas schmaler aus, sind aber ebenso für 2,4″ bis 2,6″ Reifen optimiert. Wenn auch rund 300 g schwerer als das Carbon-Pendant, liegt der Metal ALX mit rund 1.860 g immer noch deutlich unter der 2 kg-Marke und ist im Vergleich auch für deutlich weniger Geld zu haben.
#Die Carbon-Veriante setzt auf asymetrische Felgenlöcher, die auch für ein markantes Design sorgen.
#Ganz klassisch mutet da schon die Alu-Version an.
Beide Laufräder sind mit einstellbaren Edelstahl-Konuslagern ausgestattet, wurden in Italien entwickelt und sind kompatibel mit E-MTBs – empfohlen wird hier allerdings ein maximales Drehmoment von 60 Nm und auch beim maximalen Systemgewicht von bis zu 125 kg muss aufgepasst werden.
#2025 Fulcrum Metal Carbon action 18 @andrea pialo
#2025 Fulcrum Metal Carbon action 15 @andrea pialo
#2025 Fulcrum Metal Carbon action 11 @mountain imagery
#2025 Fulcrum Metal Carbon action 19 @andrea pialo
Wie gefallen dir die neuen Fulcrum Metal Carbon und Metal ALX Laufräder?
Mehr als 200 Bewerbungen von MTB-Enthusiasten gingen ein, die im Rahmen der Newmen Leseraktion über MTB-News ihren Traum vom selbst gebauten Laufradsatz realisieren wollten. Nun war es für die Gewinner Jan und Fabian endlich so weit. Sie durften bei Newmen im Allgäu hinter die Kulissen schauen, bekamen spannende Einblicke in die Entwicklung sowie Nabenproduktion und mussten am Ende Fingerspitzengefühl beweisen, um ihre ersten eigenen Laufräder zu bauen.
Über die Produktentwicklung weiter zur Nabenproduktion bis zu einem Abstecher ins Testlabor: Bevor es an den Aufbau der Wunsch-Laufräder ging (zum Artikel: Leseraktion Newmen), stand für die beiden Gewinner Fabian alias @famagoer und Jan alias @hellmono erst einmal eine Firmenführung mit Newmen-Firmengründer Michi Grätz an. Dabei war Jan nicht alleine zu Newmen gekommen, sondern hatte das Allgäu zusammen mit seinem Sohn Tim (15) am Ende eines Bikepark-Roadtrips durch die Alpen angesteuert. Nach einem kurzen Exkurs zur Naben- und Felgenentwicklung ging’s in den benachbarten CNC-Zerspanungsbetrieb, wo auf modernen 5-Achs-Fräsen aus Aluminium-Blöcken die Nabenkörper für die Carbonspeichen-Laufräder hergestellt werden.
#Mit dem Chef Michi Grätz höchstpersönlich ging es für Fabian (Mitte), Jan und Tim (rechts) erst einmal auf Firmenrundgang.
Diashow: Newmen Leseraktion: Traum-Laufräder selbst bauen – die Gewinner-Story
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Danach geht’s für die Gewinner ins Herz der Newmen-Produktentwicklung: das hauseigene Prüflabor. Hier malträtieren mehr als ein Dutzend Prüfstände Laufräder, reißen an Lenkern oder zerren an Speichen und Freilaufkörpern, um die Produkte an die Grenzen ihrer Belastbarkeit zu bringen. Danach geht es eine Etage höher, in den Service und die Laufradproduktion. Und dort wird es ernst, denn mit Christoph und Andi warten bereits zwei erfahrene Laufradbauer, um die zwei Gewinner in das Handwerk mit Zentrierständer und Tensiometer einzuführen.
Beide Gewinner haben sich für Carbon-Laufräder entschieden. Fabian aus Salzburg hat ein Faible für leichte Bikes und hat deshalb ein Phase 30 Trail Carbon-Set mit VONOA Carbonspeichen gewählt. Gewicht: 1250 Gramm in 29 Zoll. Jan wollte für das Enduro-Bike seines Sohnes einen Phase 30 Enduro bauen. Ebenfalls in 29 Zoll, mit Phase 30 Base-Felge am Vorderrad und hinten mit der stabileren Phase 30 Strong-Carbonfelge.
#Am Anfang war die Felge - beide Gewinner entschieden sich für Phase 30-Laufräder.
Vom Annippeln bis zum perfekten Finish
„Wahnsinn, das macht ihr mit jedem Laufrad?“, stellte Fabian anerkennend fest, nachdem er in den letzten 90 Minuten unter fachkundiger Anleitung sein erstes Mountainbike-Laufrad gebaut hatte. Ähnlich beeindruckt zeigte sich auch Jan, der unter den wachsamen Augen seines Sohns Tim das Hinterrad gebaut hatte. Danach war Tim an der Reihe und griff selbst zu Zentrierschlüssel und Tensiometer. Nach insgesamt 2,5 Stunden war es geschafft.
Das Tensiometer spuckte auf der steileren Seite eine durchgehend gleichmäßige Speichenspannung von 1200 N aus, Seiten- und Höhenschläge waren auf den Messuhren der Zentrierständern fast nicht mehr auszumachen. „Das Laufrad ist mehr als perfekt. Mehr geht nicht“, sagte Andi anerkennend zu seinem Schützling Fabian. Nicht mit Maschinen, sondern per Hand mit Tensiometer wird übrigens jedes Newmen-Laufrad gebaut – egal ob Highend-Carbonlaufrad oder Einsteiger-Modell. Die hochwertigen VONOA Carbonspeichen-Laufräder werden dabei am Firmensitz im Allgäu gebaut, die übrigen Newmen Laufradmodelle in Tschechien.
#Und damit das Laufrad auch gleichmäßige Spannung erhält …
#… wurde natürlich auch mit Tensiometern gearbeitet.
#Abschließend wurde natürlich noch ein Tubeless-Felgenband installiert.
Nach dem Aufziehen von Tubeless-Felgenband rollte Fabian sein leichtes Carbon-Enduro ins Gebäude, samt einem Satz neuer Reifen, einer Leichtbau-Kassette und Bremsscheiben. 12,3 Kilo brachte das Last Tarvo im alten Setup auf die Waage. Zu viel für ihn. Mit seinen selbst gebauten Phase 30 Trail VONOA landete das 160-mm-Bike am Ende bei 11,6 Kilo.
Feedback @hellmono
„Für die Chance, bei Euch die Laufräder zu bauen, wollte ich mich noch mal für uns beide bedanken. Hat echt viel Spaß gemacht und hallt noch immer etwas nach. Unser Urlaub ist morgen zu Ende, und dann bauen wir alles auf, vermutlich in ein neues/gebrauchtes Bike für Tim.“
„Es war ein Erlebnis, die Firma Newmen kennenlernen zu dürfen. Ein dynamisches junges Team und Michi als Chef mit gesundem Blick in die Zukunft und Visionen für seine Firma. Für mich war es schön zu sehen, mit wie viel Freude und Begeisterung gearbeitet wird und dass das Team auch wirklich als Team zusammenarbeitet und bei unserem Besuch auch gemeinsam grillt – wie eine große Familie. Der Firmensitz ist hochmodern, etliche Geräte wurden selbst entworfen, benachbarte Firmen direkt nebenan kümmern sich um die Lackier- und Eloxierarbeiten oder werfen die CNC-Fräsen für die Naben an.
Das Aufbauen, Einspeichen und Zentrieren meines Phase 30 Trail mit den wunderschönen Vonoa Carbonspeichen war ein Genuss – unter der ruhigen Anleitung von Andi hatten wir echt eine Riesengaudi. Mein Tarvo fährt sich jetzt in der Ebene so schnell wie mein Epic – eigentlich ein Wahnsinn -, bergab dafür souverän wie eh und je. Abschließend: Ein großes DANKE an das gesamte Team, ihr seid ein richtig sympathischer Haufen!“
#Ein fantastischer Tag geht erfolgreich zu Ende - Tim, Jan und Fabian mit Laufrädern und dem schicken, jetzt weitaus leichteren Last Tarvo.
Habt ihr auch schon einmal Laufräder selbst aufgebaut?
Neue e*thirteen Sidekick-Nabe im Test: Seit langem haben wir sie im World Cup gesehen, nun kommt die e*thirteen Sidekick-Nabe mit Anti-Pedalrückschlag-Funktion auf den Markt. Der spezielle Freilauf verfügt über einen definierten Leerweg, der sich zwischen 12°, 15° und 18° justieren lässt. Das System soll verhindern, dass der beim Einfedern entstehende Kettenzug die Funktion des Fahrwerks behindert. Wir konnten sie schon im Downhill- und Enduro-Einsatz testen.
e*thirteen Sidekick – Infos und Preise
Der Pedalrückschlag ist seit einigen Jahren ein sehr präsentes Thema innerhalb der MTB-Branche (Artikel: Was ist Pedalrückschlag?). Die Kurzfassung: Beim Einfedern kann sich die obere Kettenlinie verlängern, wodurch die Kette am Hinterrad und an der Kurbel zieht und die entstehenden Kräfte die Arbeit des Fahrwerks behindern. Die neue e*thirteen Sidekick-Hinterrad-Nabe soll dies verhindern, indem sie es dem Freilauf erlaubt, sich um einen definierten Winkel frei zu drehen. Längt sich also die Kettenlinie, dreht sich die Kassette entsprechend nach vorne und gibt die benötigte Länge frei. Die Sidekick Nabe verfügt über drei Stufen (12°, 15° und 18°), ist in allen modernen Einbaubreiten verfügbar und kostet 499,99 €.
Besonderheiten einstellbarer Eingriffswinkel eliminiert Auswirkungen des Pedalrückschlags
Einbaumaße Boost, Super Boost, 157 x 12 mm, 148 mm x 12 mm (DH)
Material Stahl (Achse) / Alu (Nabe)
Eingriffswinkel 12°, 15°, 18° (einstellbar)
Freilauf XD, Microspline, HG, mini-HG, 7-fach mit integrierter Kassette
#Die neue e*thirteen Sidekick-Nabe sieht von außen fast normal aus, beherbergt jedoch eine Anti-Pedalrückschlag-Funktion. - Sie ist in allen modernen Achsstandards für 499,99 € erhältlich.
Diashow: Neue e*thirteen Sidekick-Nabe im Test: Die Anti-Pedalrückschlag-Nabe
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#Passend dazu gibt's auch eine Vorderrad-Nabe und diverse Carbon und Alu-Laufradsätze von Trail bis Downhill-
Im Detail
Die Idee, den Pedalrückschlag zu reduzieren, indem man ein bewegliches Teil in den Antrieb integriert, das es der Kette erlaubt, sich die benötigte zusätzliche Länge beim Einfedern zu holen, ist nicht ganz neu: Das Ochain (Test) befindet sich mittlerweile an ziemlich vielen Trail-, Enduro- und Downhill-Bikes. Dabei handelt es sich jedoch um ein zusätzliches Bauteil mit einer recht komplexen Mechanik, die regelmäßig gewartet werden muss. e*thirteen gib an, dass es sich bei ihrem Produkt im Wesentlichen um eine reguläre Nabe handelt, die keinen zusätzlichen Wartungsaufwand benötigen sollte. Doch wie funktioniert das System eigentlich?
#Von außen verrät höchstens der dicke Wulst auf der rechten Seite, was sich im Inneren verbirgt.
In einer normalen Hinterrad-Nabe befinden sich Sperrklinken oder Zahnscheiben, die beim Rollen aneinander vorbeigleiten (was das bekannte Freilauf-Geräusch erzeugt) und beim Pedalieren ineinandergreifen. Dabei ergibt sich je nach Anzahl und Verteilung der Zähne und Sperrklinken ein gewisser Eingriffswinkel, der auch gerne mal im 2-stelligen Bereich sein kann. Das Problem dabei ist, dass man nie weiß, wie der Freilauf gerade steht. Wird der Eingriffswinkel mit 10° angegeben, kann es sein, dass die Sperrklinke gerade knapp hinter einem Zahn steht und wirklich 10° Drehung benötigt, um vor dem nächsten einzurasten. Es kann aber auch sein, dass sie schon an ihren Rastpunkt liegt und sofort sperrt. Eine Nabe mit einem großen Eingriffswinkel ist also keine Garantie dafür, dass man keinen Pedalrückschlag bemerkt.
#Die normalen Sperrklinken (rechts) sind beim Rollen nicht in Berührung mit dem Zahnrad. - Die keilförmige Kante des Pushers (rot) schiebt sie, sobald man reintritt, nach oben, sodass sie in die Zähne eingreifen und Kraft übertragen.
#Je nachdem, wie man den Pusher einbaut, bekommt man 12°, 15° oder 18° frei beweglichen Winkel.
#Beim Pedalieren wird der Pusher über eine einzelne Sperrklinke in die Haupt-Sperrklinken geschoben und drückt diese nach oben.
Bei der e*thirteen Sidekick-Nabe sind die Sperrklinken nicht im Eingriff, sie liegen im Inneren des Freilaufkörpers. Erst, wenn man in die Pedale tritt, schiebt sich ein Keil unter die Sperrklinken und drückt diese in Richtung des außen liegenden Zähne. Die Form und Größe des Keils gibt dabei genau vor, wie groß der Winkel ist, den es benötigt, bis die Sperrklinken greifen. Der Keil, den e*thirteen „Pusher“ nennt, kann in drei Orientierungen im Freilauf verbaut werden, was den Leerweg zwischen 12°, 15° und 18° verändert. Je nachdem, wie stark man den Pedalrückschlag wahrnimmt.
Dies hängt im Wesentlichen vom Federungssystem und von der Gangwahl ab. Für den Umbau muss man das Hinterrad ausbauen, benötigt ansonsten jedoch keine Werkzeuge – er kann prinzipiell in wenigen Minuten auf dem Trail erfolgen. Die Nabe setzt auf ein gestecktes System, kann also einfach auseinandergezogen werden. Nur die Endkappe auf der Nicht-Antriebsseite verfügt über wenige Gewindegänge, die lediglich zur Sicherung da sind – so fällt sie nicht ab, wenn man das Hinterrad einzeln lagert.
#Man kann die Achse bei ausgebautem Hinterrad einfach herausziehen und den Winkel ändern.
Es gibt tatsächlich bereits Naben, die auf ein verwandtes System setzen – etwa die Tairin Shogun-Nabe. Lässt man die Sperrklinken allerdings erst unter Last ausfahren ergibt sich das Problem, dass diese häufig nicht in der korrekten Stelle in der Verzahnung einrasten, sondern etwa die Spitze des Zahns treffen und abrutschen. Das sorgt für ein lautes Knallen, Durchrutschen und einen ziemlich hohen Verschleiß an den Zähnen und Sperrklinken. e*thirteen hat das Problem damit gelöst, dass der Pusher über eine kleine Sperrklinke verfügt, die stets im Eingriff ist und die Funktion hat, die Lage des Pushers zu sichern.
So fahren die Sperrklinken immer an der richtigen Stelle aus und rutschen nicht durch. Die einzelne Sperrklinke sorgt dafür, dass die Sidekick-Nabe nicht komplett leise ist – allerdings leiser als die meisten bekannten Freiläufe. Zudem soll der Rollwiderstand im Freilauf geringer sein, da die großen Sperrklinken ja nicht im Eingriff sind.
#Die einzelne Sperrklinke auf dem Pusher ist immer in Kontakt mit den Zähnen und erzeugt ein leises Freilauf-Geräusch. - Sie stellt sicher, dass die Haupt-Sperrklinken immer die Zahnflanke und nicht die Spitze treffen. Außerdem drückt sie den Pusher unter die Haupt-Sperrklinken.
#Die Endkappe muss über ein Gewinde auf die Achse geschraubt werden - Dieses dient nur der Sicherung. Nach wenige Umdrehungen fällt die Endkappe einfach darüber und sitzt ganz locker auf der Achse. So kann die Nabe nicht auseinanderfallen, wenn man das Hinterrad einzeln transportiert.
Ein Unterschied zum Ochain ist, dass die Sidekick-Nabe auf der Kassetten-Seite arbeitet. Das heißt, der an der Kurbel empfundene Leerweg ist je nach Übersetzung anders. Das größte 18°-Setting ergibt bei einem 32-Zähne-Kettenblatt und dem 18-Zähne-Ritzel 32° Leerweg an der Kurbel, auf dem 52-Zähne-Ritzel aber nur 11°. Genauso verhält es sich mit dem Pedalrückschlag – dieser ist ebenfalls von der Übersetzung abhängig. e*thirteen sieht dies als Vorteil, da man etwa in einem technischen Uphill einen kleineren Eingriffswinkel hat, im Downhill, wo man viel auf der Bremse steht und sich der Kettenzug negativ bemerkbar machen könnte, hingegen einen großen Eingriffswinkel und damit keinen Pedalrückschlag.
Zum aktuellen Zeitpunkt bietet e*thirteen die Sidekick-Nabe sowohl einzeln an, als auch in den Grappler Flux-Carbon-Laufrädern für den Downhill- und Enduro-Einsatz sowie den Sylvan All-Mountain/Trail-Laufrädern in Alu- oder Carbon-Ausführung. Die Grappler Flux-Felgen sind in einer 17,5 mm hohen Enduro- sowie 20 mm hohen DH-Version in Alu und Carbon erhältlich und sollen vor allem durch eine hohe laterale Steifigkeit bei gleichzeitigen vibrationsdämpfenden Eigenschaften und passender Nachgiebigkeit punkten.
#e*thirteen bietet die Sidekick-Nabe bereits in diversen Laufradsätzen von Trail bis Downhill an.
#Es gibt sogar eine Option mit integrierter 7-fach Nabe.
Auf dem Trail
e*thirteen hat mir einige Wochen vor dem Launch-Datum zwei Grappler Flux Carbon-Laufradsätze in Enduro und Downhill-Ausführung mit der neuen Sidekick-Nabe zur Verfügung gestellt. Ich bin diese in einem Specialized Demo-Downhill-Bike sowie Specialized Stumpjumper Evo-Trail-Bike in sehr unterschiedlichem Terrain, inklusive Renneinsatz gefahren. Zuvor war an beiden Rädern ein Ochain verbaut, ich bin während des Tests aber auch Runs ganz ohne Anti-Pedalrückschlag-System gefahren und habe teilweise zwischen den System hin- und hergewechselt.
Wenig überraschend hängt die Wirkung des Systems dabei stark vom jeweiligen Hinterbau-System ab. Stets spürbar ist natürlich der Leerweg, der sich an der Kurbel ergibt, wobei ich diesen auf Enduro-Ausfahrten selbst im 18°-Setting meistens als unauffällig empfunden habe. Nur bergab, wenn man aus einer engen Kurve heraussprinten muss, ist dieser etwas störend. Wer schon einmal eine Nabe mit sehr großem Eingriffswinkel gefahren ist, kennt das Gefühl. Während das Ochain durch die verbauten Federn und Elastomere einen recht weichen Eingriff bietet, fühlt sich die Sidekick-Nabe wie jede andere Nabe an. Beim Tritt in die Pedale greifen die Sperrklinken mit einem harten „Tonk“ ein und solange man pedaliert wird man nichts von dem System spüren. Dass der Leerweg in sehr leichten Bergauf-Gängen geringer ist, ist tatsächlich ein angenehmes Feature, auch wenn ich zugeben muss, dass mich das Ochain in den mittleren Settings dabei ebenfalls wenig gestört hat. Die Sidekick-Nabe dürfte vor allem für eher Gravity-lastige Fahrer interessant sein, die es im Anstieg eher ruhig angehen lassen.
#Die e*thirteen Sidekick-Nabe eliminiert Pedalkickback gekonnt - gleichzeitig bietet sie einen sehr knackigen und präzisen Eingriff und fühlt sich beim Pedalieren relativ normal an.
Interessant wird es natürlich in der Abfahrt. Das beworbene „Chainless-Gefühl“ kann man voll und ganz unterschreiben. Wer schon einmal einen Trail ohne Kette gefahren ist, kennt dies. Das Fahrwerk arbeitet spürbar freier und nutzt den Federweg großzügiger. Vor allem beim Anbremsen auf ausgewaschenen Strecken ist das Phänomen spürbar und sorgt für ein ruhigeres Rad und mehr Grip. Das liegt daran, dass der Freilauf bei blockiertem Hinterrad normalerweise sofort greift und der entstehende Kettenzug das Fahrwerk blockiert. Mehr dazu im Erklär-Artikel zum Pedalrückschlag.
Bei offener Bremse und hoher Geschwindigkeit hingegen ist kein großer Unterschied spürbar. Allerdings schlackert die Kette bei entsprechend guter Kettenspannung weniger und sorgt so für etwas weniger Vibration in den Füßen – schneller macht das einen allerdings nicht. Nicht spürbar war für mich der verbesserte Rollwiderstand, wobei ich mich sehr auf die Pedalrückschlag-Funktion konzentriert und und beim Wechsel andere Laufräder und teilweise Reifen verwendet habe, die sicherlich einen viel größeren Einfluss haben.
#Ballert man ungebremst bei hoher Geschwindigkeit geradeaus, ist außer etwas weniger Kettenschlackern wenig zu bemerken.
Am Stumpjumper Evo hatte ich insgesamt das Gefühl, einen größeren Unterschied zu spüren als am Demo. Am Demo war es mir auch nicht möglich, einen Unterschied zwischen dem Ochain und der Sidekick-Nabe zu erspüren. Beide eliminieren bereits im minimalen Setting jeglichen Pedalrückschlag. Ich fand die Fahrt mit einem der beiden Systeme angenehmer als ohne, bin mir aber nicht sicher, ob es an diesem Rad einen messbaren Performance-Vorteil bringt oder sich einfach nur etwas besser anfühlt. Wobei allein letzteres ja auch schon ausreichend ist. Am Stumpjumper Evo hingegen hatte ich das Gefühl, dass das Ochain minimal mehr Feedback liefert als die Sidekick-Nabe, die jeglichen Ketteneinfluss eliminiert. Mit dem Ochain ist auch kein Pedalrückschlag spürbar, es fühlt sich jedoch etwas gedämpfter an und man merkt eben, dass noch ein Antrieb da ist.
#Am Stumpjumper würde ich wohl zum mittleren 15°-Setting greifen - im kleinsten hatte ich teilweise noch leichte Unruhe im Fahrwerk, im größten war der Leerweg beim Herauspedalieren aus Kurven recht groß.
Das ist uns aufgefallen
Einstellbarkeit Den Eingriffswinkel zu ändern ist enorm einfach und geht prinzipiell auch im Wald – man braucht dafür höchstens ein Werkzeug, um die Hinterrad-Achse auszubauen. Die Nabe selbst ist gesteckt (nur die Endkappe muss man mit ein paar Umdrehungen lösen) und kann einfach auseinandergezogen werden. Es fallen dabei auch keine Kleinteile runter. Allerdings würde man das Ganze jetzt nicht von Trail zu Trail oder zwischen Trail und Uphill ändern – dazu erscheint es dann doch viel zu aufwendig, das Hinterrad auszubauen. Meistens wird man ein Setting finden und dann dabei bleiben.
Geräuschkulisse Bei den meisten Bikes wird die Sidekick-Nabe die Geräuschkulisse deutlich senken. Der Freilauf ist fast leise und dadurch, dass kein Kettenzug auftritt – dieser wird vorher schon von der Nabe aufgenommen – schlackert die Kette weniger. Am Enduro-Bike hatte ich zu Beginn ein sehr, sehr altes SRAM X01 AXS-Schaltwerk verbaut (exakt das hier), das nicht mehr genug Spannung aufbringen konnte. Damit wurde das Kettenschlackern sogar etwas schlimmer, da die schlackernde Kette dann die Kassette hin- und herbewegen konnte und noch weniger gespannt war. Nach einem Schaltwerks-Tausch trat das Gegenteil ein. Am Downhill-Bike mit X01 DH-Schaltwerk sank die Geräuschkulisse sofort.
Haltbarkeit Es ist mittlerweile kein Geheimnis mehr, dass das Ochain etwas Service-bedürftig sein kann. Das sollte bei der e*thirteen Sidekick-Nabe kein Problem sein, denn sie hat keine zusätzlichen beweglichen Bauteile außer dem Pusher. Der Testzeitraum war zu kurz, um hier ein Urteil zu fällen, und auch sonst fehlt mir die Erfahrung mit e*thirteen-Naben, um eine Einschätzung über die Haltbarkeit zu geben.
Sidekick vs Ochain Gegenüber dem Ochain bietet die Sidekick-Nabe einige Vorteile, wie etwa die (manchmal) noch smoothere Funktionsweise, die geringere Anzahl an zusätzlichen Bauteilen oder (wenn man so rechnen möchte) der geringere kombinierte Preis. Sprich, wenn man sich ein neues Rad aufbauen würde, wäre eine reguläre Hinterrad-Nabe mit einem Ochain meist teurer als einfach die Sidekick-Nabe zu kaufen. Wer bloß nachrüsten möchte, kommt allerdings mit dem Ochain günstiger weg. Zudem lässt sich etwa das neue Ochain R extern, ohne irgendetwas ausbauen zu müssen, verstellen und sogar sperren. Wer hingegen für ein bestimmtes Event oder Rennen keine Anti-Pedalrückschlag-Funktion will oder sogar einen sehr feinen Eingriffswinkel, der benötigt neben einem Laufrad mit Sidekick-Nabe ein komplettes zweites Laufrad. Am Ende muss man einfach selbst einschätzen, welches der Produkte für einen selbst mehr Sinn ergibt.
#Der Freilauf ist fast ganz leise und auch sonst senkt die Nabe die Geräuschkulisse beim Fahren.
#Wir hatten zwei Carbon-Laufradsätze im Test - diese haben auch harte Strecken und den Einsatz bei der Deutschen Meisterschaft im Downhill schadlos überstanden.
Fazit – e*thirteen Sidekick
Mit der Sidekick-Nabe stellt e*thirteen eine spannende Lösung vor, die den Pedalrückschlag effektiv verhindert. Wie stark sich das System auswirkt, hängt dabei vom jeweiligen Fahrrad ab. Es kann das Fahrwerk jedoch im Zweifel spürbar freier arbeiten lassen und sorgt – bei ausreichend Kettenspannung – für eine sehr geräuscharme und ruhige Fahrt. Hervorzuheben ist zudem, wie vergleichsweise simpel das System ist. Auch der Wechsel zwischen den verschiedenen Freiheitsgraden ist sehr einfach und kann problemlos auf dem Trail erfolgen – allerdings muss man dafür den gesteckten Freilauf öffnen. Wer die Anti-Pedalrückschlag-Funktion mal nicht möchte, benötigt leider ein komplettes zweites Hinterrad. Zur Haltbarkeit lässt sich nach dem bisherigen Testzeitraum noch nichts sagen, diese sollte jedoch auf dem Niveau einer normalen Hinterrad-Nabe liegen.
e*thirteen Sidekick Pro / Contra
Pro
beseitigt Pedalrückschlag
simples und effektives Design
sorgt für eine smoothe und geräuscharme Fahrt
Contra
Funktion lässt sich nicht sperren
#Die neue e*thirteen Sidekick-Nabe hält, was sie verspricht. - Sie eliminiert den Pedalrückschlag und sorgt für eine wesentlich ruhigere Fahrt.
Was sagst du zur Idee – wirst du dir eine Sidekick-Nabe ans Rad bauen?
Testablauf
e*thirteen hat uns einige Wochen vor der Vorstellung bereits je einen Enduro sowie Downhill-Laufradsatz zum Testen überlassen. Damit waren wir auf einer Vielzahl an Strecken unterwegs und konnten verschiedenste Szenarien und Einstellung durchprobieren.
Hier haben wir die e*thirteen Sidekick-Nabe getestet
Graz-Umgebung Eher steile, ausgefahrene Trails mit hartem Boden, auf denen man konstant auf der Bremse steht.
Maribor Ein Mix aus Bikepark-Strecken und naturbelassenen, technisch anspruchsvollen und teils sehr steilen „Secrets“.
Viola / St. Grée Kleiner aber sehr feiner Bikepark im Nord-Westen von Italien. Schnelle, teils sehr ruppige Strecke. Nicht übermäßig steil, aber konstantes Gefälle.
Ilmenau Wir sind die Nabe bei der Deutschen Meisterschaft in Ilmenau gefahren. Die naturbelassene Strecke war zum Finale extrem ausgefahren, Grip war Mangeware.
Gregor fährt gerne Fahrräder jeglicher Kategorie – sitzt meistens aber auf dem Mountainbike. Downhill- und Enduro-Bikes bewegt er gerne im Renneinsatz, dreht aber auch große Runden auf Touren- und Trail-Bikes.
Fahrstil
verspielt
Ich fahre hauptsächlich
Downhill, Trail Bikes
Vorlieben beim Fahrwerk
ausbalanciert, Gegenhalt über die Feder, Druckstufe eher offen, mittelschneller Rebound
Vorlieben bei der Geometrie
eher kurz, hoher Stack, ausgewogener Sitz- und Lenkwinkel
FSA zieht mit dem neuen NS SCi30 Carbon-Laufradsatz und dem NS SIC Carbon-Cockpit zwei heiße Neuheiten aus dem Ofen – hier erfährst du alles Wissenswerte!
FSA NS SCi30 Carbon-Laufradsatz: Infos & Preise
Mit dem NS SCi30 präsentiert FSA einen brandneuen Carbon-Laufradsatz, der speziell für All-Mountain- und Trail-Bikes konzipiert ist. Die 30 mm breite, hookless Carbonfelge soll breiteren Reifen optimalen Halt bieten und so die Traktion auf anspruchsvollem Terrain maximieren. Mit einem Gewicht von rund 1.500 g (laut Hersteller) setzen die Italiener beim MTB-Laufrad auf Leichtbau ohne Kompromisse. Handgefertigt und ausgestattet mit FSAs eigenen 6-Pawl-Aluminium-Naben, verspricht der NS SCi30 Performance sowohl am MTB als auch am E-MTB.
#FSA NS SCi30 - der neue Carbon-Laufradsatz der Italiener möchte euch sicher auf Trails begleiten und dabei einiges aushalten – auch E-Bikes werden ausdrücklich vom Hersteller angesprochen. Zu haben ist er für 1.149 € (UVP).
#Mit 1.495 g zählt er zwar nicht zu den Leichtesten, bringt aber dennoch nicht allzu viel auf die Waage.
Diashow: FSA NS SCi30 und NS SIC: Neues Carbon-Cockpit und -MTB-Laufrad
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#Bei den Naben wird auf die bekannten 6-Pawl-Alu-Naben gesetzt.
#Mit einer Innenbreite von 30 mm sollen auch breite Pneus Platz auf der Felge finden.
Das NS SIC ist FSAs neuestes integriertes Carbon-Cockpit, entwickelt für Cross-Country-, Trail- und E-MTB-Fahrer, die ihrem Bike das gewisse Etwas verleihen möchten, ohne dabei das Konto zu sprengen – jedenfalls im Vergleich mit den Mitbewerbern. Gefertigt aus leichtem Vollcarbon, möchte das NS SIC hohe Steifigkeit mit einem minimalistischen Design vereinen. Mit einer Breite von 760 mm und wahlweise 60 mm oder 80 mm Vorbaulänge kann die Geometrie auf den eigenen Fahrstil abgestimmt werden.
Material Vollcarbon
Breite 760 mm
Vorbaulänge 60 mm oder 80 mm
Winkel Vorbau -12°
Backsweep 9°
Upsweep 5°
Rise 5 mm
Gewicht 285 g (60 mm), 300 g (80 mm) (Herstellerangaben)
#FSA NS SIC - als preisbewusstes Gegenstück zum KFX SIC ist das Carbon-Cockpit für rund 300 € erhältlich. Dabei soll er auch beim Gewicht nicht mehr als 300 g auf die Waage bringen.
#Das Cockpit ist mit den Vorbaulängen 60 mm und 80 mm erhältlich.
#Auf interne Leitungsführung wird beim NS SIC verzichtet.
Dank der 9° Backsweep- und 5° Upsweep-Geometrie bietet der Lenker eine ideale Mischung aus Stabilität auf technischen Trails und Komfort bei ausgedehnten Touren. Das NS SIC soll zudem die perfekte Wahl für alle sein, die ein hochwertiges, aber wartungsfreundliches Cockpit suchen – auf eine interne Kabelverlegung wird hier bewusst verzichtet.
Die neuen Bike Ahead Three Zero EN-Laufräder sind für den Enduro-Einsatz konzipiert, bringen allerdings nur 1.580 g auf die Waage. Die Carbon-Felgen sollen den Reifen auch bei geringen Luftdrücken perfekt unterstützen und Snakebites vorbeugen.
Bike Ahead Three Zero EN: Infos und Preise
Zwei Jahre nach der XC-Version stellt der deutsche Carbon-Experte Bike Ahead Composites nun eine Enduro-Version der Three Zero-Felge vor. Diese hat 100 g mehr auf den Rippen, ist mit 478 g jedoch immer noch äußerst leicht. Das liegt laut Hersteller unter anderem daran, dass die Speichenlöcher nicht nachträglich gebohrt, sondern bereits beim Laminieren geformt werden. Wer in Genuss der Felge kommen will, muss zum 1.580 g leichten Laufradsatz mit DT Swiss 240 EXP-Naben und Aerolite Straightpull-Speichen für 1.899 € greifen.
Innenweite 30 mm
Besonderheiten Safe-Wing-Design stützt Reifen in Kurven ab, Nippelsitze beim Laminieren geformt, breite Flanke gegen Snakebites
Farben Carbon
Gewicht (Herstellerangaben)
Laufradsatz: 1.580 g (mit DT Swiss 240-Naben & Aerolite Straightpull-Speichen)
#Die neuen Enduro-Laufräder von Bike Ahead Composites sollen nur 1.580 g wiegen. - Der Three Zero EN-Laufradsatz kostet 1.899 € und ist in 29" erhältlich.
Die Form und das Design der neuen Bike Ahead Three Zero EN-Felgen basiert auf der bekannten XC-Version, die übrigens im selben Zug ein überarbeitetes Layup und 40 g Gewichtsersparnis verpasst bekommen hat. Diese wiegt laut Hersteller nun nur noch 378 g. Genau 100 g schwerer sind die Enduro-Felgen, die eine 3K-Gewebelage an der Felgenflanke spendiert bekommen haben, die sie weniger anfällig gegenüber Steinschlägen machen soll.
#Die Enduro-Felge hat eine zusätzliche 3K-Gewebelage spendiert bekommen.
#Das spezielle Design und die breite Felgenflanke sollen Platten vorbeugen und den Reifen bei geringen Luftdrücken stabilisieren.
Dank Safe-Wing-Design soll der Reifen übrigens auch bei geringen Luftdrücken in Kurvenlagen gut unterstützt werden. Der Hersteller gibt an, dass man dadurch den Luftdruck problemlos um 0,2 bar absenken kann, was sich in erhöhtem Grip und Komfort bemerkbar machen soll. Außerdem ist die Felgenflanke breit ausgeführt und soll den Reifen so weniger empfindlich gegenüber Snakebites machen. Die Felgen erfüllen die ASTM 4-Norm.
#Die 478 g leichte Felge wird nur an professionelle Laufradbauer verkauft. - Man kann sie als Laufradsatz mit DT Swiss 240 EXP-Naben direkt bei Bike Ahead Composites kaufen.
Die Felge wird im Übrigen nicht einzeln verkauft – nur professionelle Laufrad-Bauer haben Zugang dazu. So soll sichergestellt werden, dass sie immer korrekt eingespeicht wird. Der Laufradsatz bewegt sich mit einem Preis von 1.899 € eindeutig im sehr hochpreisigen Segment, ist jedoch etwa günstiger als die etwas schwereren DT Swiss EXC 1200 Spline-Laufräder (Test). Preislich in einem ähnlichen Bereich bewegen sich die kürzlich vorgestellten Race Face Era-Laufräder, die allerdings fast 200 g schwerer sind.
Was sagst du zu den leichten Carbon-Laufrädern?
Infos und Bilder: Pressemitteilung Bike Ahead Composites
In unserer Artikelserie „Geile Teile“ stellen wir immer kurz und knapp fünf Produkte aus der Redaktion vor, die wir bedenkenlos weiterempfehlen wollen. Heute: haltbare Laufräder, ein Ventil-Werkzeug, einen Mini-Zentrierständer, eine kleine Pumpe sowie Reinigungsmittel für Bikesneaker.
Muc-Off Foam Fresh: Weiße Schuhe werden wieder weiß
Wer mich kennt, weiß: Ich trage gern weiße Sneaker – auch auf dem Bike! Damit meine Crankbrothers MTB-Schuhe möglichst lange hell statt dreckig und staubig bleiben, sprühe ich etwas Muc-Off Foam Fresh drauf, wische mit einem Lappen drüber, rubbel ein wenig hier und da und – zack! – wieder fast weiß. Wenig Aufwand, um auch auf dem Bike den passenden Style zu haben. Und wie alle wissen ja: „Style over Speed“.
Diashow: Geile Teile #10: Fünf Lieblingsprodukte der Redaktion
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Nonplus EN349-Laufräder: Problemlos, super leicht und auffällig
Bereits der Ende Juni 2023 veröffentlichte Test (Nonplus EN349-Test) attestierte den 1.516 g leichten Enduro-Laufrädern von Nonplus eine einwandfreie Performance. Auch jetzt, gut 10 Monate später, gibt es keine Mängel zu bekunden. Die Lager laufen minimal rauer. Beim provisorischen Lagerwechsel stellte sich heraus, dass diese noch weiter in der Nabe verweilen dürfen. Damit setzen die Nonplus EN349 MTB-Laufräder neue Maßstäbe in meiner persönlichen Laufrad-Historie. Denn der Laufradsatz läuft – mit Abstand – am längsten ohne irgendwelche Probleme und bleibt damit weiterhin in Betrieb (seit Kurzem in einem Performance-E-MTB).
Mitch, Redakteur/Project Manager
#Mitch ist mit seinen NonPlus-Laufrädern sehr zufrieden.
Stan’s NoTubes Core Remover: Winz-Helferlein in rot
Das Ventilwerkzeug von Stan’s NoTubes kann genau zwei Dinge: Presta- und Schraderventilkerne entfernen. Wer das zwar meist kostenlos beigelegte, aber im direkten Vergleich etwas umständlich bedienbare Tool von Schwalbe kennt, wird den Core Remover von Stan’s lieben! Das kleine Werkzeug liegt super in der Hand, löst die entsprechende Aufgabe hervorragend und gehört seit Jahren zum Werkstatt-Inventar bei mir. Das kleine Helferlein kostet weniger als zehn Euro und ist bei mir ständig im Einsatz.
Ein kleines aber feines Teil, das in meinem Werkzeugkoffer nicht mehr fehlen darf, ist die Mini-Zentrierlehre von Unior Tools. Damit kriegt man Laufräder auf dem Parkplatz zumindest wieder halbwegs gerade, sie ist dank Klettverschluss im Handumdrehen angelegt und eingestellt. Klar, man kann auch einfach einen Kabelbinder um den Hinterbau oder die Gabel machen und passend abschneiden. Ich finde die ca. 30 € jedoch gut investiert und weniger Müll macht man damit auch noch.
#Mit der Mini-Zentrierlehre kriegt man Laufräder zügig wieder fahrbereit.
Giant Control Mini Pro Pocket Minipumpe
„Hast du eine Pumpe dabei?“ Ja, kann ich immer sagen und habe damit auf Group-Rides schon ebenso oft geholfen wie mir selbst. Denn mit Pumpen ist es wie mit Kameras: „Die beste Pumpe ist die, die man dabei hat“. Und da trifft die Giant Mini-Pumpe ziemlich genau meine Traummaße. Sie passt in die Trikottasche, ohne rauszufallen. Sie passt auch mit zwei TPU-Schläuchen (einer für Gravel, einer für Road) in eine Trikot-Taschen-Tasche (auch ein Lieblingsteil, mehr demnächst). Sie entfernt nicht den Ventileinsatz nach dem Aufpumpen beim Abnehmen, denn sie hat einen gut klemmenden Feststellhebel. Sie bringt einen RR-Reifen auf Betriebsdruck, mit viel Pumpen, aber ohne viel Kraft. Ich hätte auch jede andere kleine Mini Pumpe mit diesen Eigenschaften hier vorstellen können, ich habe aber keine. Vielleicht ihr?
Die neuen Roval Traverse i9 Carbon-Laufräder der Tochterfirma von Specialized kommen in zwei Geschmacksrichtungen – leicht oder superstabil – und setzen auf Naben von Industry Nine sowie überbreite Felgenränder für weniger Snake Bites. Alle Infos zu den handgebauten Laufrädern im Artikel.
Roval Traverse i9 Laufräder: Infos und Preise
Die neuen Roval Traverse i9 Carbon-Laufräder richten sich an Trail-Biker jeglicher Couleur – um das breite Spektrum von Trail bis Enduro abdecken zu können, gibt es zwei Versionen der Traverse Laufradsätze. Die Traverse SL II i9 sind nur in 29″ verfügbar und wollen mit ausgezeichneten Fahreigenschaften bei geringem Gewicht glänzen (Vorderrad: 809 g, Hinterrad: 971 g). Ganz neu sind sie zwar nicht, in Europa jetzt aber erstmals im Aftermarket verfügbar. Als ihre stabilsten Carbon-Laufräder überhaupt bewirbt Specialized die Traverse HD i9 Laufräder – dabei sind sie laut Herstellerangaben nur 50 g schwerer (Vorderrad: 812 g, Hinterrad: 1018 g). Sie sind sowohl in 29″ als auch in einer Mullet-Konfiguration mit 27,5″ Hinterrad (nur Traverse HD) erhältlich. Allen Laufrädern gemein ist eine Innenmaulweite von 30 mm, die Verwendung von Industry Nine 1/1 Naben und das Felgen-Design mit breiten Rändern, um das Risiko von Snake Bites effektiv zu verringern. Preislich liegen die Vorderräder bei 650 €, Hinterräder kosten 850 €.
Material Carbon
Innenmaulweite 30 mm
Größen 29″, Mullet (nur Traverse HD)
Gewicht (Herstellerangaben) 1.780 g (Traverse SL II), 1.830 g (Traverse HD, 29″)
Max. Systemgewicht 125 kg
Freilauf Sram XD (austauschbar)
Bremsscheibenstandard IS 6
Speichenart J-Bend
Offset 3,5 mm
Besonderheiten 5 mm breite Felgenränder, kompatibel mit Reifeneinsätzen, ThreadBed Valve, Lifetime Warranty
#Für ein Vorderrad werden 650 €, für ein Hinterrad 850 € fällig.
Diashow: Neue Roval Traverse i9 Laufräder: Für alle (Trail-)Fälle
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#Die Traverse SL II i9 wollen der perfekte Begleiter im Trail-Einsatz sein.
#Für mehr Stabilität setzt das Traverse HD i9 auf 32 statt 28 Speichen.
Für notorische Platten-„Erfahrer“ sollen die Roval Traverse i9 Laufräder besonders interessant sein. Dank der jeweils 5 mm breiten Felgenränder sollen durch die breitere Auflagefläche das Risiko der gefürchteten Snake Bites deutlich gesenkt werden. Zum Vergleich: Die bisherigen Traverse SL Laufräder verwenden Felgen mit 2,7 mm breiten Rändern. Wem das weiterhin nicht genügt, dem versichert Specialized eine problemlose Kompatibilität mit Inserts. Sollte es dennoch zu einem Defekt kommen, kann die lebenslange Herstellergarantie helfen.
#Bei einer Innenmaulweite von 30 mm beträgt die Außenbreite ganze 40 mm. - Snake Bites sollen damit der Vergangenheit angehören.
Im Zentrum der Laufräder drehen sich die namensgebenden Industry Nine 1/1 Naben. Der Six-Pawl Freilaufmechanismus bietet in Kombination mit 45 Rastpunkten einen Eingriffswinkel von 4 Grad. Das Innenleben der Naben wird von abgedichteten Patronenlagern aus Stahl geschützt. Weitere Details der Naben umfassen den IS 6 Standard zur Befestigung der Bremsscheiben, Boost-Maße und die Auslegung auf J-Bend Speichen. Ab Werk kommen übrigens Sapim D-Light Speichen zum Einsatz, zudem wird ein SRAM XD Freilauf verbaut.
Sowohl die Traverse SL II als auch die Traverse HD Laufräder setzen auf front- und heckspezifische Carbon-Laminierungen in den Felgen. Für mehr Stabilität kommen an den Traverse HD Hinterrädern 32 statt 28 Speichen zum Einsatz. Selbstverständlich sind die Laufräder Tubeless Ready. Um den luftdichten Abschluss rund um das Tubeless-Ventil zu verbessern, setzt Specialized auf die sogenannte Roval ThreadBed Valve-Technologie. Dabei handelt es sich um ein Gewinde in der Ventilbohrung, sodass sich spezielle Tubeless-Ventile einschrauben lassen. So verspricht man sich weniger Luftverlust, wenn die Felge unter Belastungen flext. Wer von dieser Lösung nicht überzeugt ist, kann beruhigt sein: Ganz normale Ventile lassen sich ebenfalls nutzen.
#Wer möchte, kann spezielle Tubeless-Ventile für weniger Luftverlust nutzen.
#Komplette 27,5" Laufradsätze werden nicht angeboten.
Mit dem neuen Proven Carbon Trail H_Core-Laufradsatz will Hunt eine robuste und gleichzeitig leichte Lösung für Trail- und All-Mountain-Fahrer bieten. Dank spezieller H_Core-Verstärkungstechnologie soll die Felge hohe Schlagfestigkeit besitzen, ohne dass sich das negativ auf das Gewicht auswirkt.
Hunt Proven Carbon Trail H_Core Infos und Preise
Der britische Laufradhersteller Hunt präsentiert mit dem Proven Carbon Trail H_Core sein neuestes Carbon-Modell, das nach eigenen Angaben dreieinhalb Jahre Entwicklungszeit hinter sich hat – erhältlich ist er in 29″ oder als Mullet (29″/27,5″). Der Laufradsatz kommt mit Hunts S_RapidEngage-Naben, die durch eine 90-Zähne-Ratsche und sechs Double-Tooth-Pauls einen Eingriffswinkel von nur 2° ermöglichen sollen. Wer Interesse an den neuen Trail-Laufrädern hat, darf mit einem Gesamtgewicht von rund 1.732 g (29″ Set) rechnen – laut Hunt resultiert das aus einem abgestimmten Carbon-Layout und speziellen pultrudierten Einlagen (H_Core), die die Felgenflanken verstärken. Der UVP liegt bei 1.449 € und die Felgen sind sowohl mit matt-schwarzen als auch weißen Decals erhältlich.
Innenweite 31 mm (Vorderrad) / 30 mm (Hinterrad)
Felgenaufbau Carbon mit H_Core-Verstärkung, Anti-Splinter-Layup
Gewicht (Herstellerangabe)
1.732 g (29″-Laufradsatz)
1.719 g (Mullet-Setup)
Naben Hunt S_RapidEngage mit 6 Doppelzahn-Pawls und 90-Zähne-Ring (2°-Eingriff)
#Hunt Proven Carbon Trail H_Core - der neuste Spross der Proven Laufradfamilie richtet sich an Trailbiker und ist in 29" oder Mullet (29"/27,5") erhältlich. 1.449 € (UVP) sollen für den Satz fällig werden.
Diashow: Neuer Hunt Proven Carbon Trail H_Core: -Laufradsatz Robuste Trail-Optionen mit nur 1.732 g
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#Die H_Core-Technologie setzt auf pultrudierte Einsätze ...
#... die sollen das Laufrad noch widerstandsfähiger gegenüber harten Schlägen machen.
Die H_Core-Technologie soll durch pultrudierte und carbonreiche Einsätze in der Felgenstruktur für eine besonders gleichmäßige Verdichtung und weniger Poren im Carbon sorgen, sodass die Laufräder laut Hunt auch härteren Schlägen besser standhalten können. Bei der Pultrusion handelt es sich um ein Verfahren, bei dem dünne Fasern – meistens aus Kohlenstoff – durch eine mit Harz gefüllte Form gezogen und dann unter Hitze und Druck ausgehärtet werden. Das Ergebnis soll ein sehr dichtes und widerstandsfähiges Material sein.
#Mit der Anti-Splinter-Layup-Schicht soll zudem die Entstehung von Mikrorissen minimiert werden.
#... und 938 g hinten kommt Hunt auf ein Gewicht von 1.732 g beim 29"-Setup.
Damit nicht genug, setzt Hunt auch auf den Einsatz der Anti-Splinter-Layup-Schicht, bestehend aus einer 10K-Carbonwebung, die die Entstehung von Mikrorissen minimieren soll.
Auch Vorder- und Hinterradfelge sind unterschiedlich konstruiert worden. Die vordere mit 31 mm Innenbreite ausgestattete Felge ist auf etwas höhere Seitennachgiebigkeit ausgelegt, während die hintere Felge mit 30 mm Innenbreite kommt und durch eine geringfügig massivere Wandstärke für Stabilität sorgen soll. Ein 4 mm breiter Felgenhornbereich am Hinterrad soll Durchschlägen vorbeugen. Auch die Speichen wurden unterschiedlich gewählt und sind vorne dünner als hinten.
#Bei den Naben kommen die Hunt S Rapid Edge zum Einsatz.
#Beim Freilauf gibt es einen Einrastwinkel von gerade einmal 2°.
Industry Nine Hydra 2: Mit der zweiten Generation ihrer Hydra-Nabe möchte der US-amerikanische Hersteller neue Maßstäbe in puncto Haltbarkeit und Performance setzen.
Industry Nine Hydra 2: Infos und Preise
Die Hydra 2 baut auf dem patentierten System mit sechs Sperrklinken (engl. „Pawls“) der Vorgängerversion auf, setzt jedoch an entscheidenden Stellen nach: Achsenwände, die 65 % dicker sind und aus hochfestem Stahl bestehen, sollen Spannungsspitzen besser verteilen, während vergrößerte 6903-Lager die Lebensdauer erhöhen sollen. Auch die Dichtung soll überarbeitet worden sein und setzt auf eine Kombination aus Labyrinthdichtung und Radial-Lippen-Dichtung.
Neuer Hydra Nabensatz mit
Einrastwinkel 0,41° (vs. 0,52° bei Hydra 1)
Lagersystem 4x 6903-Lager mit optimierter Vorspannung
Freilaufkörper Kompatibel mit Shimano HG, SRAM XD, Campagnolo N3W
E-Bike-Tauglichkeit Bis 65 Nm Motordrehmoment
Einbaubreiten Hinterrad: 12×142, 12×148, 12×157, 10×135 mm
Speichenanzahl 28, 32
Bremsaufnahme 6-Bolt oder Centerlock
Gewicht 449 g (6-Loch Nabenset), 416 g (Centerlock Nabenset) (Herstellerangabe)
Preis (UVP) 700 USD (Nabensatz, Vorder- und Hinterradnabe)
#Industry Nine Hydra 2 - mit der neuen Nabe gibts einen Nachfolger für das Kultmodell aus den USA, dessen Freilauf gerne an einen Hornissenschwarm erinnert. Die größten Änderungen gibts dabei im Hinterrad – ein kleiner Einrastwinkel und verstärkte Achswände zählen dazu. Zu haben ist das Nabenset für 700 USD.
#Auch die Vorderradnabe profitiert von neuen Lagern und Abdichtungen.
Diashow: Industry Nine Hydra 2 MTB-Nabe: Leichter, stabiler, präziser
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Introducing Hydra2 – PRECISION EVOLVED
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Die Hydra 2 präsentiert sich als direkte Antwort auf Schwachstellen der ersten Generation: Die vergrößerten 5,5-mm-Vertiefungen für die Sperrklinken verteilen Kräfte laut Industry Nine 26 % effizienter und sollen Materialermüdung verhindern. Auch sollen bei der neuen Nabe drei statt zwei Zähnen pro Sperrklinke greifen und die Belastung der Antriebskomponenten damit um 21 % reduzieren.
#Wenn wir richtig gezählt haben stehen insgesamt 12 Farbtöne zur Auswahl – neben Purple ...
#... oder Bronze zur Auswahl. Um nur ein paar zu nennen.
Während die Hydra 1 bereits mit ihrem phasenversetzten Design mit sechs Sperrklinken überzeugte, setzt die neue Version auf systematische Verbesserungen: Der Einrastwinkel verkürzte sich von 0,52° auf 0,41°, was dank 30 zusätzlicher Zähne erreicht wird – das sollte etwa 878 Eingriffspunkten pro Umdrehung (vs. ca. 692 bei Hydra 1) entsprechen. Der Widerstand des Freilaufs selbst soll gesunken sein – um satte 60 %.
#Gibts auch komplett - ihr könnt die neue Hydra 2 natürlich nicht nur einzeln erwerben, sondern auch in diversen Laufradsätzen.
Auch beim Gewicht soll es Fortschritte gegeben haben – trotz dickeren Achswänden und vergrößerten Lagern. Das komplette 6-Loch Set soll jetzt bei 449 g liegen, der Vorgänger lag bei circa 455 g. Und auch bei der Centerlock-Version sieht es ähnlich aus – 416 g soll das neue Set wiegen, die alte Version lag bei rund 425 g. Nicht viel, in Anbetracht der Änderungen aber auch nicht ohne.
Interessant ist die Kompatibilitätserweiterung: Während die Hydra 1 bereits als E-Bike-tauglich galt, ist die Hydra 2 explizit für Motoren bis 65 Nm ausgelegt. Das dürfte vor allem die Light-E-MTB Fraktion freuen. Wer mit den Full-Power-Modellen unterwegs ist, die ab 85 Nm Drehmoment leisten, schaut aber zumindest garantietechnisch in die Röhre, sollte doch einmal ein Defekt auftreten.
#Hydra 2 - Cami Nogueira GR300 pc @rileyseebeck 13
Specialized schickt mit dem Roval Control World Cup einen Laufradsatz mit nur 998 g ins Rennen. Das und eine optimierte Konstruktion sollen für maximale Geschwindigkeit und Haltbarkeit im Cross-Country sorgen.
Roval Control World Cup: Infos und Preise
Der neue Roval Control World Cup richtet sich an Cross-Country-Fans, die auf der Suche nach Geschwindigkeit ohne Kompromisse sind – egal ob im Wettkampf oder in der Freizeit. Laut Specialized handelt es sich um die leichtesten XC-Laufräder der Welt, mit einem Gesamtgewicht von nur 998 g (inklusive Ventile und Felgenband). Verfügbar ist der Laufradsatz ausschließlich in 29″, wobei das Vorderrad 452 g und das Hinterrad 546 g auf die Waage bringen soll. Die Innenmaulweite beträgt 28,5 mm, und die Felgen setzen auf eine Carbon Clincher Mini Hooked Konstruktion. Verbaut werden Roval Low Flange Mountain Naben mit DT Swiss EXP-System (36 Rastpunkte, 10 Grad Eingriffswinkel) und keramischen Lagern, kombiniert mit Vonoa Carbonspeichen mit Titan-Endstücken. Preislich liegt das Vorderrad bei 1.225 €, für das Hinterrad werden 1.725 € fällig.
Material Carbon Clincher Mini Hooked
Innenmaulweite 28,5 mm
Größe 29″
Gewicht 998 g (Laufradsatz, inkl. Ventile und Tape, Herstellerangabe)
Max. Systemgewicht 125 kg
Freilauf SRAM XD (kompatibel mit Shimano HG MTB, Micro Spline)
Bremsscheibenstandard Centerlock
Speichenart Straight-Pull, Vonoa Carbon mit Titan-Endstücken
Besonderheiten 4 mm breites Felgenhorn (FlatStop), Tubeless Ready, kompatibel mit Reifeneinsätzen, Limited Lifetime Warranty
#Roval Control World Cup - mit dem neuen Laufradsatz präsentieren die US-Amerikaner ihren bisher leichtesten 29" XC-Laufradsatz. Das wird nicht günstig – das Vorderrad schlägt mit 1.225 € (UVP) zu Buche.
#998 g Laufradsatz - mit einem von 452 g für das Vorderrad und 546 g für das Hinterrad bleiben die US-Amerikaner – Toleranzen nicht berücksichtigt – knapp unter einem 1 kg. 1.725 € (UVP) werden für das Hinterrad fällig.
Diashow: Neuer Roval Control World Cup: Federleichte XC-Laufräder unter 1000 g
Besonders für Fahrer, die oft mit Reifenpannen kämpfen, soll der Roval Control World Cup spannend sein. Specialized betont, dass das 4 mm breite Felgenhorn – als „FlatStop“-Technologie beworben – die Gefahr von Durchschlägen deutlich reduziert. Zusätzlich sollen die Laufräder mit Reifeneinsätzen kompatibel sein, um noch mehr Schutz zu bieten. Für den Fall der Fälle wirbt der Hersteller mit einer lebenslangen Garantie.
#Mit 4 mm breiten Felgenhörnern soll die Gefahr von Durchschlägen reduziert worden sein.
#Bei den Naben wird auf DT Swiss 180 gesetzt, die allerdings mit einem anderen Label versehen worden sind.
#Hinten werkelt das bekannte EXP System mit Zahnscheiben.
Das Highlight des Roval Control World Cup soll das federleichte Design sein: Mit nur 998 g setzt der Laufradsatz neue Maßstäbe im XC-Bereich. Die Felgen bestehen aus Carbon mit einer Mini Hooked Konstruktion, und Specialized gibt an, dass die optimierte Form 44 g einspart, ohne Kompromisse bei der Haltbarkeit einzugehen. Weitere Einsparungen von über 100 g wurden mittels der Vonoa Speichen erzielt, die mit nur 20 Stück pro Rad das Gewicht minimal halten sollen, während die asymmetrische Felgenform für eine gleichmäßige Speichenspannung sorgen soll. Die Laufräder sind Tubeless Ready und kommen mit einem 30-mm-Felgenband sowie 34-mm-Roval-Ventilen. Wer andere Ventile bevorzugt, kann laut Hersteller problemlos auf Standardmodelle umsteigen.
#Auch das Felgenband wird in die Gewichts-Rechnung einbezogen.
Bike Ahead Three Zero XC Pi Rope: Die Carbon-Manufaktur Bike Ahead Composites bringt einen neuen leichten XC-Laufradsatz auf den Markt, der mit 1.132 g und einer 30-mm-Felge überzeugen soll. Alle Komponenten werden in Deutschland gefertigt und sind für den kompromisslosen Cross-Country-Einsatz ausgelegt.
Bike Ahead Three Zero XC Pi Rope: Infos und Preise
Mit dem neuen Three Zero XC Pi Rope bringt Bike Ahead Composites einen Laufradsatz auf den Markt, der dank hochwertiger Carbon-Felgen und innovativer Textilspeichen ein Gesamtgewicht von lediglich 1.132 g erreichen soll. Die Felgen bieten eine Innenweite von 30 mm und sind mit dem Safe-Wing-Design ausgestattet, das für optimale Reifenabstützung und erhöhte Pannensicherheit sorgen soll. Besonders auffällig sind die handgefertigten Textilspeichen von Pi Rope, die mit nur 2 g pro Stück das Gewicht minimieren und gleichzeitig hohe Stabilität versprechen. Der Premium-Laufradsatz ist ausschließlich in 29″ erhältlich und soll für 2.999 € zu haben sein.
Einsatzbereich Cross Country und Marathon
Laufradgröße 29″
Maulweite 30 mm
Speichen 28 vorne, 28 hinten
Besonderheiten Textilspeichen, Safe-Wing-Design, Made in Germany, inklusive Tubeless-Ventile, Dichtband und Laufradtasche
Freilauf Kegelverzahnung mit 45 Zähnen (Sram XD, Shimano Micro Spline)
#Bike Ahead Three Zero XC Pi Rope - der neue Laufradsatz der Veithöchstheimer wurde konsequent auf XC und Leichtbau getrimmt, ohne dabei die Stabilität vernächlässigt zu haben. Den 1.132 g schweren Laufradsatz gibts ab sofort für 2.999 € (UVP).
#Der Laufradsatz setzt auf die Pi Rope Textilspeichen ...
Eine der größten Innovationen des Three Zero XC Pi Rope liegt laut Bike Ahead in den Felgen. Diese werden in Handarbeit gefertigt, wobei die Speichenlöcher bereits vor dem Härten des Carbonlaminats eingebracht werden, um die Fasern intakt zu lassen – ein Detail, das maximale Stabilität gewährleisten soll. Dank der präzisen Verarbeitung ist keine Lackierung nötig. Stattdessen wird die Oberfläche durch einen mehrstufigen Polierprozess mit anschließender Versiegelung veredelt, was dem Laufradsatz seinen markanten, matt-schimmernden Look verleiht.
Das Safe-Wing-Design mit abgerundeten Felgenhörnern soll in Verbindung mit der breiten und flachen Bauweise der Felgen den Reifen optimal stützen, Schäden bei Durchschlägen vermeiden und das Fahren mit niedrigem Luftdruck ermöglichen. Das soll für ein Plus an Komfort und Grip sorgen, besonders auf technischen Strecken.
#Die Felgen werden in Handarbeit gefertigt und die Speichenlöcher bereites vom dem Härten des Laminats eingebracht. Das soll die Carbonfasern intakt lassen.
#Die Naben stammen von Nonplus und setzen auf eine Kegelverzahnung.
#So gibt Bike Ahead die Funktionsweise des Safe-Wing-Designs an.
Die Naben stammen von Nonplus Components und sollen mit ihrem Freilaufsystem punkten. Dieses nutzt eine speziell konstruierte Kegelverzahnung mit 45 Zähnen, die für eine direkte Kraftübertragung ohne Verluste sorgt. Ein Vorteil dieses Systems ist die 400 % größere Auflagefläche im Vergleich zu herkömmlichen Freilaufsystemen, wodurch der Abrieb minimiert und die Langlebigkeit erhöht wird. Dazu kommt ein selbstjustierendes Lagerspiel: Durch komprimierbare O-Ringe an den Endkappen passt sich das System automatisch an und verhindert ein Verspannen der Lager. Dies sorgt für einen besonders reibungslosen Lauf und eine längere Haltbarkeit.
#Die Pi Rope Speichen werden in Chemnitz handgefertigt und sollen lediglich 2 g auf die Waage bringen.
Für den Fall der Fälle bietet Bike Ahead ein Crash-Replacement-Programm, das drei Jahre ab Kaufdatum gilt. Im Lieferumfang enthalten sind Tubeless-Ventile, Dichtband und eine Laufradtasche.
Aluminium statt Carbon – mit den neuen MTB-Laufrädern MTN30 AL bietet der amerikanische Komponentenhersteller Chris King eine Alternative zu seinen bereits etablierten Carbon-Laufrädern. Größter Vorteil laut Hersteller: Die MTN30 AL sollen durch hohe Haltbarkeit, ein ausgezeichnetes Fahrgefühl und einen deutlich attraktiveren Preis punkten.
Chris King MTN30 AL Laufradsatz: Infos und Preise
Mit den neuen MTN30 AL MTB-Laufrädern erweitert Chris King sein Portfolio nun auch um einen Laufradsatz mit Aluminium-Felgen. Die MTN30 AL richten sich an Trail- und All-Mountain-Fahrer und wollen mit der richtigen Balance aus Haltbarkeit und Fahrqualität bestechen. Die neuen Felgen wiegen 595 g (29″, Herstellerangabe) und besitzen dabei eine Innenmaulweite von 30 mm. Kompatibilität mit Tubeless-Reifen gewährleisten die Hookless-Felgenhörner. Das matte Design der Felgen und Decals soll den Fokus auf die Naben richten – ein Markenzeichen von Chris King. Spannend dürfte aber vor allem der Preis sein: Mit 1499,99 € (UVP) markieren sie den – relativ gesehen – günstigsten Einstieg in die Welt der Chris King Komplett-Laufräder. Wie ihre teuren Komparsen werden auch die MTN30 AL bei Chris King in Oregon montiert.
Besonderheiten Felgen hergestellt in den USA, 2-jährige eingeschränkte Garantie auf die Felgen, Lifetime Crash Replacement für Erstbesitzer, Lifetime-Garantie auf die Naben
Laufradgrößen 29″, Mullet (29″+ 27,5″), 27,5″
Felgengewicht ca. 595 g (29″), 565 g (27,5″) laut Hersteller
Gesamtgewicht 2.080 g (Mullet, Centerlock, Messing-Nippel, Herstellerangabe)
Speichenanzahl 32
Naben erhältlich als Boost Centerlock, Boost 6-Bolt oder Superboost
Freilauf Sram XD, Shimano MS, HG
Farben mattschwarze Felgen + Decals und diverse Naben-Farboptionen
#Die Aluminiumfelgen machens möglich - den Chris King MTN30 AL Laufradsatz gibt es für knapp 1.500 € (UVP).
Diashow: Neuer Chris King Laufradsatz: MTN30 AL der perfekte Einsteiger?
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#Chris King bietet die Laufräder in 29", Mullet oder auch 27,5" an. - Die Naben sind in Boost und Superboost sowie mit Centerlock oder IS 6 Standard erhältlich.
#Die neu entwickelte Aluminiumfelge kommt auf 30 mm Innenmaulweite. - Sie kommt ausschließlich als 32h Variante und ist selbstverständlich Tubeless-Kompatibel.
Laut Chris King ist der Laufradsatz für Trail- und All-Mountain-Einsätze ausgelegt. Gebaut wird er im hauseigenen Werk in Oregon mit Sapim Race Speichen und den bekannten Chris King Naben, die sich durch einfache Wartung und hohe Zuverlässigkeit auszeichnen sollen. Bei ihnen kann man zwischen den verschiedenen Chris King Farbenoptionen sowie Boost- und Superboost-Varianten wählen. Für die Garantie und Wartung gilt: Die Felgen werden mit einer zweijährigen eingeschränkten Gewährleistung ausgeliefert, der Hersteller gewährt zudem ein Lifetime Crash Replacement für die Erstbesitzer. Die Naben selbst sind, wie bei Chris King üblich, mit einer lebenslangen Garantie abgedeckt.
#Die MTN30AL sollen robust, aber auch angenehm zu fahren sein.
Die MTN30 AL sollen in puncto Fahrperformance stark an das Carbon-Pendant angelehnt sein und legen den Fokus dementsprechend weniger auf ein niedrigeres Gewicht und viel mehr auf ein robustes, zuverlässiges System, welches ein responsives und komfortables Fahrgefühl vermittelt. Chris King betont außerdem, dass die Entwicklung neben ausgiebigen Labortests vor allem mit umfangreichen Fahrversuchen im Gelände begleitet wurde, um ein möglichst ausgewogenes Verhältnis zwischen Dämpfung und direktem Fahrgefühl zu erzielen.
Fair Bicycle stellt eine innovative Technologie namens Ipa Rim Technology, die eine aufblasbare Luftkammer in der Felge nutzt, um die Speichenspannung dynamisch anzupassen.
Speichenspannung per Luftdruck anpassen
Dass die Speichenspannung eines Laufrads Einfluss auf das Fahrverhalten hat, ist in der Welt des Mountainbikens kein neuer Gedanke. Besonders Profifahrer und Mechaniker experimentieren seit jeher mit unterschiedlichen Spannungen, um das Handling auf verschiedenen Strecken zu optimieren. Doch für den durchschnittlichen Fahrer blieb diese Feinabstimmung bisher oft unerreichbar – zu kompliziert, zu zeitaufwändig, zu speziell.
#Mit der Ipa Rim Technology möchte Fair Bicycle den Laufradmarkt aufmischen - dabei wird auf eine Luftkammer im Felgeninneren gesetzt, mit der die Speichenspannung angepasst werden kann.
Fair Bicycle will das nun ändern. Mit der Ipa Rim Technology könnte ein neuer Ansatz in der Laufradentwicklung entstehen, der die Speichenspannung über eine Luftkammer in der Felge reguliert. Die Idee dahinter: Statt mit Werkzeug und Expertise an den Speichen zu drehen, soll eine einfache Druckanpassung ausreichen, um das Verhalten des Rades zu beeinflussen. Laut Fair Bicycle könnte dies nicht nur die Kontrolle über das Bike verbessern, sondern auch den Komfort auf ruppigen Trails erhöhen.
Luftkammer in der Felge – wie soll das funktionieren?
Die Grundidee der Ipa Rim Technology ist ebenso simpel wie faszinierend: Eine Luftkammer innerhalb der Felge wird über ein integriertes Ventil aufgeblasen. Durch den Druck verändert sich der effektive Raddurchmesser (ERD), was wiederum die Speichenspannung reduziert. Das Laufrad wird zunächst mit maximaler Spannung aufgebaut, und der Fahrer kann anschließend den Druck in der Kammer erhöhen, um die Spannung nach Belieben abzusenken – je nach Strecke oder Vorliebe.
#Über ein zweites Ventil soll der Druck der Luftkammer angepasst werden könne. Das soll den effektiven Raddurchmesser und damit die Speichenspannung angespasst werden können.
Die Technologie setzt auf ein spezielles Felgenprofil mit einer konkaven Rückseite, das laut Hersteller eine gezielte Verformung ermöglicht. Ein zusätzlicher Vorteil: Die Felge soll von Haus aus luftdicht sein und sich somit problemlos für tubeless Setups eignen. Für den Aufbau des Laufrads kommen konventionelle Speichen und Nippel zum Einsatz, allerdings werden die Nippel mit einem Feingewinde fixiert, was den Bau etwas komplexer gestaltet.
#Das Felgenprofil setzt auf eine konkave Form, die eine gezielte Verformung ermöglichen soll.
Vom Labor auf den Trail
Fair Bicycle gibt an, dass Tests im Labor und auf der Strecke gezeigt hätten, dass die vertikale Nachgiebigkeit des Rades kaum beeinflusst wird – die Kräfte, die hierfür nötig wären, würden Felge oder Reifen ohnehin beschädigen. Spürbar sei jedoch die seitliche Flexibilität: Bei geringerer Speichenspannung soll das Rad besser Spurrillen folgen und seitliche Stöße abfedern, was besonders auf technischen Trails Vorteile bringen könnte.
Noch ist Ipa Rim Technology kein fertiges Produkt. Fair Bicycle stuft es unter dem Label „UN Fair advantage“ als eine Entwicklung ein, die zunächst im Rennsport oder für eine kleine Gruppe enthusiastischer Fahrer interessant sein könnte. Ob daraus ein Massenprodukt wird, soll auch vom Feedback der Community abhängen. Patentanmeldungen für das Felgenprofil und die Luftkammertechnologie liegen bereits vor (Swiss Pat. 20240633 & Swiss Pat. 20248421), konkrete Pläne für eine Markteinführung gibt es jedoch nicht.
Ein Ansatz, der die Laufradwelt auf den Kopf stellen könnte – oder zumindest für Diskussionen sorgt. Ob die Technologie tatsächlich den Praxistest besteht, bleibt vorerst offen. Spannend ist sie allemal.
#Ob die Technik den Weg in die Praxis findet, lässt Fair Bicycle derzeit noch offen. Wir bleiben gespannt.
Was hältst du von Fair Bicycles Idee, die Speichenspannung per Luftdruck zu regeln?