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Stan’s Baron MK3 Laufräder im Test: Optimale Breite für WideTrail und Plus?

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Stan’s Baron MK3 Laufräder im Test: Unter der Bezeichnung MK3 folgte von Stan’s eine ganze Serie neuer Felgen – neben den bekannten Modellen Arch, Crest und Flow kamen neue Mitglieder hinzu: Sentry, Baron und Major. 32 mm, 35 mm und 38 mm Innenweite sollte die steigende Nachfrage nach passenden Felgen für WideTrail- bis Plus-Reifen abdecken. Ist breit immer besser? Wir haben die Stan’s Baron MK3-Laufräder mit der Innenweite von 35 mm mit diversen Reifen ausprobiert und für euch herausgefunden was am besten funktioniert.

Stan’s Baron MK3: Infos und Preise

Stan’s hat der Baron MK3 im Vergleich zu manchen Carbon-Felgen mit Hochprofil etwas andere Ausmaße verpasst: Doppelt so breit wie hoch ist die Felge mit 38,4 mm Außenweite und 18,1 mm Höhe. Dabei bleiben 35 mm Innenweite bestehen – laut Herstellerempfehlung soll dies ideal für Reifen zwischen 2,8″ und 3,2″ Breite sein. Abgesehen vom sehr flachen Felgenprofil setzt Stan’s an der MK3-Serie auf zwei weitere Technologien: WideRight und BST. Beide Systeme sollen für ein gutes Zusammenspiel zwischen Reifen und Felge sorgen: BST – Bead Socket Technology ist das Profil des Felgenbetts. WideRight benennt Stan’s die ideale Kombination aus Reifenbreite und Innenweite der Felge.

Felge und Nabe sind klassisch über 32 J-Bend-Speichen verbunden, am Baron-Laufradsatz kommen konifizierte Sapim Force Speichen zum Einsatz. Neben der J-Bend-Aufnahme an der Neo-Nabe bleibt man auch bei der Bremsscheiben-Aufnahme beim bewährten 6-Loch-System. Eine Centerlock-Option entfällt, dafür gibt es zwei verschiedene Freiläufe: SRAM XD oder Shimano HG können mit dem Laufradsatz erworben werden, eine Mirco Spline-Variante für die neue XTR-Schaltgruppe fehlt zum aktuellen Zeitpunkt. Die Stan’s Baron MK3 werden in Boost oder X12-Konfiguration angeboten.

  • Laufradgröße 26″, 27,5″ oder 29″
  • Einbaumaße Boost
  • Material Aluminium
  • Maulweite Felge 35 mm
  • Freilauf SRAM XD, Shimano HG
  • Gewicht Laufradsatz 2.046 g (29″, Boost, Shimano HG-Freilauf)
  • Gewicht Felge 523 g (26″) / 547 g (27,5″) / 583 g (29″)
  • Farben Schwarz
  • www.notubes.com

Preis Stan’s Baron MK3 699 € (UVP)

Mit einem Preis von 699,00 € sind die Stan's Baron MK3 kein Schnäppchen. Bei 35 mm Innenweite bringen sie aber in 29" nicht zu viel Gewicht auf die Waage
# Mit einem Preis von 699,00 € sind die Stan's Baron MK3 kein Schnäppchen. Bei 35 mm Innenweite bringen sie aber in 29" nicht zu viel Gewicht auf die Waage - 2046 g wiegt der komplette Laufradsatz in Boost-Konfiguration mit Shimano HG-Freilauf.
Diashow: Stan’s Baron MK3 Laufräder im Test - Optimale Breite für WideTrail und Plus?
Mit einem Preis von 699,00 € sind die Stan's Baron MK3 kein Schnäppchen. Bei 35 mm Innenweite bringen sie aber in 29" nicht zu viel Gewicht auf die Waage
Ganz falsch liegen die Amerikaner nicht
Am liebsten fährst du natürliche Trails und breite Reifen?
Wie viel ist dran an der Theorie von Stan's?
Sechs Sperrklinken greifen gleichzeitig an der 36-fachen Verzahnung im Nabenkörper
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Im Detail

Mit klassischem Aufbau erweckt der Stan’s Baron MK3-Laufradsatz kaum Aufsehen: in schlichtes Schwarz gehüllt zieht höchstens der rote Freilaufkörper seine Blicke auf sich. Unser Testmodell kommt mit Shimano HG-Freilauf, an dem sechs Sperrklinken gleichzeitig in die 36er-Verzahnung der Nabe greifen. Somit bleibt ein Einrastwinkel von 10° – kein Spitzenwert, aber für die meisten Anwendungen mehr als ausreichend. An der Hinterradnabe setzt Stan’s auf zwei Lager im Naben-Körper und drei weitere im Freilauf. Durch die Verwendung so vieler Lager soll die Achse der Nabe zusätzlich stabilisiert werden. Durch die optimierte Abstützung kann sie laut Hersteller Vertikal- und Torsions-Kräfte besser aufnehmen. In der Vorderradnabe begnügt man sich mit zwei Lagern. Diese liegen möglichst weit auseinander, um den Flex in der Nabe auf ein Minimum zu reduzieren. Ein idealer Kompromiss zwischen geringer Reibung und hohem Schutz gegen das Eindringen von Wasser und Dreck soll mit den Dichtungen gefunden worden sein.

An den weit auseinander liegenden Flanschen setzen die Sapim Force-Speichen an. Diese wiederum sind mit Sapim Secure Lock Alloy-Nippeln mit der Felge verbunden. Ein ERD von 602 mm, ein Naben-Design mit moderatem Flanschdurchmesser, sorgt in Kombination mit der flachen Felge für lange Speichen, die mit maximal 1225 N Spannung angezogen werden dürfen.

35 mm Innenweite sollen ideal für 2,8" bis 3,2" breite Reifen sein
# 35 mm Innenweite sollen ideal für 2,8" bis 3,2" breite Reifen sein - so formt sich der Reifen laut Stan's am besten aus. Für gute Tubeless-Eigenschaften sorgt die Bead Socket Technologie.

Das flache Felgenprofil gibt dem Stan’s Baron MK3-Laufradsatz einen unaufgeregten und dennoch eigenwilligen Look. Mit der großen Breite wirkt die Felge optisch schonmal stabil auf Seiteneinwirkung, die geringe Höhe verspricht aber Flex in Richtung Achse. Am Felgenbett setzen die Amerikaner wie eingangs erwähnt auf die Bead Socket-Technologie: Eine ausgerundete Vertiefung in der Mitte ist durch einen möglichst geschmeidigen Übergang mit den hohen Rändern des Felgenbetts verbunden. Zudem wird ein niedriges Felgenhorn verwendet. So soll der Reifen leicht in Position rutschen und nach unten abdichten – das kurze Felgenhorn sorgt dafür, dass sich der Reifen am Wulst und nicht an der Seitenwand abstützt. In Summe soll BST den Tubeless-Einsatz stark vereinfachen und geringe Luftdrücke ermöglichen.

Weiter geht es bei der WideRight-Abstimmung zwischen Felgen-Innenweite und Reifenbreite. Breite Felgen sind aktuell auf dem Vormarsch: in Kombination mit breiten Reifen sorgen sie für reichlich Grip. Essenziell wichtig ist dabei aber die Verwendung der passenden Breiten bei Felge sowie Reifen. Wer schonmal einen breiten Reifen auf einer (zu) schmale Felge gefahren ist, kennt die Schwierigkeiten und das unangenehme Fahrverhalten. Stan’s bringt es auf den Punkt und erklärt die Thematik mit breitem Gummis auf geringen Felgen-Innenweiten. Dadurch ergibt sich eine Glühbirnen-ähnliche Form. Beschreitet man den umgekehrten Weg und setzt auf zu viel Innenweite, kommt es zu einer Glockenform und die Stollen wandern nach innen. Beides ist nicht ideal und erlaubt dem Reifen keine zuverlässige Performance. Mit seiner idealen Abstimmung will Stan’s nicht nur perfekte Fahreigenschaften schaffen, sondern den Reifen auch richtig über der Felge positionieren, sodass diese beim Einschlag geschützt wird.

Marke ModellUVPGewichtInnenweiteMaximalgewicht 
Fun WorksAM Ride 30499,90 €1768 g30 mm120 kgTestbericht lesen
NewmenEvolution SL A.30698,00 €1669 g30 mm 125 kgTestbericht lesen
HaloVortexca. 470,00 €2239 g33 mmN/ATestbericht lesen
HopeTech Enduro485,00 €2063 g28 mmN/ATestbericht lesen
Stans NoTubesBaron MK3699,00 €2046 g35 mm104 kg
Stans NoTubesZTR Flow MK3599,90 €1918 g29 mm113 kgTestbericht lesen
Sechs Sperrklinken greifen gleichzeitig an der 36-fachen Verzahnung im Nabenkörper
# Sechs Sperrklinken greifen gleichzeitig an der 36-fachen Verzahnung im Nabenkörper - Somit ergeben sich 10° Einrastwinkel am dreifach gelagerten Freilauf. Wer die Option auf beide Freiläufe will, kann für knapp 90 € den zweiten Freilauf erwerben.
32 Speichen mit J-Bend-Aufnahme, 6 Loch-Montage für die Bremsscheibe,  – what year is it?
# 32 Speichen mit J-Bend-Aufnahme, 6 Loch-Montage für die Bremsscheibe, – what year is it? - Ein breiter Flansch und Lagerabstand soll für Steifigkeit an der Achse und an der gesamten Laufradkonstruktion sorgen.

Technische Daten

Alle technischen Daten, Details und Standards zum Stan’s Baron MK3-Laufradsatz findet ihr in der folgenden Tabelle zum Ausklappen:

Technische Daten zum Ausklappen

Was?Antwort
Felgenbreite38,4 mm
Felgen-Innenweite35 mm
Felgenhöhe18,1 mm
Felgen ERD602 mm
FelgenprofilHookles, offen
Felgen Material6069 Aluminum
Gewicht Felge583 g
Preis Felge119,00 €
Maximaler Luftdruck1,5 bar bei 3,2"; 1,7 bar bei 2,8"
Maximale Speichenspannung1.225 N
Unterlegscheibe nötig?Nein
NippelSapim Secure Lock
Speichenzahl32
SpeichentypJ-Bend
SpeicheSapim Force
Bremsaufnahme6 Loch
FreilauftypSRAM XD, Shimano HG (je 89,95 € Nachkaufpreis)
Sperrklinken6 Stück
Rasterung36 Zähne
AchsstandardBoost 148 oder X12
Gewicht Hinterrad NabeN/A
Gewicht Vorderrad NabeN/A
Preis Hinterrad NabeN/A
Preis Vorderrad NabeN/A
Lageranzahl Hinterrad Nabe5 Stück
Lageranzahl Vorderrad Nabe2 Stück

Auf dem Trail

In der Vergangenheit haben wir bereits Experimente mit sehr breiten Felgen durchgeführt. Dabei konnten wir im Testbetrieb allerdings kaum zufriedenstellende Ergebnisse einfahren. Das Angebot der Reifen war damals schlicht noch nicht passend. Nun finden sich Felgen mit einer Innenweite von 30 mm oder mehr immer häufiger an unseren Testbikes. Insofern ist das Fahrverhalten von solchen Kombinationen unserem Testteam sehr vertraut. Montiert man 2,5 Maxxis WideTrail-Reifen in das 35 mm breite Bett der Stan’s Baron, ergibt sich nach dem Aufpumpen ein sehr gleichmäßig ausgeformter Reifen. Diese optische Bewertung wird auch auf dem Trail untermauert. Die Auflagefläche des Profils ist groß und satt, der Kurvenhalt sehr hoch.

Wie viel ist dran an der Theorie von Stan's?
# Wie viel ist dran an der Theorie von Stan's? - Der 3,0" breite Plus-Reifen am Hardtail harmonierte sehr gut mit der Felge.
Ganz falsch liegen die Amerikaner nicht
# Ganz falsch liegen die Amerikaner nicht - Ein zu schmaler Reifen führte zu extrem unangenehmen Self-Steering und einem eigenartigen Verhalten auf der Kante.

Spannend wird es beim Ausloten des optimalen Luftdrucks. Wir ertappten uns auf dem Trail dabei, dass die Nadel des Luftdruck-Prüfers im Laufe eines Testtages immer gerne mal weiter nach unten wanderte. So wird man mit einem Grip-Zuwachs belohnt, der einem wildeste Schrägfahrten am Hang und über Wurzeln ermöglicht, ohne dabei auch nur den geringsten Schweißausbruch zu bekommen. Wartet der Trail mit weniger abrupten Richtungswechseln auf, kommt man auch erstaunlich lange ohne Reifen-Burping davon. Erst bei einem Luftdruck, der etwa 0,4 Bar unter dem regulären Luftdruck der verschiedenen Testfahrer lag, klappten die Reifen in Kurven überraschend ein. Wechselt man auf eine Strecke mit Steilkurven und eckigen Linien gilt es, den Luftdruck zurück in Regionen zu korrigieren, die man auch von schmaleren Reifen kennt. Hierbei spaltete das Fahrgefühl unser Testerfeld. Sehr aktive Fahrer empfanden das Fahrverhalten mit dem höheren Luftdruck als etwas zu holzig, brauchten den Druck aber um ein Wegklappen zu verhindern. Der Reifen wird dann durch die breite Abstützung auch am seitlichen Arbeiten behindert.

Niedriger Luftdruck kann weniger rabiaten Gesellen dann auf allen Strecken einen Grip-Zuwachs ermöglichen. Leider besteht natürlich mit geringerem Druck auch die erhöhte Gefahr von Durchschlägen auf die Felge. Wie schon bei der Flow MK3 zeigte sich die Stan’s Baron-Felge hiervon recht unbeeindruckt. Hier und da war ein deutliches Klonk zu hören. Beulenpest stellte sich aber dabei nicht in dem Maße ein, wie es die Geräuschkulisse vermuten ließ. Ob dies dem flachen Felgenprofil oder dem Gewicht von 583 Gramm pro Felgenring zuzuschreiben ist, können wir an dieser Stelle nur mutmaßen. In jedem Fall verhielt sich die Felge sorglos – und das ist uns wichtiger als das Feilschen ums letzte Gramm oder das Marketingversprechen des Herstellers.

Gratwanderung beim Luftdruck
# Gratwanderung beim Luftdruck - Mit geringem Luftdruck kommt man erstaunlich lange davon und wird mit massig Grip belohnt. Auf harten Böden können die Reifen aber umklappen.

Dieses Versprechen bedeutet konkret, dass ein flaches Profil unanfälliger gegenüber plastischen Verformungen sei, da es eben nicht zu steif ist. So kann es bei einem Durchschlag – in gewissem Umfang – ausweichen. Im Fahrbetrieb ist das deutlich spürbar. Nicht unbedingt bei harten Durchschlägen, aber bei der Durchfahrt von Wurzel- und Steinpassagen. Hier liegt ein Bike im direkten Vergleich mit höheren Felgen (insbesondere aus Carbon) deutlich ruhiger auf der Piste.

Das ist uns aufgefallen

  • Fahrqualität In rumpeligen Passagen hilft der Stan’s Baron-Laufradsatz, etwas mehr Ruhe zu bringen.
  • Luftdruck Auf den meisten Strecken lässt sich der Luftdruck gegenüber schmaleren Felgen senken, um den Grip deutlich zu erhöhen.
  • aktive Fahrer und schnelle Richtungswechsel Wer gerne Haken schlägt, sollte den Luftdruck nicht zu stark senken. Auch die Kombination aus breiten Felgen und angepassten WideTrail-Reifen schützt nicht endlos vor abklappenden Reifen.
  • Dellen-Resistenz Die Baron-Felge ist nicht die leichteste aus dem 30/35 mm Segment. Das Mehrgewicht, in Kombination mit dem Felgenprofil, überstand den Test ohne ernsthafte Kaltverformungen.
  • Montage Alle verwendeten Reifen (Maxxis 29 x 2,5″ WT, Maxxis 29 x 3,0″, e*thirteen TRSr 29 x 2,5″) sprangen auch mit einer normalen Pumpe ohne Reservoir unkompliziert ins Felgenbett.

Fazit – Stan’s Baron MK3

Mit der Baron bietet Stan's nicht die leichteste Option an, aber eine sehr unkomplizierte und haltbare. Wer auf Trails steht, die einen natürlichen Charakter haben, wird mit den passenden Reifen auf dem Stan's Baron MK3-Laufradsatz von deutlichem Grip-Zuwachs profitieren. Das niedrige Profil sorgt dabei für eine sehr gute Fahrqualität und eine gute Dellen-Resistenz – und das trotz des oft niedriger gewählten Luftdrucks.

Pro
  • Fahrqualität
  • Grip
  • ideale Kombination für WideTrail-Reifen
  • hohe Dellen-Resistenz
Contra
  • für sehr aktive Fahrer ist die Abstimmung des Luftdrucks mit den breiten Reifen langwierig
  • nix für Leichtbau-Fans
Am liebsten fährst du natürliche Trails und breite Reifen?
# Am liebsten fährst du natürliche Trails und breite Reifen? - Dann bekommst du mit dem Stan's Baron MK3-Laufradsatz eine unkomplizierte und sorglose Option, die mit viel Fahrqualität punktet.

Testablauf

Der Stan’s Baron MK3-Laufradsatz wanderte während mehrerer Monate Testzeitraum zwischen verschiedenen Rädern und Fahrern hin und her. Dabei wurden die Laufräder von unterschiedlich schweren Fahrern unter verschiedensten Bedingungen gefahren. Von Plus-Reifen bis hin zu klassischen Reifenbreiten wurden diverse Modelle auf den Baron-Felgen montiert. Abgesehen von einem Ausflug an den Reschenpass mit Gondel-Unterstützung wurden sämtliche Anstiege aus eigener Kraft erarbeitet.

Hier haben wir die Stan’s Baron MK3 getestet

  • Anspruchsvolle, schnelle Strecken mit ruppigen Streckenabschnitten und technischen Sektionen. Lose, offene Untergründe und harte Böden, Naturtrails und gebaute Strecken.
Testerprofile ausklappen
Tester-Profil: Jens Staudt
Körpergröße 190 cm
Schrittlänge 91 cm
Oberkörperlänge 56 cm
Armlänge 61 cm
Gewicht 95 kg
Jens fährt von Bahnrad bis Downhill alles, was zwei Räder und eine Kette hat. Bikes fürs Gelände am liebsten in herausforderndem, technischen und steilem Gelände, egal mit welchem Federweg.
Fahrstil
Schnellste Linie, auch wenn es mal ruppig ist
Ich fahre hauptsächlich
Singletrails, sprunglastiger Local Spot, Freeride, DH
Vorlieben beim Fahrwerk
Straff, gutes Feedback vom Untergrund, viel Druckstufe, moderat progressive Kennlinie
Vorlieben bei der Geometrie
Kettenstreben nicht zu kurz (ca. 430 mm oder gerne länger), Lenkwinkel tendenziell eher flacher
Tester-Profil: Christoph Spath
Körpergröße 190 cm
Schrittlänge 94 cm
Oberkörperlänge 49 cm
Armlänge 60 cm
Gewicht 70 kg
Chris fährt gerne alles, von Dirt Jump über Trail und Enduro bis Downhill, gerne schnell, in grobem Gelände und mit viel Luftstand
Fahrstil
flüssig
Ich fahre hauptsächlich
Downhill, Enduro
Vorlieben beim Fahrwerk
auf der straffen Seite, viel Druckstufe, Balance zwischen Front und Heck
Vorlieben bei der Geometrie
vorne lang, hinten mittellang, flacher Lenkwinkel

Der Beitrag Stan’s Baron MK3 Laufräder im Test: Optimale Breite für WideTrail und Plus? erschien zuerst auf MTB-News.de.


Sea Otter 2019: Kurios, wunderschön, praktisch – die Produkt-Highlights

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Wie schon 2018 gab es auch in diesem Jahr auf dem Sea Otter Classic-Festival viele Produkte, die nicht so ganz in eine bestimmte Kategorie passen, nicht die größte Neuheit darstellen, bereits irgendwo kurz gezeigt wurden oder schlichtweg sehr kurios sind. Und genau diese Produkte stellen wir euch im Spezial vor – viel Spaß!

Wahoo Kickr Climb

Der Wahoo Kickr Climb ist fürs Uphill-Training gedacht – kompatibel ist er mit Kickr Desk und Kickr Smart Trainer sowie dem Wahoo Elemnt Fahrradcomputer
# Der Wahoo Kickr Climb ist fürs Uphill-Training gedacht – kompatibel ist er mit Kickr Desk und Kickr Smart Trainer sowie dem Wahoo Elemnt Fahrradcomputer - Das Gerät wird per App gesteuert und simuliert bis zu 20 % Anstieg und -10 % Gefälle
Diashow: Sea Otter 2019 - Kurios, wunderschön, praktisch – die Produkt-Highlights
Sammelprodukte1-59
Sammelprodukte1-12
Sammelprodukte1-34
Das 800 Gramm schwere Schloss ist 750 mm lang und wird einfach …
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Zipp 3Zero Moto Laufräder

Die neuen Zipp 3Zero Moto Carbon-Felgen wurden erst vor Kurzem vorgestellt
# Die neuen Zipp 3Zero Moto Carbon-Felgen wurden erst vor Kurzem vorgestellt - verfügbar sind die Felgen in knalligen Designs mit silbernem Logo …
… oder dezenterer grauer Variante. 8 Farbvarianten stehen bei den Speedline-Dekoren zur Auswahl
# … oder dezenterer grauer Variante. 8 Farbvarianten stehen bei den Speedline-Dekoren zur Auswahl
Die neuen Felgen beinhalten keine Hohlkammer und können bei bei Felskontakt leicht ausweichen, was die Zipp 3Zero Moto enorm robust machen soll
# Die neuen Felgen beinhalten keine Hohlkammer und können bei bei Felskontakt leicht ausweichen, was die Zipp 3Zero Moto enorm robust machen soll
Letztes Jahr einzeln vorgestellt, dieses Jahr schon serienmäßig bei den neuen Zipp 3Zero-Laufrädern dabei: Der Quarq TyreWiz
# Letztes Jahr einzeln vorgestellt, dieses Jahr schon serienmäßig bei den neuen Zipp 3Zero-Laufrädern dabei: Der Quarq TyreWiz
Mehr Infos gibt es hier
# Mehr Infos gibt es hier - www.mtb-news.de/news/2019/04/08/zipp-3zero-moto-carbon-laufradsatz-erster-test

Industry Nine Hydra Naben

Die neue Industry Nine Hydra-Nabe verfügt über eine extrem feine (und laute) Verzahnung
# Die neue Industry Nine Hydra-Nabe verfügt über eine extrem feine (und laute) Verzahnung - erst kürzlich kam die Info über die neue Nabe: https://www.mtb-news.de/news/2019/02/14/industry-nine-hydra/
Die Naben klingen in Gemeinschaft nicht nur wie ein wütender Hornissenschwarm, sondern greifen auch satt und direkt
# Die Naben klingen in Gemeinschaft nicht nur wie ein wütender Hornissenschwarm, sondern greifen auch satt und direkt
Die Industry Nine-Vorbaufamilie
# Die Industry Nine-Vorbaufamilie
Farbenfroh kennt man die Jungs – das findet sich nicht nur an den Naben …
# Farbenfroh kennt man die Jungs – das findet sich nicht nur an den Naben …
… sondern auch an den Laufrädern wieder
# … sondern auch an den Laufrädern wieder

Smith Forefront 2 Helm

Der Smith Forefront 2 kommt weiterhin mit Koroyd-Technologie …
# Der Smith Forefront 2 kommt weiterhin mit Koroyd-Technologie …
… und ist in verschiedensten Farben erhältlich – hier zu sehen: „Matte Indigo / Peony / Iceberg“
# … und ist in verschiedensten Farben erhältlich – hier zu sehen: „Matte Indigo / Peony / Iceberg“
Neben blau/magenta gibt es auch diese dezentere „Matte Red Rock / Petrol“ …
# Neben blau/magenta gibt es auch diese dezentere „Matte Red Rock / Petrol“ …
… oder dieses Modell in der Farboption „Matte Jade / Deep Ink“
# … oder dieses Modell in der Farboption „Matte Jade / Deep Ink“ - Der Helm kostet 229,99 €.

Osprey x Troy Lee Designs

Nicht nur Five Ten, auch die Rucksackmarke Osprey hat eine Kooperation mit Troy Lee Designs gestartet
# Nicht nur Five Ten, auch die Rucksackmarke Osprey hat eine Kooperation mit Troy Lee Designs gestartet
Erhältlich sind die Editionen als Hip Bag …
# Erhältlich sind die Editionen als Hip Bag …
… oder als Rucksack
# … oder als Rucksack
Die Signature-Produkte bleiben identisch zu ihren Standard-Varianten, sind jedoch mit schnittigen TLD-Akzenten versehen
# Die Signature-Produkte bleiben identisch zu ihren Standard-Varianten, sind jedoch mit schnittigen TLD-Akzenten versehen

Bell Super DH Helm

Der Bell Super DH ist nicht ganz neu – aber es schadet auch nicht, die aktuellen Farben Enduro/DH-Zwitters zu fotografieren. Der Helm mit abnehmbarem Kinnbügel kommt in drei Größen …
# Der Bell Super DH ist nicht ganz neu – aber es schadet auch nicht, die aktuellen Farben Enduro/DH-Zwitters zu fotografieren. Der Helm mit abnehmbarem Kinnbügel kommt in drei Größen …
Der 850 Gramm leichte Helm kommt in verschiedenen Farben …
# Der 850 Gramm leichte Helm kommt in verschiedenen Farben …
… und insgesamt 19 Belüftungen
# … und insgesamt 19 Belüftungen - Mehr Informationen: www.mtb-news.de/news/2017/08/10/bell-super-dh-2018

Five Ten x Troy Lee Designs

Hatten wir euch im letzten Jahr schon kurz vorgestellt – die knalligen Troy Lee Designs-Varianten des Five Ten Kestrel und Impact Pro
# Hatten wir euch im letzten Jahr schon kurz vorgestellt – die knalligen Troy Lee Designs-Varianten des Five Ten Kestrel und Impact Pro - Mehr dazu: https://www.mtb-news.de/news/2018/07/10/five-ten-kestrel-sleuth-dlx

Hiplok Spin Schloss

Das neue Hiplok Spin Schloss verfügt über ein vierstelliges Zahlenschloss und wird, man kennt es von den schwereren Modellen, statt einer Befestigung am Rad einfach um die Hüfte geschlungen
# Das neue Hiplok Spin Schloss verfügt über ein vierstelliges Zahlenschloss und wird, man kennt es von den schwereren Modellen, statt einer Befestigung am Rad einfach um die Hüfte geschlungen
Das 800 Gramm schwere Schloss ist 750 mm lang und wird einfach …
# Das 800 Gramm schwere Schloss ist 750 mm lang und wird einfach …
… zusammengeschlungen und zugeklettet.
# … zusammengeschlungen und zugeklettet.
Auch bereits bekannt: Die Z Lok-Serie
# Auch bereits bekannt: Die Z Lok-Serie

Fidlock Twist Uni Connector

Der Fidlock Twist Uni Connector lässt sich via Boa-Schnüren an jede Dose oder Flasche anpassen – ob es nun eine Bierdose ist oder eine spezielle Trinkflasche, bleibt jedem Fahrer selber überlassen.
# Der Fidlock Twist Uni Connector lässt sich via Boa-Schnüren an jede Dose oder Flasche anpassen – ob es nun eine Bierdose ist oder eine spezielle Trinkflasche, bleibt jedem Fahrer selber überlassen.

RST Gravel-Gabel

Bei RST gab es unter anderem eine Single Shock-Gabel für den Gravel-Einsatz zu sehen
# Bei RST gab es unter anderem eine Single Shock-Gabel für den Gravel-Einsatz zu sehen - Gewicht und Preis ist uns noch nicht bekannt
Die RST-Version verfügt unter anderem über eine versteckte Steckachse
# Die RST-Version verfügt unter anderem über eine versteckte Steckachse
Diese lässt sich einfach ausziehen und umklappen
# Diese lässt sich einfach ausziehen und umklappen
Neue RST Spex: Die Kindergabel mit 20" soll solide funktionieren …
# Neue RST Spex: Die Kindergabel mit 20" soll solide funktionieren …
… und verfügt über eine Steckachse
# … und verfügt über eine Steckachse
Die 30 mm-Standrohre bieten 60 mm oder 80 mm Federweg und sollen für Kinderbikes ideal passen
# Die 30 mm-Standrohre bieten 60 mm oder 80 mm Federweg und sollen für Kinderbikes ideal passen

Clug Wandhalterung

Die Clug-Wandhalter sind wohl die minimalistischsten Modelle, die man kaufen kann
# Die Clug-Wandhalter sind wohl die minimalistischsten Modelle, die man kaufen kann
Die Produkte sind von Plus-Bereifung …
# Die Produkte sind von Plus-Bereifung …
… über XL-Varianten bis 2,7" …
# … über XL-Varianten bis 2,7" …
… bis hin zur minimalen Rennrad-Variante erhältlich
# … bis hin zur minimalen Rennrad-Variante erhältlich
Der nachgiebige Kunststoff hält das Vorderrad sicher fest
# Der nachgiebige Kunststoff hält das Vorderrad sicher fest
Hier wird das Hinterrad angestellt
# Hier wird das Hinterrad angestellt

Stompump Pumpe

Die Stompump wurde nach einer desaströsen Erfahrung der Gründer mit einer Minipumpe entwickelt
# Die Stompump wurde nach einer desaströsen Erfahrung der Gründer mit einer Minipumpe entwickelt - die $ 99 teure Pumpe besteht aus einem Aluminiumbody und wird mit dem Fuß bedient
Die Stompump kann bis zu 60 psi in einen Reifen füllen …
# Die Stompump kann bis zu 60 psi in einen Reifen füllen …
… und lässt sich einfach am Rahmen oder der Variostütze befestigen
# … und lässt sich einfach am Rahmen oder der Variostütze befestigen

Escapod Topo

Für Reiselustige: Der optisch wirklich kompakte Escapod Topo im Teardrop-Design bietet für einen Anhänger jede Menge Platz. Geschlafen werden kann obendrauf
# Für Reiselustige: Der optisch wirklich kompakte Escapod Topo im Teardrop-Design bietet für einen Anhänger jede Menge Platz. Geschlafen werden kann obendrauf
Hier kann outdoor gekocht werden, auch ein Tisch ist mit an Bord.
# Hier kann outdoor gekocht werden, auch ein Tisch ist mit an Bord.

Noch mehr Produkte …

Das Slime Reifendichtmittel ist CO2-kompatibel und soll für eine gleichmäßige Verteilung im Reifen sorgen, erhältlich ist es in vier Flaschengrößen und wird in den USA hergestellt
# Das Slime Reifendichtmittel ist CO2-kompatibel und soll für eine gleichmäßige Verteilung im Reifen sorgen, erhältlich ist es in vier Flaschengrößen und wird in den USA hergestellt - noch spannender allerdings fanden wir …
… diesen pittoresken Brunnen, der hoffentlich kein echtes Dichtmittel enthält
# … diesen pittoresken Brunnen, der hoffentlich kein echtes Dichtmittel enthält
Nun, kommen wir wirklich zu den kuriosen Produkten: Der Mini-Bong zum Mitnehmen am Sattel
# Nun, kommen wir wirklich zu den kuriosen Produkten: Der Mini-Bong zum Mitnehmen am Sattel
Die Quiver Bong soll qualitativ äußerst hochwertig sein …
# Die Quiver Bong soll qualitativ äußerst hochwertig sein …
… und kommt in verschiedenen Varianten.
# … und kommt in verschiedenen Varianten.
Noch mehr Dichtmilch: Die Glitzerflüssigkeit von Peaty's Tubeless Sealant hatten wir euch bereit vorgestellt. Außerdem werden nun unter anderem Kettenöl und Tubeless-Ventile angeboten.
# Noch mehr Dichtmilch: Die Glitzerflüssigkeit von Peaty's Tubeless Sealant hatten wir euch bereit vorgestellt. Außerdem werden nun unter anderem Kettenöl und Tubeless-Ventile angeboten.
Da hat sich unsere Social Media-Mitarbeiterin gefreut, als sie ihren Signature-Sattel entdeckte! Wer ihn noch nicht kennt – den SDG Allure gibt es seit 2015 in der Steffi Marth-Edition.
# Da hat sich unsere Social Media-Mitarbeiterin gefreut, als sie ihren Signature-Sattel entdeckte! Wer ihn noch nicht kennt – den SDG Allure gibt es seit 2015 in der Steffi Marth-Edition.

Welches der gezeigten Dinge findet ihr am spannendsten?


Hier findest du alle Neuheiten vom Sea Otter Classic Festival 2019:

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DT Swiss 180-Naben im Test: Neuer Ratchet EXP-Freilauf aus der Schweiz

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DT Swiss 180-Naben im Test: Die Schweiz ist nicht nur für qualitativ hochwertige Uhren, Käse und Berge bekannt – auch im Laufradbau genießt die Eidgenossenschaft dank DT Swiss einen hervorragenden Ruf. Das liegt nicht zuletzt am beliebten Ratchet-Freilauf, der statt der bekannten Sperrklinken auf zwei große Zahnscheiben im Inneren setzt. Und auch wenn die Laufrad-Industrie mit immer neuen Größen und Standards stürmische Zeiten erlebt hat, war das Ratchet-System der stoische Fels in der Brandung, der beinahe unverändert die Jahrzehnte überdauerte – bis jetzt! Das Ratchet EXP-System ist da und soll alles besser machen – wir haben die neuen DT Swiss 180-Naben mit Ratchet EXP-Freilauf getestet!

DT Swiss 180-Naben: Infos & Preise

Wer in den Genuss des neuen Ratchet EXP-Freilaufs kommen will, muss zu den DT Swiss 180-Naben greifen, die als Erstes damit ausgestattet sein werden. Diese sind als MTB-Version im bekannten Boost-Einbaumaß sowie mit Straightpull-Speichen und Centerlock-Bremsscheiben-Aufnahme erhältlich. Wie gewohnt setzt DT Swiss auf ein gestecktes System – so lässt sich der Freilaufkörper zumindest in der Theorie komplett werkzeuglos wechseln. Die Schweizer bieten nicht nur den Standard Shimano-Körper sowie die mittlerweile etablierte SRAM XD-Version, sondern auch das neue und noch relativ exklusive Shimano Micro Spline-System an. Unter dem Freilaufkörper versteckt sich auch die große Neuerung – der Ratchet EXP-Freilauf. Dieser setzt weiterhin auf Zahnscheiben, allerdings wird die innenliegende Scheibe nun fest im Nabenkörper verschraubt, lediglich die äußere Scheibe ist beweglich und wird durch eine Feder angedrückt. Das spart laut DT Swiss nicht nur Bauteile, sondern auch Gewicht und erhöht die Präzision, Zuverlässigkeit und Steifigkeit des Systems.

  • Material Aluminium
  • Freilauf Ratchet EXP
  • Freilaufkörper Shimano Standard, Micro Spline, SRAM XD
  • Einbaumaße 15 x 110 mm / 12 x 148 mm
  • Zahnscheiben 36 Zähne (54 Zähne optional)
  • Kugellager SINC Ceramic
  • Speichen Straightpull
  • Bremsscheibe Centerlock
  • Gewicht 94 g (vorne), 185 g (hinten, beides Herstellerangaben)
  • www.dtswiss.com

Preise DT Swiss 180-Vorderradnabe: 271,90 € (UVP) | DT Swiss 180-Hinterradnabe: 496,90 € (UVP)

Zusammen mit der Ratchet EXP-Technologie stellen die Schweizer neue DT Swiss 180-Naben vor
# Zusammen mit der Ratchet EXP-Technologie stellen die Schweizer neue DT Swiss 180-Naben vor - mit einem Preis von 496,90 € für die Hinterradnabe …
… und 271,90 € für die Vorderradnabe sind die kein Schnäppchen
# … und 271,90 € für die Vorderradnabe sind die kein Schnäppchen - dafür sind sie trotz reinen Aluminium-Körpern ordentlich leicht und mit allen Top-Technologien von DT Swiss ausgestattet.
Diashow: DT Swiss 180-Naben im Test - Neuer Ratchet EXP-Freilauf aus der Schweiz
Egal, ob es auf der Straße oder auf natürlichen Trails nach oben geht, die DT Swiss 180-Naben rollen reibungsarm und übertragen die Power sicher!
Die Grafik macht die Unterschiede zwischen dem alten System (unten) und dem neuen Ratchet EXP-System (oben) ersichtlich
Ein paar Freilauf-Bauteile weniger und 15 % mehr Steifigkeit lassen sich im komplexen System Fahrrad schwer erfahren
Neu ist, dass diese fest im Nabenkörper verschraubt ist
Für unseren Test hat DT Swiss uns einen 29" Enduro-Laufradsatz mit DT Swiss 180-Naben und 30 mm breiten EX511-Felgen zur Verfügung gestellt.
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Für unseren Test hat uns DT Swiss einige Wochen vor Veröffentlichung einen Laufradsatz bestehend aus DT Swiss 180-Naben und EX511-Felgen in 29″ zur Verfügung gestellt. Dank der leichten Naben pendelt dieser sich trotz stabiler Aluminium-Felgen knapp unter 1800 g inklusive Felgenband ein. Der Ratchet EXP-Freilauf war mit regulären Zahnscheiben mit 36 Zähnen ausgestattet – auch mit dem neuen System wird jedoch eine optionale Version mit 54 Zähnen angeboten. Aktuell werden die DT Swiss 180-Naben lediglich mit Centerlock-Aufnahme angeboten – im Lieferumfang war jedoch ein Adapter für unsere regulären 6-Loch-Bremsscheiben enthalten. Wir sind den Laufradsatz im Enduro-Einsatz, hoch und runter und über Stock und Stein gefahren, um für euch erste Eindrücke von den neuen Naben zu gewinnen.

Für unseren Test hat DT Swiss uns einen 29" Enduro-Laufradsatz mit DT Swiss 180-Naben und 30 mm breiten EX511-Felgen zur Verfügung gestellt.
# Für unseren Test hat DT Swiss uns einen 29" Enduro-Laufradsatz mit DT Swiss 180-Naben und 30 mm breiten EX511-Felgen zur Verfügung gestellt.
Die DT Swiss 180-Naben sind nicht nur mit dem dargestellten SRAM XD, sondern auch mit Shimano-Standard und Micro Spline-Freilaufkörpern erhältlich.
# Die DT Swiss 180-Naben sind nicht nur mit dem dargestellten SRAM XD, sondern auch mit Shimano-Standard und Micro Spline-Freilaufkörpern erhältlich.
Bei der Bremsscheibe hingegen setzen die Eidgenossen voll auf den wenig verbreiteten Center Lock-Standard
# Bei der Bremsscheibe hingegen setzen die Eidgenossen voll auf den wenig verbreiteten Center Lock-Standard - zum Glück gibt es jedoch einen Adapter für reguläre 6-Loch-Bremsscheiben.

Im Detail

Die meisten Freiläufe setzen auf sogenannte Sperrklinken, die durch eine oder mehrere Federn auf eine radial verzahnte Scheibe gedrückt werden. DT Swiss hingegen setzt bei allen höherwertigen Naben auf das Ratchet-System. Dieses nutzt zwei sich gegenüberstehende, axial verzahnte Scheiben, die durch je eine Feder aufeinander gedrückt werden. Durch die Zahnform gleiten sie in eine Richtung aneinander ab und greifen in die andere fest ineinander, wodurch eine Kraftübertragung gewährleistet wird. Laut DT Swiss bietet dieses System den Vorteil, dass immer alle 18 bis 54 Zähne Kontakt haben, was die Zuverlässigkeit erhöhen und den Verschleiß minimieren soll. Bei Sperrklinken-Freiläufen ist diese Eingriffszahl je nach Form und Anzahl der Sperrklinken teils bedeutend geringer.

Der Ratchet EXP-Freilauf besteht aus zwei Zahnscheiben
# Der Ratchet EXP-Freilauf besteht aus zwei Zahnscheiben - die dargestellte äußere Scheibe ist beweglich und wird durch eine Feder auf die innere Scheibe gedrückt.
Neu ist, dass diese fest im Nabenkörper verschraubt ist
# Neu ist, dass diese fest im Nabenkörper verschraubt ist - dadurch spart DT Swiss bewegliche Bauteile, was die Präzision des Freilaufs erhöhen soll.

Die große Neuerung des DT Swiss Ratchet EXP-Freilaufs ist, dass die innere Zahnscheibe nun nicht mehr beweglich ist, sondern fest im Nabenkörper sitzt. Das hat zwar die Anforderungen an die Fertigungstoleranzen deutlich erhöht, dafür jedoch die Anzahl der Einzelteile reduziert. DT Swiss verspricht sich davon mehrere Vorteile. So soll der Ratchet EXP-Freilauf präziser funktionieren und schneller ineinander greifen. Das ergibt nüchtern betrachtet absolut Sinn, denn weniger Bauteile bedeuten oft weniger Spiel im Gesamtsystem. Außerdem geben die Schweizer an, dass die Zahnscheiben sich nun schneller aneinander ausrichten. Dadurch, dass die innere Zahnscheibe Teil des in die Nabe eingeschraubten Gewinderings ist, konnte dieser als Lagersitz gewonnen werden. Das hat den Abstand zwischen den Kugellagern vergrößert und dem Hersteller zufolge die Steifigkeit der Nabe um 15 % erhöht. Gleichzeitig soll das Gewicht jedoch durch die Bauteilersparnis gesunken sein.

Die Grafik macht die Unterschiede zwischen dem alten System (unten) und dem neuen Ratchet EXP-System (oben) ersichtlich
# Die Grafik macht die Unterschiede zwischen dem alten System (unten) und dem neuen Ratchet EXP-System (oben) ersichtlich - Gewindering und innere Zahnscheibe sind nun ein Teil, wodurch eine Unterlegscheibe und die zweite Feder auch noch wegfallen.
Bei den DT Swiss 180-Naben mit Ratchet EXP-Freilauf konnte das Freilauf-seitige Kugellager nach außen gerückt werden
# Bei den DT Swiss 180-Naben mit Ratchet EXP-Freilauf konnte das Freilauf-seitige Kugellager nach außen gerückt werden - das soll die Steifigkeit der Nabe um 15 % erhöht haben.
Die Naben sind bisher ausschließlich mit Straightpull-Speichen kompatibel.
# Die Naben sind bisher ausschließlich mit Straightpull-Speichen kompatibel.
Im Inneren kommen DT Swiss' hochwertige Sinc-Keramik-Kugellager zum Einsatz.
# Im Inneren kommen DT Swiss' hochwertige Sinc-Keramik-Kugellager zum Einsatz.

Die neuen DT Swiss 180-Naben setzen wie gewohnt auf ein komplett gestecktes System. Dadurch lässt sich der Freilauf werkzeuglos austauschen oder warten, wozu unter anderem eine neue Nut an den Endkappen beiträgt – bei unserem Testlaufradsatz fehlte diese Nut allerdings noch. Dadurch waren wir dann doch auf die Hilfe eines Schraubstocks angewiesen, um die fest sitzende Kappe abzuziehen. Der Freilauf lässt sich dann recht einfach mit der Hand von der Achse ziehen, warten, austauschen oder begutachten. Da es nur noch sehr wenige lose Einzelteile gibt, ist das ganze ein Kinderspiel, bei dem man nicht viel falsch machen kann.

Auf dem Trail

Unser Testlaufradsatz war bereits mit Tubeless-Tape ausgestattet. Wie von den DT Swiss EX511-Felgen gewohnt geht die Tubeless-Montage extrem leicht vonstatten und der Reifen springt selbst mit einer regulären Standpumpe problemlos ins Felgenbett und hält dicht. Beim ersten Begutachten der DT Swiss 180-Naben fällt auf, dass sie sich sehr leichtgängig und sanft drehen und ein sehr hochwertiges Gefühl vermitteln. Das bestätigt sich beim ersten Losrollen: Obwohl unser Testlaufradsatz nicht extrem leicht ist, rollt das Rad sehr sanft und reibungsarm über die Straße. Der Freilauf verfügt über einen Eingriffswinkel von 10° – das ist zwar nicht besonders wenig, ist für den Enduro-Einsatz jedoch absolut ausreichend. So tritt man auch in technischen Uphills, bei denen Kurbelumdrehungen gut getaktet werden müssen, nie ins Leere, sondern bekommt schnell Druck aufs Pedal. Das Upgrade auf die optionalen 54 Zähne Scheiben beschert einem laut Adam Riese übrigens einen bedeutend kleineren Eingriffswinkel von 6,6°.

Egal, ob es auf der Straße oder auf natürlichen Trails nach oben geht, die DT Swiss 180-Naben rollen reibungsarm und übertragen die Power sicher!
# Egal, ob es auf der Straße oder auf natürlichen Trails nach oben geht, die DT Swiss 180-Naben rollen reibungsarm und übertragen die Power sicher!

Wie von DT Swiss beworben wird die Kraft sehr direkt über die 36 Kontaktpunkte übertragen – hier lässt sich auch in harten Antritten kein Flex spüren. Die Unterschiede zu den DT Swiss 240s-Naben mit altem Ratchet-Freilauf, die vorher im Bike verbaut waren, sind jedoch marginal und lassen sich kaum erfühlen. In hartem Gelände rollen die DT Swiss 180-Naben absolut leise und unauffällig vor sich hin, sodass man eigentlich bald vergisst, dass sie da sind – und das ist bei Bauteilen wie Naben in der Regel ein sehr gutes Zeichen. Das Freilaufgeräusch ist laut genug, um cool zu sein (wenn man drauf steht), lässt sich jedoch gut ausblenden – eine dünne Schicht Fett kann zudem für Ruhe sorgen, sollte das gewünscht sein! Leider war unser Testzeitraum deutlich zu kurz, um die Naben ernsthaft auf Verschleiß zu prüfen. Bisherige Erfahrungen mit hochwertigen DT Swiss-Naben haben hier gezeigt, dass es dafür meist Tausende von Kilometern benötigt. Unsere Eindrücke von den DT Swiss 180-Naben lassen nicht vermuten, dass sich daran etwas geändert hat.

Ein paar Freilauf-Bauteile weniger und 15 % mehr Steifigkeit lassen sich im komplexen System Fahrrad schwer erfahren
# Ein paar Freilauf-Bauteile weniger und 15 % mehr Steifigkeit lassen sich im komplexen System Fahrrad schwer erfahren - während unseres Tests erledigten die leichten und schicken Naben jedoch zuverlässig und unauffällig ihren Job und gaben sich keine Blöße.

Fazit – DT Swiss 180

Mit dem DT Swiss Ratchet EXP-Freilauf machen die Schweizer Gutes noch besser. Das System ist gewohnt wartungsfreundlich und nach unseren Erfahrungen mit dem bisherigen Ratchet-Freilauf sollte die Haltbarkeit auf höchstem Niveau liegen. Die DT Swiss 180-Naben können vor allem mit ihrem seidenweichen Lauf, der schlanken Optik und dem vergleichsweise geringen Gewicht überzeugen. Lediglich die Beschränkung auf das Centerlock-System und der Preis trüben die Freude etwas.

Pro
  • sehr gute Verarbeitung
  • wenige Kleinteile
  • weicher Lauf
  • geringes Gewicht
Contra
  • nicht ganz günstig
  • lediglich mit Centerlock-Aufnahme erhältlich
Nach einigen Ausfahrten mit den neuen DT Swiss 180-Naben gibt es nichts zu meckern: Der neue Freilauf funktioniert tadellos und dank Keramik-Lagern gleitet man sanft über den Untergrund
# Nach einigen Ausfahrten mit den neuen DT Swiss 180-Naben gibt es nichts zu meckern: Der neue Freilauf funktioniert tadellos und dank Keramik-Lagern gleitet man sanft über den Untergrund - wir würden jedoch gerne auf einen Centerlock-Adapter verzichten.

Was sagt ihr zum neuen DT Swiss-Freilauf?

Der Beitrag DT Swiss 180-Naben im Test: Neuer Ratchet EXP-Freilauf aus der Schweiz erschien zuerst auf MTB-News.de.

Bike-Festival Riva 2019 – Beast Components: Handgefertigte Carbon-Felgen bis 35 mm Breite

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Das Team von Beast Components war mit drei neuen Carbon-Felgen in Riva am Start. Nachdem im Vorjahr noch der Stand von Pivot gekapert wurde, um die optional bunt eingefärbten Kohlefaser-Komponenten aus deutscher Fertigung zu präsentieren, war das noch junge Unternehmen aus Dresden in diesem Jahr mit einem eigenen Stand vertreten. Dort gab es gleich drei neue Laufradsätze vom XC bis zum DH-Einsatz zu sehen. Allen verwendeten Felgen ist gemein, dass ein besonders breites Design der Felgenhörner mit entsprechender Lagenstruktur die Widerstandsfähigkeit gegen Beschädigungen bei Durchschlägen deutlich verbessern soll.

Beast Components – Bike-Festival Riva 2019

Beast MTB Rim XC25

Die Beast MTB Rim XC25 ist eine gerade einmal 346 g leichte Carbon-Felge, die für den Cross Country oder auch Gravel-Einsatz optimiert ist. In 29″ kommt sie mit einer Innenbreite von 25 mm (Außenbreite 30,4 mm), um dem Reifen genügend Unterstützung zu bieten. Eingespeicht werden die Laufräder mit 28 Speichen, zum Beispiel auf DT Swiss-Naben, können jedoch auch einzeln erworben werden.

Schlanke 346 g (±5 %) sollen die Beast MTB Rim XC25-Felge auf die Waage bringen
# Schlanke 346 g (±5 %) sollen die Beast MTB Rim XC25-Felge auf die Waage bringen - ein Komplett-Laufradsatz soll um die 2.000 € kosten und Mitte des Jahres verfügbar sein.
Eingespeicht werden die Felgen auf bewährten DT Swiss-Naben
# Eingespeicht werden die Felgen auf bewährten DT Swiss-Naben
Die Felgenhörner sind hakenlos und breit ausgeführt
# Die Felgenhörner sind hakenlos und breit ausgeführt - so soll Beschädigungen bei Durchschlägen vorgebeugt werden
Die Decklage aus UD-Fasern schimmert tief im Sonnenlicht
# Die Decklage aus UD-Fasern schimmert tief im Sonnenlicht
Schlichtes Profil mit 25 mm Höhe und Breite
# Schlichtes Profil mit 25 mm Höhe und Breite
Feines Finish mit dezenten Aufklebern
# Feines Finish mit dezenten Aufklebern
Diashow: Bike-Festival Riva 2019 – Beast Components - Handgefertigte Carbon-Felgen bis 35 mm Breite
Schlanke 346 g (±5 %) sollen die Beast MTB Rim XC25-Felge auf die Waage bringen
Die Felgenhörner sind hakenlos und breit ausgeführt
Downhill und Carbon-Felgen? Viele Fahrer haben hier schon gemischte Erfahrungen gemacht
Eingespeicht werden die Felgen auf bewährten DT Swiss-Naben
… doch auch die anderen Komponenten bleiben selbstverständlich weiter im Programm
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Beast MTB Rim DH30

Für den groben Downhill-Einsatz soll die neue Beast MTB Rim DH30 optimiert worden sein. Unter anderem Sascha Meyenborg ist auf der Felge mit 30 mm Innenbreite (38 mm Außenbreite) unterwegs und soll mit der Haltbarkeit sehr zufrieden sein. Entsprechend der aktuellen Trends gibt es die Felge nicht nur in 27,5″ (545 g), sondern auch in 29″ (580 g). Anders als die schmalere XC-Felge ist das DH30-Modell um 2 mm asymmetrisch ausgelegt. 28 Loch sind Standard, optional können aber auch 32 Loch gebohrt werden. Die Fertigung von Hand in Deutschland macht es möglich.

Downhill und Carbon-Felgen? Viele Fahrer haben hier schon gemischte Erfahrungen gemacht
# Downhill und Carbon-Felgen? Viele Fahrer haben hier schon gemischte Erfahrungen gemacht - doch Beast Components verspricht für den voraussichtlich über 2.000 € teuren Laufradsatz Bestwerte, was die Haltbarkeit angeht
Die Speichenbohrungen bei der Downhill-Felge sind leicht außermittig angebracht
# Die Speichenbohrungen bei der Downhill-Felge sind leicht außermittig angebracht - so werden optimale Speichenwinkel ermöglicht
Die Aufkleber können bei Beast individuell gefärbt oder auch entfernt werden
# Die Aufkleber können bei Beast individuell gefärbt oder auch entfernt werden - sie sitzen auf dem Klarlack

Beast MTB Rim ED35e

Wer noch eine Nummer breiter gehen möchte oder aber mit Plus-Reifen unterwegs ist (ob Enduro oder E-Bike), der findet bei Beast Components mit der MTB Rim ED35e noch ein weiteres neues Modell im Angebot. Ebenfalls in 27,5″ oder 29″ verfügbar bringt sie 35 mm Innenbreite (42,5 mm außen) an den Start und wird für Reifen mit mehr als 2,6″ Breite empfohlen. 3 mm Asymmetrie der Speichenbohrungen sorgen laut Hersteller auch hier für passende Speichenwinkel.

Alle neuen Beast Components-Laufräder sollen ab Mitte des Jahres zu Preisen von etwa 2.000 € (XC/Enduro) beziehungsweise gut 2.200 € (DH) verfügbar sein. Beim Finish kann zwischen UD und klassischem 90°-Fasermuster gewählt werden – bei den Aufklebern stehen verschiedenste Farben zur Auswahl.

Die breite Beast MTB Rim ED35e-Felge misst außen beachtliche 42,5 mm
# Die breite Beast MTB Rim ED35e-Felge misst außen beachtliche 42,5 mm - sie soll Reifen über 2,6" Breite ideal unterstützen
28 Loch sind der Standard
# 28 Loch sind der Standard - auf Wunsch sind auch andere Konfigurationen möglich, da auf Losgröße 1 gebohrt wird
Die Laufradsätze werden von Haus aus mit Tubeless-Felgenband ausgeliefert
# Die Laufradsätze werden von Haus aus mit Tubeless-Felgenband ausgeliefert
Je nach Wunsch können verschiedene Aufkleberfarben realisiert werden
# Je nach Wunsch können verschiedene Aufkleberfarben realisiert werden
Die Felgen standen dieses Jahr in Riva im Fokus …
# Die Felgen standen dieses Jahr in Riva im Fokus …
… doch auch die anderen Komponenten bleiben selbstverständlich weiter im Programm
# … doch auch die anderen Komponenten bleiben selbstverständlich weiter im Programm
Lenker und Vorbau aus Kohlefaser
# Lenker und Vorbau aus Kohlefaser - zumindest beim Vorbau ist Beast damit einer der wenigen Anbieter auf dem Markt

Komponenten von Beast Components werden von Hand in Dresden gefertigt. Außerdem gibt das Team an, über führende Simulations- und Auslegungsmöglichkeiten, kombiniert mit eigenen Prüfständen, um Teile vor dem Praxiseinsatz auf Herz und Nieren testen zu können, zu verfügen. Wir werden uns im Laufe des Jahres im Zuge eines Hausbesuchs einen Eindruck davon verschaffen.

Was sagt ihr zu den Neuheiten von Beast Components?


Hier findest du alle Neuheiten vom Bike-Festival Riva 2019:

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Bike-Festival Riva 2019 – Hayes: Neue Enduro-Komponenten von Manitou, SUNringlé und Hayes

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Hayes dreht weiter am Enduro-Rad und bringt zum Bike-Festival Riva gleich eine ganze Reihe neuer Komponenten mit: Ein Jahr nach der Wiederbelebung der Hayes-Bremsen kommt nun ein langhubiges Enduro-Fahrwerk von Manitou, bestehend aus der Manitou Mezzer Pro-Federgabel und dem Manitou Mara Pro-Dämpfer auf den Markt. Ergänzt wird es von neuen SUNringlé Bubba-Naben sowie einer leichteren Bremse, der Hayes Dominion A2. Wir haben alle Informationen, Bilder und auch einen ersten kurzen Fahreindruck vom Lago im Gepäck.

Manitou Mezzer Pro-Federgabel

Die neue Manitou Mezzer Pro-Federgabel soll nichts weniger als die leichteste, steifste und am sensibelsten arbeitende Enduro-Gabel auf dem Markt sein. Mit diesen markigen Worten werden wir am Stand von Manitou empfangen, wo für den Nachmittag direkt eine erste Testfahrt vereinbart ist. Die Kernfakten der Mattoc-Nachfolgerin:

  • Federweg 140–180 mm (594 / 574 mm Einbaulänge)
  • Laufradgröße 27,5″, 29″
  • Offset 29″: 51 mm, 44 mm / 27,5″: 44 mm, 37 mm
  • Standrohre 37 mm
  • Gabelschaft konisch
  • Dämpfung Bladder-Kartusche mit hydraulischem Durschlagschutz (High / Low Speed Druckstufe, Low Speed Zugstufe, Infinite Rate Tune (IRT))
  • Feder Luft
  • Casting Reverse Arch
  • Bremsaufnahme PM180
  • Gewicht 2.032 / 2.000 g (Herstellerangaben)
  • www.manitoumtb.com
  • Preis 1050 € (UVP)
Konkurrenz belebt das Geschäft: Die Manitou Mezzer Pro konkurriert mit 180 mm Federweg und ausgefeilter Dämpfungs- und Federungstechnik direkt mit der RockShox Lyrik oder der Fox 36
# Konkurrenz belebt das Geschäft: Die Manitou Mezzer Pro konkurriert mit 180 mm Federweg und ausgefeilter Dämpfungs- und Federungstechnik direkt mit der RockShox Lyrik oder der Fox 36

Was auf dem Papier nicht verkehrt klingt, soll auf dem Trail besonders überzeugen. So verspricht Manitou, dass man bei der Torsionssteifigkeit vergleichbare Gabeln um 28 % übertreffen könnte. Spannender als diese Werte ist jedoch das Innenleben. Auf der Luftfederseite verwendet Manitou die bekannte Dorado Air-Doppelluftkammer, die am unteren Ende über ein Ventil befüllt wird. Hinzu kommt das bekannte IRT-System, das von oben befüllt wird und für die gewünschte Progression in der Kennlinie sorgen soll. Auf Seiten der Dämpfung steht dem eine neu entwickelte Kartusche mit Bladder gegenüber. Diese soll in Zusammenarbeit mit SKF auf minimale Reibung optimiert worden sein und kann vom Endkunden über zwei kleine Öffnungen entlüftet werden, sollte sich einmal Luft eingemischt haben. Analog zur Downhill-Gabel Dorado kommt auch bei der neuen Manitou Mezzer ein hydraulischer Durchschlagschutz in der Dämpfung zum Einsatz. So dringt der Dämpferkolben gegen Ende des Federwegs in eine mit Öl gefüllte Tasche ein – die Verdrängung des Öls sorgt für einen besonders stark gedämpften Federweg bis zum Durchschlag.

Mezzer, Gabel, Schere, Licht … ob den Amerikanern klar war, dass wir Deutschen nicht nur „mess around“ verstehen würden?
# Mezzer, Gabel, Schere, Licht … ob den Amerikanern klar war, dass wir Deutschen nicht nur „mess around“ verstehen würden?
Diashow: Bike-Festival Riva 2019 – Hayes - Neue Enduro-Komponenten von Manitou, SUNringlé und Hayes
Einstellungen für Druckstufe (rechts) sowie den Luftdruck in der IRT-Kammer (links) auf der Oberseite der Gabel
Gut zu erkennen: die breite Stufe am antriebsseitigen Flansch, die den doppelten Sperrklinkensatz aufnimmt
Passend für das Reverse Arch Casting bietet Manitou ein anschraubbares Schutzblech an
Schaltet man in den Work-Mode, so wird der eine Kanal verschlossen und der andere geöffnet
DSC01324
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Bei Manitou kommt noch eine echte Steckachse zum Einsatz
# Bei Manitou kommt noch eine echte Steckachse zum Einsatz
Einstellungen für Druckstufe (rechts) sowie den Luftdruck in der IRT-Kammer (links) auf der Oberseite der Gabel
# Einstellungen für Druckstufe (rechts) sowie den Luftdruck in der IRT-Kammer (links) auf der Oberseite der Gabel
Am unteren Ende der Gabel wird die Positiv-Luftkammer befüllt
# Am unteren Ende der Gabel wird die Positiv-Luftkammer befüllt - über eine Ausgleichsbohrung stellt sich der Druck in der Negativfeder automatisch ein
Fachwerk für niedriges Gewicht bei hoher Steifigkeit
# Fachwerk für niedriges Gewicht bei hoher Steifigkeit - Manitou will eine Verdrehsteifigkeit um 28 % über dem gleichgewichtigen Wettbewerb erzielt haben
Optionen bei der Leitungsführung
# Optionen bei der Leitungsführung - entweder vorne oder auf der Rückseite des Castings finden sich Optionen zur Leitungsmontage
Hohlgebohrte Gabelkrone für reduziertes Gewicht
# Hohlgebohrte Gabelkrone für reduziertes Gewicht - die 29" Ausführung bringt 2.032 g auf die Waage, die 27,5" Variante soll genau 2.000 g wiegen
Passend für das Reverse Arch Casting bietet Manitou ein anschraubbares Schutzblech an
# Passend für das Reverse Arch Casting bietet Manitou ein anschraubbares Schutzblech an
Klare Ansage bei den Decals: Manitou meldet sich im langhubigen Enduro-Segment zurück
# Klare Ansage bei den Decals: Manitou meldet sich im langhubigen Enduro-Segment zurück - die Mezzer gibt es sowohl mit 29", als auch mit 27,5" Casting und in jeweils zwei verschiedenen Offset-Längen

Manitou Mara Pro-Dämpfer

Das entsprechende Gegenstück für den Hinterbau zur Mezzer-Gabel soll der neue Manitou Mara Pro-Dämpfer sein. Der Luftdämpfer mit großem Ausgleichsbehälter wurde mit einem Fokus auf abfahrtsorientierte, langhubige Bikes entwickelt und soll gut 425 g auf die Waage bringen. Er wechselt für 610 € den Besitzer.

Ein Enduro-Dämpfer fehlte bislang noch im Sortiment von Manitou
# Ein Enduro-Dämpfer fehlte bislang noch im Sortiment von Manitou - nun stellt man den Mara Pro vor
Manitou deckt mit dem Mara Pro-Dämpfer alle wesentlichen Einsatzbereiche ab
# Manitou deckt mit dem Mara Pro-Dämpfer alle wesentlichen Einsatzbereiche ab - hier im Bild zu sehen ist das mittlere Luftkammervolumen – optional gibt es noch eine große oder eine kleine Luftkammer
Kleiner Hebel, große Wirkung: Links kann die Pedalplattform zu- oder abgeschaltet werden
# Kleiner Hebel, große Wirkung: Links kann die Pedalplattform zu- oder abgeschaltet werden - so wie jetzt im Bild ist sie aktiv, was in unseren Augen nicht direkt logisch ist. Aber man gewöhnt sich dran

Der Dämpfer ist extern in High und Low Speed Druckstufe sowie Zugstufe und Luftdruck einstellbar. Außerdem kann über einen Hebel vom “Party” in den “Work”-Mode umgeschaltet werden. Treffender kann man die beiden Abstimmungsoptionen wohl nicht benennen. Auf diese Weise wird ein zweiter Ölkreislauf freigegeben und der Shimstack bietet eine stark erhöhte Dämpfungsplattform. Das Design des Dämpfers ist dabei so ausgelegt, dass der Shimstack der high speed Druckstufe mit geringem Aufwand weiter angepasst werden kann. Zum Abschluss befindet sich im Ausgleichsbehälter ein Schwimmkolben (internal floating piston, IFP), dessen abgetrennte Luftkammer mit einer konventionellen Dämpferpumpe (bis 300 psi erforderlich) gefüllt werden kann. Als kleine Besonderheit ist die Deckfläche des Kunststoffkolbens nachgiebig ausgeführt. So soll er bereits arbeiten können, bevor die Haftreibung überwunden ist – entsprechend soll das Ansprechverhalten profitieren. Drei verschiedene Luftkammergrößen, jeweils über Volumen-Spacer weiter anpassbar, sollen das perfekte Setup ermöglichen.

Verfügbare Einbaulängen für den Manitou Mara Pro Dämpfer

Klassisch

  • 190 x 40 / 45 mm
  • 200 x 56 mm
  • 210 x 50 / 55 mm
  • 216 x 63 mm
  • 222 x 68 mm
  • 230 x 60 / 63 mm
  • 240 x 76 mm
  • 250 x 70 / 75 mm

Trunnion

  • 165 x 40 / 45 mm
  • 185 x 50 / 55 mm
  • 205 x 60 / 65 mm
  • 225 x 70 / 75 mm
  • 230 x 60 / 65 mm

Einmal zerlegen bitte
# Einmal zerlegen bitte - die Innereien des Manitou Mara Pro-Dämpfers
Schaltet man in den Work-Mode, so wird der eine Kanal verschlossen und der andere geöffnet
# Schaltet man in den Work-Mode, so wird der eine Kanal verschlossen und der andere geöffnet - die Plattform schaltet sich zu
Gut zu erkennen: die beiden Kanäle für Work- und Party-Mode
# Gut zu erkennen: die beiden Kanäle für Work- und Party-Mode
Der Shimstack für die High Speed-Druckstufe kann bei Bedarf individuell angepasst werden
# Der Shimstack für die High Speed-Druckstufe kann bei Bedarf individuell angepasst werden
Im Inneren des Ausgleichsbehälters sitzt ein Schwimmkolben, der das kleine Luftvolumen vom Dämpfungsöl trennt
# Im Inneren des Ausgleichsbehälters sitzt ein Schwimmkolben, der das kleine Luftvolumen vom Dämpfungsöl trennt - durch die vergleichsweise dünne Deckelfläche soll er sich elastisch verformen können, bevor die Haftreibung überwunden ist und der Kolben im Ausgleichsbehälter gleitet. Das Ansprechverhalten soll davon positiv beeinflusst werden.

Erste Testeindrücke: Manitou Mezzer Pro & Mara pro

Für unsere Testfahrt sind wir die neuen Manitou Mezzer Pro & Mara Pro-Federelemente in einem Canyon Torque mit 27,5″ Laufrädern gefahren. Die Gabel steht breit da und setzt sich optisch deutlich von der bekannten Mattoc ab. Zu Beginn haben wir uns von den hauseigenen Experten beim Setup helfen lassen. In Anbetracht der feucht-rutschigen Bedingungen empfahlen diese einen Druck von 47 psi in der Hauptfeder und 87 psi für den Durchschlagschutz (68 kg Fahrergewicht).

DSC01324
# DSC01324

Auf dem Naranch-Trail angekommen geht die wilde Hatz los, doch in Folge der starken Regenfälle reicht es nur zu einer hochgradig spaßigen, aber wenig aussagekräftigen Rutschpartie. So gibt die Manitou Mezzer Pro-Federgabel ihren Federweg sehr gut kontrolliert frei und bietet viel Gegenhalt und Lenkpräzision – doch mehr Aussagen lassen die gesammelten Fahreindrücke zumindest zu diesem Zeitpunkt noch nicht zu. Unsere Testmuster sind bereits geordert und wir freuen uns auf den ausführlichen Praxistest.

SUNringlé Bubba-Naben

Laufräder bietet SUNringlé schon lange an und nun kommen mit den neuen SUNringlé Bubba-Naben echte Klassiker zurück. Während die “Bubba” Naben mit J-Bend Speichenbohrungen kommen, hören die entsprechenden Straight Pull-Speichen auf den Namen “Super Bubba”. Ebenfalls für den Enduro- und Trail-Einsatz optimiert sollen die Naben nicht nur die SUNringlé Düroc-Laufräder komplettieren, sondern auch technisch den ein oder anderen spannenden Kniff bieten. So ist der Sperrklinkenfreilauf doppelt ausgeführt, wobei eine der Innenverzahnungen herausnehmbar ist. So kann zwischen zwei Setups gewählt werden: 4° Einrastwinkel mit jeweils 3 Sperrklinken im Eingriff für schnellstmögliche Verzahnung oder aber maximale Haltbarkeit bei 8° Einrastwinkel und 6 gleichzeitig greifenden Sperrklinken.

Um den Service zu vereinfachen, wird an Vorder- und Hinterrad jeweils nur eine Lagergröße verwendet – das Austauschkit ist für gut 14 € (UVP) im Handel verfügbar. Als Einbaumaße werden die gängigen Größen 15 x 110 mm Boost (Vorderrad) und 12 x 148 / 157 mm (Hinterrad) angeboten – jeweils mit Shimano oder SRAM XD-Freilaufkörper sowie mit Straight-Pull- oder J-Bend-Speichen. Die Gewichte liegen laut Hersteller bei 160 bis 180 g für das Vorderrad und 340 g für das Hinterrad.

Schlicht und schwarz
# Schlicht und schwarz - nur die Farbe des Freilaufkörpers erinnert an die Bubba-Naben der 90er Jahre
Gut zu erkennen: die breite Stufe am antriebsseitigen Flansch, die den doppelten Sperrklinkensatz aufnimmt
# Gut zu erkennen: die breite Stufe am antriebsseitigen Flansch, die den doppelten Sperrklinkensatz aufnimmt
Die SUNringlé Super Bubba-Naben werden sowohl mit SRAM XD, als auch mit Shimano-Freilauf angeboten
# Die SUNringlé Super Bubba-Naben werden sowohl mit SRAM XD, als auch mit Shimano-Freilauf angeboten - bei den Speichenbohrungen kann zwischen J-Bend (hier zu sehen) und Straight-Pull gewählt werden
Ist der Verschlussring (zweites Bauteil von rechts) entfernt, kann die Nabe ohne weiteres Werkzeug vollständig zerlegt werden
# Ist der Verschlussring (zweites Bauteil von rechts) entfernt, kann die Nabe ohne weiteres Werkzeug vollständig zerlegt werden - neu ist, dass die Achse ohne Nuten oder Kerben auskommt. Das soll der Haltbarkeit zugutekommen.
Insgesamt sechs Sperrklinken können gleichzeitig im Eingriff sein
# Insgesamt sechs Sperrklinken können gleichzeitig im Eingriff sein - optional greifen jedoch nur drei von ihnen und halbieren so den Einrastwinkel
Möglich macht das die geteilte Verzahnung
# Möglich macht das die geteilte Verzahnung - der äußere Ring ist herausnehmbar und drehbar
so kann von einer groben auf eine feine Verzahnung umgestellt werden
# so kann von einer groben auf eine feine Verzahnung umgestellt werden - je nach Vorliebe und Fahrerprofil
Die neuen Naben finden direkt in den hauseigenen SUNringlé Düroc-Laufrädern Verwendung …
# Die neuen Naben finden direkt in den hauseigenen SUNringlé Düroc-Laufrädern Verwendung …
… und sollen sowohl Mountainbiker als auch E-Biker glücklich machen
# … und sollen sowohl Mountainbiker als auch E-Biker glücklich machen

Hayes Dominion A2-Bremse

Genau ein Jahr nach der Vorstellung der Hayes Dominion A4-Bremse schickt Hayes die kleine Schwester Dominion A2 ins Rennen. Sie kommt – der Name deutet es an – mit nur mehr zwei geschmiedeten Aluminium-Kolben (21 mm Durchmesser) und soll 303 g (ohne Scheiben) auf die Waage bringen. Die Änderungen beschränken sich dabei auf den Bremssattel, der Geberzylinder ist bei beiden Modellen identisch. So präsentiert sich die Hayes Dominion A2 entweder als leichte Ergänzung für das Hinterrad oder aber als insgesamt leichtere Alternative für Vorder- und Hinterrad.

Die neue Hayes Dominion A2-Bremse setzt auf einen einteiligen Bremssattel mit nur mehr zwei statt vier Kolben
# Die neue Hayes Dominion A2-Bremse setzt auf einen einteiligen Bremssattel mit nur mehr zwei statt vier Kolben - die verwandtschaftliche Zusammengehörigkeit ist klar erkennbar
Die beiden Kolben messen 21 mm
# Die beiden Kolben messen 21 mm - der Gebezylinder ist jedoch identisch …
… so lässt sich am Cockpit nicht erkennen, welche Bremse montiert ist
# … so lässt sich am Cockpit nicht erkennen, welche Bremse montiert ist

Preise und Verfügbarkeit

  • Hayes Dominion A2 Kit: 235 €
  • Hayes Dominion A2 Bremssattel: 107 €
  • Hayes Dominion Geberzylinder: 56,99 €
  • Hayes Dominion Bremshebel: 129,99 €
  • Hayes Dominion Bremsbeläge (halb-metallisch / gesintert): 29,99 €
  • Manitou Mezzer Pro 27,5“, 180 mm, 15 x 110 mm Boost: 1.050 €
  • Manitou Mezzer Pro 29“, 180 mm, 15 x 100 mm Boost: 1.050 €
  • Manitou Mezzer Pro MC2 Partridge Dämpfungseinheit: 210 €
  • Manitou Gen 2 Reverse Arch Mudguard: 25 €
  • Manitou Mara Pro Dämpfer: 610 €
  • SUNringlé Bubba Vorderrad: 175 €
  • SUNringlé Bubba Hinterrad: 355 €
  • SUNringlé Bubba Lagersatz: 13,99 €

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Video: Hayes Neuheiten vom Bike-Festival Riva 2019

Hayes Performance Systems: Enduro Collection von TobiasMehr Mountainbike-Videos

Meinung @MTB-News.de

Hayes will es im Enduro-Segment wissen und zeigt auf dem Bike Festival Riva vier interessante Neuigkeiten: Mit der neuen Manitou Mezzer legen die Amerikaner im Wettbewerb der langhubigen Enduro- und Freeride-Federgabeln nach. Auf dem Trail hinterlässt die Manitou Mezzer einen ansprechenden ersten Eindruck – eine Testgabel ist sobald möglich auf dem Weg zu uns. Als passende Ergänzung am Heck bietet sich der neue Manitou Mara-Dämpfer an. Er soll einfach anzupassen sein und bietet eine wirkungsvolle Plattform, die im „Work“-Modus zugeschaltet werden kann. Die neuen SUNringlé Bubba-Naben kommen mit schlauem Sperrklinkenkonzept auf dem Markt, bei dem die gewünschte Rasterung einfach eingestellt werden kann. Abgerundet werden die Neuheiten durch die neue, leichtere Hayes Dominion A2. Wir sind gespannt auf die anstehenden Praxis-Tests.

Was haltet ihr von den neuen Enduro-Produkten von Hayes?


Hier findest du alle Neuheiten vom Bike-Festival Riva 2019:

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Ibis S-Wheels: Leichte, stabile Carbon-Felgen mit 7 Jahren Garantie

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Mit den Ibis S-Wheels präsentieren die Kalifornier neue asymmetrische Carbon-Felgen, die noch leichter und gleichzeitig noch stabiler sein sollen als ihre Vorgänger-Modelle. Um dies zu erreichen, sind die Kalifornier eine Kooperation mit den Tubeless-Experten von Stan’s No Tubes eingegangen und machen sich deren patentierte Bead Socket-Technologie zunutze. Alle Infos zu den neuen Ibis S-Wheels gibt’s hier.

Ibis S-Wheels: Infos und Preise

  • leichter und stärker als das Vorgängermodell
  • Kooperation mit Stan’s No Tubes
  • asymmetrisches Design für ein stabileres Laufrad
  • mit zwei verschiedenen Naben zu unteschiedlichen Preispunkten erhältlich
  • sieben Jahre Garantie auf die Felgen
  • Laufradgrößen 27,5″ / 29″
  • Innenbreiten 28 mm (S28) / 35 mm (S29)
  • Gewicht ab 1530 g (S28 auf Industrie Nine Hydra-Naben in 27,5″)
  • Verfügbarkeit später dieses Jahr auch einzeln erhältlich (in Komplettbikes ab sofort)
  • www.ibiscycles.com
  • Preis $ 1799 (mit Industry Nine Hydra-Naben) / $ 1299 (mit Ibis Logo-Naben)

Die neuen Ibis S-Wheels sollen noch stärker, leichter und angenehmer zu fahren sein als ihre erfolgreichen Vorgänger. Für die verbesserten Eigenschaften der neuen Felgen soll unter anderem eine neue Kooperation mit Stan’s No Tubes verantwortlich sein. Dies erlaubt den Kaliforniern von Ibis, die von Stan’s patentierte Bead Socket Technologie (BTS) in modifizierter Form bei ihren asymmetrischen Carbon-Felgen einzusetzen. Insgesamt sollen die neuen Laufräder dadurch Einschlägen zirka 9 % besser widerstehen. Zusätzlich kommt in der Felgenwand ein spezielles Harz zum Einsatz, das den Felgen zusätzliche Flexibilität verleiht und ihnen erlauben soll, harten Schlägen auszuweichen und den Reifen sicher zu führen.

Die neuen Ibis S-Wheels sollen noch stabiler und leichter sein als ihre Vorgängermodelle
# Die neuen Ibis S-Wheels sollen noch stabiler und leichter sein als ihre Vorgängermodelle - preislich sind die edlen Laufräder ab $ 1299 zu haben, die leichteste Konfiguration wiegt 1530 g.
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# SWheels-S35-29-detail-rim-inner
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# SRim-S35-29-3quarter

Die neuen Felgen sind als Laufradsatz unter dem Namen S35 und S28 mit Innenweiten von 35 mm und 28 mm und in den Laufradgrößen 27,5″ und 29″ erhältlich. Der Kunde hat die Wahl zwischen Industry Nine Hydra-Naben und den hauseigenen Ibis Logo-Naben. Der Laufradsatz mit Industry Nine-Naben liegt preislich bei $ 1799, während die Laufräder mit Logo-Naben für $ 1299 über die Ladentheke wandern. Wer bei Ibis ein Komplettbike erwirbt, kann die neuen Laufräder als Upgrade für $ 1300 oder $ 899 dazukaufen.

SWheels-S28-29-detail-rim
# SWheels-S28-29-detail-rim

Spezifikationen

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Wie gefallen euch die neuen Laufräder?

Infos und Bilder: Pressemitteilung Ibis

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Bontrager Kovee XXX: Leichte XC-Laufräder für den World Cup-Einsatz

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Bontrager präsentiert einen leichten XC-Laufradsatz für die Rennstrecke – beispielsweise passend für die kürzlich vorgestellten Bontrager XR3-Reifen. Die neuen Kovee XXX-Laufräder bringen lediglich 1290 g auf die Waage und sollen dank einer Innenbreite von 29 mm gute Abfahrtsqualitäten mitbringen. Alle Infos zum neuen Bontrager Kovee XXX-Laufradsatz gibt’s hier.

Bontrager Kovee XXX-Laufradsatz: Infos und Preise

  • leichter Carbon-Laufradsatz für den XC Race-Einsatz
  • gute Abfahr-Qualitäten dank hoher Innenbreite
  • Naben DT Swiss 240
  • Speichen DT Swiss Aerolite
  • Speichenanzahl 24
  • Einbaubreite Boost 110 / 148
  • Laufradgröße 29″
  • Felgennnenbreite 29 mm
  • Gewicht 1290 g
  • Preis 2250 €
  • www.trekbikes.com

Der Bontrager Kovee XXX-Laufradsatz wurde für 2019 überarbeitet und verfügt über komplett neu entwickelte Carbon-Felgen. Hierbei soll auf jedes unnötige Gramm verzichtet worden sein, ohne dabei Kompromisse in punkto Fahrgefühl oder Lebensdauer eingehen zu müssen. Bei den Naben setzt man auf die 240er-Modelle von DT Swiss, die mit einem geringen Gewicht und einem niedrigen Einrastwinkel überzeugen sollen. Insgesamt bringt das Kovee XXX-Laufrad somit ein ausgezeichnetes Gewicht von 1300 g auf die Waage. Damit ist der XC-Race-Laufradsatz sogar leichter als viele Carbon-Rennradlaufradsätze.

Der Bontrager Kovee XXX-Laufradsatz bringt lediglich 1290 g auf die Waage und richtet sich vor allem an XC-Rennfahrer
# Der Bontrager Kovee XXX-Laufradsatz bringt lediglich 1290 g auf die Waage und richtet sich vor allem an XC-Rennfahrer - preislich liegt der leichte Carbon-Laufradsatz bei stolzen 2250 €.
BontragerKoveeXXXBoostTLR29 27594 A Alt3
# BontragerKoveeXXXBoostTLR29 27594 A Alt3
Bontrager Kovee XXX Wheel 04
# Bontrager Kovee XXX Wheel 04

Durch eine Felgeninnenweite von 29 mm soll der neue Laufradsatz eine verbesserte Abstützung der Reifenflanken ermöglichen. Dies sorgt in der Praxis für mehr Sicherheit sowie einen besseren Kurvenhalt auf dem Trail. Das durch die breitere Felge erhöhte Volumen des Laufrad-Reifen-Systems soll außerdem mehr Traktion, Komfort und somit schlussendlich höhere Geschwindigkeiten erlauben.

BontragerKoveeXXXBoostTLR29 27594 A Hero
# BontragerKoveeXXXBoostTLR29 27594 A Hero

Der Kovee XXX-Laufradsatz ist Tubeless-ready und ist mit 24 DT Swiss Aerolite Messerspeichen eingespeicht. Erhältlich ist der leichte XC-Laufradsatz ausschließlich im Boost -Standard sowie mit Centerlock-Aufnahme. Genau wie alle anderen Bontrager-Laufräder sind auch die Kovee XXX von Bontragers Carbon Care Wheel Loyalty-Programm abgedeckt, welches einen kostenlosen Austausch beschädigter Laufräder in den ersten zwei Jahren nach dem Kauf beinhaltet. Wer den schicken Carbon-Laufradsatz sein Eigen nennen möchte, muss stolze 2250 € berappen.

Wie viel wiegt euer XC-Laufradsatz?

Infos und Bilder: Pressemitteilung Bontrager

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Lifetime Incident Protection von Enve: Lebenslanger Austausch aller beschädigten Produkte

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Enve bietet ab sofort einen kostenlosen und lebenslangen Austausch aller beschädigten Produkte. Mit der sogenannten Lifetime Incident Protection haben die amerikanischen Carbon-Spezialisten, die vor allem für ihre edlen Felgen bekannt sind, ihre Garantie-Bedingungen deutlich verbessert. 

Die Lifetime Incident Protection gilt ab sofort für alle Mountainbike-, Rennrad- und Gravel-Produkte von Enve – darunter fallen derzeit Felgen, Gabeln, Lenker, Vorbauten, Sattelstützen und Naben der amerikanischen Firma. Im Fall der Fälle werden alle beschädigten Produkte von Enve kostenfrei ausgetauscht. Das gilt sowohl für Beschädigungen, die im Trail-Alltag auftreten, als auch für Schäden, die durch sonstige Unfälle entstanden sind. Selbst, wenn man mit dem Bike auf dem Dachträger das Auto in die Garage fährt oder der Hund mal wieder das Laufrad auffrisst, wird Enve die Produkte kostenfrei austauschen.

Der lebenslange kostenlose Austausch aller beschädigten Enve-Produkte gilt nicht nur für Felgen, sondern unter anderem auch für Lenker und Vorbauten
# Der lebenslange kostenlose Austausch aller beschädigten Enve-Produkte gilt nicht nur für Felgen, sondern unter anderem auch für Lenker und Vorbauten - die amerikanischen Carbon-Spezialisten bieten außerdem neben Mountainbike-Produkten auch Teile für den Rennrad- und Gravel-Einsatz an.

Die Voraussetzungen, um am Austausch-Programm teilzunehmen, sind vergleichsweise überschaubar: Man muss nachweisen können, dass man der Erstbesitzer der Enve-Produkte ist. Außerdem wird empfohlen, dass man die Produkte für eine schnelle Bearbeitung im Schadensfall registriert. Im Schadensfall kann man sich entweder direkt an Enve wenden oder setzt sich mit dem Enve-Händler seines Vertrauens in Verbindung. Die genauen Bestimmungen für die Lifetime Incident Protection von Enve findet ihr auf der Website der US-Amerikaner. Wer einen Schadensfall eines Enve-Produkts melden will, kann dies direkt über die deutschsprachige Garantiefall-Meldung machen.

Was haltet ihr von dem Austausch-Programm? Macht eine solche Garantie für euch den Kauf teurer Carbon-Produkte wahrscheinlicher?

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Shimano Microspline: Neuer Freilaufkörper-Standard ab sofort auch für Fulcrum-Laufräder erhältlich

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Die Laufradexperten von Fulcrum bieten ab sofort sämtliche Laufräder auch mit Microspline-Freilaufkörper zum Kauf an. Dadurch haben Fulcrum-Kunden ab sofort die Möglichkeit in den Genuss der neuen Shimano 12-fach-Antriebe zu kommen. Alle Infos dazu gibt’s hier.

Da man bei Fulcrum nach eigener Aussage stets daran arbeitet, mit den fortschrittlichsten Technologien Schritt zu halten und sinnvolle Trends zu unterstützen liegt es nahe, dass sich die Laufrad-Experten um eine Lizenzierung von Shimanos neuen Microspline-Freilaufkörper bemüht haben. Jetzt ist es soweit – ab sofort können alle MTB- und E-MTB-Laufräder der aktuellen Fulcrum-Produktpalette auch mit einem Shimano Microspline-Freilaufkörper bestellt werden.

Weiterhin ist es ab sofort möglich, alle Laufräder der Serien Red Zone, Red Metal und Red Fire sowie alle bereits erworbenen E-MTB-Laufräder mit einem Umbaukit, bestehend aus Freilaufkörper und Welle umzurüsten. Damit können Fulcrum-Kunden ab sofort auch die neuen Shimano 12-fach Gruppen XTR, XT und SLX an ihren Mountainbikes montieren.

Weitere Informationen unter  www.fulcrumwheels.com

Infos und Bilder: Pressemitteilung Fulcrum

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Neue Mavic Deemax DH-Laufräder: Überarbeiteter Downhill-Klassiker aus Frankreich

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Denkt man an Downhill-Laufradsätze, kommen einem unweigerlich die gelben Mavic Deemax-Laufräder in den Sinn. Für 2020 haben die Experten aus Frankreich die Deemax DH-Laufräder komplett überarbeitet und bieten diese erstmals auch in 29″ an. Hier gibt’s alle Infos zu den neuen Mavic Deemax DH!

Mavic Deemax DH: Infos und Preise

Mit dem komplett überarbeiteten Deemax DH schickt Mavic einen neuen Downhill-Laufradsatz ins Rennen, der sich auch für den harten Enduro Race-Einsatz eignen soll. Die Anforderungen an die neue Deemax-Generation waren schon früh klar: Stabiler, simpler und wartungsfreundlicher sollten sie sein als die bisherige Variante – und darüber hinaus mit einem Preis von 800 € für den kompletten Satz auch relativ preisgünstig. Herausgekommen ist ein Laufradsatz, bei dem die Naben einen geringen Einrastwinkel und selbstjustierende Lager besitzen, alle J-Bend-Speichen vorne und hinten dieselbe Länge haben und die speziell verstärkten Aluminium-Felgen dank einer Innenbreite von 28 mm sehr haltbar sein sollen. Erhältlich ist der neue Mavic Deemax DH-Laufradsatz in praktisch allen 27,5″- und 29″-Konfigurationen ab sofort zu einem Preis von glatten 800 €.

  • Aluminium-Laufradsatz für den Enduro- und Downhill-Einsatz
  • komplett überarbeitet für 2020
  • Laufradgröße 27,5″ / 29″
  • Felgeninnenbreite 28 mm
  • Naben Mavic-Naben mit Instant Drive 360-Freilauf, 9° Einrastwinkel, selbstjustierende Lager
  • Speichen J-Bend, Aero-Profil, 3-fach gekreuzt, Stahl
  • Speichenanzahl 28
  • Einbaubreite vorne Boost / 20 x 110 mm
  • Einbaubreite hinten 12 x 142 mm / 12 x 148 mm / 12 x 157 mm
  • Freilauf SRAM XD / Shimano Micro Spline / 7-Speed
  • Gewicht 1.990 g (27,5″) / 2.090 g (29″)
  • Preis 800 € (Satz) / 360 € (Vorderrad) / 440 € (Hinterrad, alles UVP)
  • Verfügbarkeit ab sofort
  • www.mavic.com
Mit den neuen Deemax DH-Laufrädern setzt Mavic auf dezentes Understatement
# Mit den neuen Deemax DH-Laufrädern setzt Mavic auf dezentes Understatement - die Aluminium-Laufräder sind primär für den Downhill-Einsatz konzipiert. Laut Mavic sind sie sehr haltbar und wartungsfreundlich. Die neuen Mavic Deemax DH sind ab sofort in praktisch allen erdenklichen Konfigurationen für runde 800 € erhältlich.
Diashow: Neue Mavic Deemax DH-Laufräder - Überarbeiteter Downhill-Klassiker aus Frankreich
Mavic DeemaxDH 2020 Nabe
Die neue Felge ist dreieckiger als der Vorgänger und das Felgenhorn ist verstärkt.
Mavic setzt am Deemax DH-Laufradsatz auf 28 mm breite Aluminium-Felgen. Die neue Felge soll deutlich haltbarer als der Vorgänger sein.
Mit den neuen Deemax DH-Laufrädern setzt Mavic auf dezentes Understatement
Bei den Speichen setzt Mavic auf klassische J-Bend-Ausführungen. Außerdem hat jede Speiche dieselbe Länge.
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Bei der Nabe kommt unter anderem der Instant Drive 360-Freilauf zum Einsatz. Dieser soll dank geringem Einrastwinkel für eine gute Beschleunigung sorgen.
# Bei der Nabe kommt unter anderem der Instant Drive 360-Freilauf zum Einsatz. Dieser soll dank geringem Einrastwinkel für eine gute Beschleunigung sorgen.
Mavic setzt am Deemax DH-Laufradsatz auf 28 mm breite Aluminium-Felgen. Die neue Felge soll deutlich haltbarer als der Vorgänger sein.
# Mavic setzt am Deemax DH-Laufradsatz auf 28 mm breite Aluminium-Felgen. Die neue Felge soll deutlich haltbarer als der Vorgänger sein.
Mavic DeemaxDH 2020 Übersicht
# Mavic DeemaxDH 2020 Übersicht

Felgen: 28 mm und speziell verstärkt

Ein wichtiges Augenmerk bei der Entwicklung des neuen Deemax DH-Laufradsatzes war laut Mavic eine verbesserte Haltbarkeit der Felgen. In den vergangenen Jahren haben die Franzosen deshalb viel im Downhill World Cup getestet – unter anderem mit dem Canyon Factory Downhill-Team und aktuell mit dem erfolgreichen MS Mondraker-Team. Die neue Felge hat im Vergleich zum Vorgänger eine dickere Seitenwand zur Erhöhung der Stabilität. Außerdem wurde das Felgenhorn verstärkt, um Durchschläge der Reifen zu minimieren. Zusätzlich hat die Felge nun eine dreieckigere Form. Das soll laut Mavic ebenfalls zu einer verbesserten Haltbarkeit beitragen. Vorne und hinten kommt dieselbe Felge zum Einsatz. Diese ist natürlich Tubeless-fähig und hat eine Innenbreite von 28 mm. Laut den World Cup-Mechanikern, von denen sich Mavic in den vergangenen Jahren Feedback eingeholt hat, soll eine gute Downhill-Felge mindestens sechs Abfahrten auf den härtesten Strecken der Welt schadlos überstehen. Mavic ist sich sicher, dieses Ziel deutlich übertroffen zu haben.

Die neuen Mavic Deemax DH-Laufräder wurden seit 2018 von Brook Macdonald und Co im Downhill World Cup auf Herz und Nieren getestet
# Die neuen Mavic Deemax DH-Laufräder wurden seit 2018 von Brook Macdonald und Co im Downhill World Cup auf Herz und Nieren getestet - von den schnellsten Profis der Welt hat Mavic viel Feedback gesammelt.
28 mm Innenbreite messen die Felgen.
# 28 mm Innenbreite messen die Felgen.
Die neue Felge ist dreieckiger als der Vorgänger und das Felgenhorn ist verstärkt.
# Die neue Felge ist dreieckiger als der Vorgänger und das Felgenhorn ist verstärkt.
Mavic DeemaxDH 2020 Felge
# Mavic DeemaxDH 2020 Felge

Naben: Geringer Einrastwinkel und spezielle 7 Speed-Version

Auch die Naben des neuen Mavic Deemax DH-Laufradsatzes sind komplett überarbeitet worden. Mavic verbaut eine Hinterradnabe mit dem Instant Drive 360-System, das laut Hersteller sehr zuverlässig ist und einen geringen Einrastwinkel von lediglich 9° besitzt. Die 17 mm-Achse spart 40 Gramm Gewicht gegenüber dem Vorgänger und soll gleichzeitig die Steifigkeit erhöhen. Die Lager der Naben werden über eine Federscheibe automatisch vorgespannt. Ein integrierter Gummi-Dämpfer soll außerdem dafür sorgen, dass die Hinterradnabe ein angenehm leises Geräusch von sich gibt. Die Naben lassen sich zudem per Hand nahezu vollständig zerlegen und sind Mavic zufolge sehr einfach zu warten. Große Lager sollen eine gute Haltbarkeit garantieren.

Das Innenleben der Hinterradnabe ist komplett neu
# Das Innenleben der Hinterradnabe ist komplett neu - der Einrastwinkel liegt bei 9°, die Achse hat einen größeren Durchmesser und ist dadurch steifer. Außerdem soll die Nabe sehr einfach zu servicen sein.

Mavic bietet den neuen Deemax DH-Laufradsatz in nahezu allen erdenklichen Konfigurationen an. Schon auf der Website kann man beim Kauf seine gewünschten Einbaubreiten auswählen, im Lieferumfang sind außerdem spezielle Adapter für verschiedene Einbaubreiten enthalten. Vorne hat man die Wahl zwischen Boost und 20 x 110 mm, die Hinterradnabe gibt es standardmäßig in den Einbaumaßen 12 x 142 mm, 12 x 148 mm und 12 x 157 mm Super Boost DH – ein Einbaumaß, das mittlerweile auch an Trail- und Enduro-Bikes immer häufiger zum Einsatz kommt. Naben aller Einbaubreiten sind mit SRAM XD- und Shimano Standard sowie Micro Spline-Freiläufen kompatibel. Laut Mavic verwenden viele Downhill-Rennfahrer mittlerweile aus Gewichtsgründen allerdings eine auf 7 Gänge reduzierte Kassette. Dafür bieten die Franzosen eine spezielle Hinterradnabe im Super Boost DH-Einbaumaß an. Bei dieser 7-Speed-Version liegt der Flanschabstand bei 77 mm, was die laterale Steifigkeit enorm erhöhen soll. Zum Vergleich: Bei der regulären Super Boost DH-Nabe liegt er bei 69 mm, bei einer 12 x 148 mm-Nabe sind es 60 mm.

Welcher Freilauf darf's denn bitte sein?
# Welcher Freilauf darf's denn bitte sein? - neben dem dargestellten SRAM XD- und dem Shimano Standard sowie Micro Spline-Freilauf bietet Mavic bei der Super Boost DH-Nabe eine Variante für kleine Kassetten mit lediglich 7 Gängen an. Bei dieser Nabe wurde der Flanschabstand maximiert, um die Steifigkeit zu vergrößern.
Laurie Greenland ist mit dem neuen Mavic Deemax DH-Laufradsatz in Les Gets auf Platz 3 gerast.
# Laurie Greenland ist mit dem neuen Mavic Deemax DH-Laufradsatz in Les Gets auf Platz 3 gerast.
Mavic DeemaxDH 2020 Nabe
# Mavic DeemaxDH 2020 Nabe

Speichen: 3-fach gekreuzt und gleiche Länge

Bei den neuen Mavic Deemax DH-Laufrädern geht Mavic zurück zu einem traditionelleren Speichendesign. In der Vergangenheit benötigte man häufig proprietäre Speichen für die Deemax-Laufräder. Nun verbauen die Franzosen vorne und hinten jeweils 28 traditionelle J-Bend-Speichen, die für die optimale Steifigkeit der Laufräder 3-fach gekreuzt sind. Außerdem setzt Mavic auf doppelt verjüngte Messerspeichen. Ein besonderer Clou ist außerdem die Speichenlänge: Dank großer Flansch-Durchmesser sind die Speichen nicht nur vergleichsweise kurz und damit auch haltbarer – vorne und hinten kommen außerdem auf beiden Seiten exakt dieselben Speichenlängen zum Einsatz. Auch das dürfte die Wartung deutlich vereinfachen, da nur noch eine einzige Ersatzspeiche notwendig ist, die aufgrund des traditionellen Designs auch nahezu überall zu finden sein dürfte.

Bei den Speichen setzt Mavic auf klassische J-Bend-Ausführungen. Außerdem hat jede Speiche dieselbe Länge.
# Bei den Speichen setzt Mavic auf klassische J-Bend-Ausführungen. Außerdem hat jede Speiche dieselbe Länge.
Die Messerspeichen, die Mavic einsetzt, sind 3-fach gekreuzt.  Proprietäre Speichen gehören der Vergangenheit an.
# Die Messerspeichen, die Mavic einsetzt, sind 3-fach gekreuzt. Proprietäre Speichen gehören der Vergangenheit an.
mavic-deemax-pro-8819
# mavic-deemax-pro-8819

Bei Defekt: Crash Replacement und Upgrade-Programm

Die Deemax DH-Laufräder sollen zwar sehr haltbar sein, sind aber logischerweise nicht unzerstörbar. Im Fall der Fälle bietet Mavic deshalb ein Crash Replacement-Programm an: Zerstört man die Mavic-Laufräder bei einem Sturz, dann bieten die Franzosen einen Rabatt von 40 % auf den Austausch-Laufradsatz an. Mavic hat nach eigener Aussage außerdem einen sehr schnellen Service realisiert und wird Ersatzteile direkt an Endkonsumenten verschicken. Weiterhin bietet Mavic ein spannendes Upgrade-Programm an: Ein Upgrade vom Einstiegslevel auf das Elite-Level kostet 50 € pro Laufrad, ein Upgrade vom Elite-Level auf das Pro-Level kostet 150 € pro Laufrad. Zerstört man also seinen reguläres Mavic Deemax-Hinterrad (Elite-Level), dann erhält man beispielsweise gegen einen Aufpreis von 150 € ein Mavic Deemax DH-Hinterrad (Pro-Level).

Mavic DeemaxDH 2020 Warranty
# Mavic DeemaxDH 2020 Warranty

Meinung @MTB-News

Wir konnten bisher noch keine eigenen Erfahrungen mit den neuen Mavic Deemax DH-Laufrädern sammeln, doch der Ansatz gefällt uns. Die Laufräder wurden bereits ausgiebig und erfolgreich im Downhill World Cup auf die Probe gestellt. Ob die Versprechungen hinsichtlich Haltbarkeit und Servicebarkeit tatsächlich stimmen? Wir werden die neuen Mavic Deemax DH-Laufräder demnächst ausgiebig im DH-Einsatz testen!

Wenn die Aussagen von Mavic stimmen, dann dürfte den Franzosen mit den neuen Deemax DH ein guter Kompromiss aus Haltbarkeit, Steifigkeit, Wartungsfreundlichkeit und Preis-Leistungs-Verhältnis gelungen sein
# Wenn die Aussagen von Mavic stimmen, dann dürfte den Franzosen mit den neuen Deemax DH ein guter Kompromiss aus Haltbarkeit, Steifigkeit, Wartungsfreundlichkeit und Preis-Leistungs-Verhältnis gelungen sein - auch die dezente Optik weiß zu gefallen. Wie sich die neuen Mavic Deemax DH-Laufräder schlagen, werden wir in den kommenden Monaten für euch testen!

Was sagt ihr zu den schlichten neuen Mavic DH-Laufrädern?

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Neue DT Swiss Spline 1200-Laufräder: Carbon für alle Lebenslagen

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Mit der neuen Spline 1200-Laufrädern schicken die schweizer Experten von DT Swiss gleich drei neue Carbon-Varianten für Cross Country, All Mountain und Enduro ins Rennen. Besonders interessant ist der EXC Spline 1200-Laufradsatz: Damit bietet DT Swiss erstmals einen Enduro-spezifischen Laufradsatz aus Kohlefaser an. Wir haben alle Infos für euch!

DT Swiss Spline 1200: Infos und Preise

Schon seit vielen Jahren steht DT Swiss für sehr hochwertige Laufradsätze, in deren Entwicklung das ausgiebige Know-How der Schweizer geflossen ist. Die neue Spline 1200-Reihe soll keine Ausnahme darstellen. Dafür wurde der XRC-Laufradsatz für den Cross Country-Einsatz und der XMC für All Mountain komplett überarbeitet. Außerdem gesellt sich der DT Swiss EXC Spline 1200 dazu – damit bietet DT Swiss nun erstmalig einen Carbon-Laufradsatz für den Enduro-Einsatz an. Alle drei Laufradsätze sind jeweils in 27,5″ und 29″ erhältlich, setzen auf 28 Speichen und teilen sich dieselben DT Swiss Spline 180-Naben, deren neue Version vor kurzem präsentiert wurde. Erhältlich sind die neuen DT Swiss Spline 1200-Laufräder ab September 2019 zum Preis von stolzen 2.198 €.

  • Carbon-Laufradsatz für Cross Country (XRC), All Mountain (XMC) oder Enduro (EXC)
  • Laufradgröße 27,5″/29″
  • Felgeninnenweite 25 mm (nur XRC) / 30 mm / 35 mm (nur EXC)
  • Naben DT Swiss Spline 180-Naben mit neuem Ratchet EXP-Freilauf
  • Speichen DT Swiss AeroLite und AeroComp
  • Speichenanzahl 28
  • Einbaubreite vorne Boost 15 x 110 mm
  • Einbaubreite hinten Boost 12 x 148 mm
  • Freilauf SRAM XD / Shimano Micro Spline
  • Bremsaufnahme Center Lock (6-Loch-Adapter beiliegend)
  • Gewicht ab 1.412 Gramm
  • Verfügbarkeit ab September
  • www.dtswiss.com
  • Preis 2.198 € (UVP)
DT Swiss hat die Spline 1200-Laufräder komplett überarbeitet
# DT Swiss hat die Spline 1200-Laufräder komplett überarbeitet - neben breiteren Felgen und den neuen Spline 180-Naben mit Ratchet EXP-Freilauf bieten die Schweizer nun auch erstmals einen Enduro-Laufradsatz aus Carbon an. Erhältlich sind die neuen Modelle ab September für 2.198 €.
Über zwei Jahre lang wurden die neuen Carbon-Felgen entwickelt
# Über zwei Jahre lang wurden die neuen Carbon-Felgen entwickelt - nach zahlreichen Tests ist ein Hookless-Design herausgekommen. Insgesamt setzt DT Swiss auf recht breite Felgen, die für jede Disziplin gewichtsoptimiert sind und einen hohen Komfort bieten sollen.
Die Naben setzen alle auf das neue Ratchet EXP-Freilaufsystem
# Die Naben setzen alle auf das neue Ratchet EXP-Freilaufsystem - dieses haben wir bereits seit einigen Wochen im Test und sind bisher sehr angetan von der Funktion. Der neue Freilauf ist aufwändiger in der Fertigung und kommt mit weniger Teilen aus.
Bei allen drei Laufradsätzen kommen vorne und hinten jeweils 28 Messerspeichen zum Einsatz.
# Bei allen drei Laufradsätzen kommen vorne und hinten jeweils 28 Messerspeichen zum Einsatz.

Die neuen DT Swiss Spline 1200-Laufräder sind das Ergebnis eines über zweijährigen Entwicklungsprozesses. Während DT Swiss für den Cross Country- und All M0untain-Einsatz bereits Carbon-Laufräder angeboten hat, ist die EXC Spline 1200-Ausführung der erste Carbon-Laufradsatz der Schweizer für den Enduro-Einsatz. Allen drei Ausführungen gemeinsam sind die Spline 180-Naben mit dem neuen Ratched EXP-Freilauf, von dem wir bereits einen ersten Eindruck für euch sammeln konnten. Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Laufradsätzen liegen in der Felge. Alle drei Ausführungen für die Bereiche XC, All Mountain und Enduro setzen generell auf relativ breite Carbon-Felgen – selbst den Cross Country-Laufradsatz gibt es mit einer Felgeninnenbreite von stolzen 30 mm. DT Swiss hat sich für ein Hookless-Design entschieden und setzt außerdem konsequent auf 28 Speichen vorne und hinten. Außerdem kommen statt klassischen J-Bend-Speichen kürzere Straight Pull-Speichen zum Einsatz. Laut DT Swiss sollen die kürzeren Speichen für eine stabilere Verbindung sorgen.

Der Fokus bei der Entwicklung der neuen Spline 1200-Laufräder lag laut Angaben der Schweizer auf einer sehr guten Haltbarkeit, einem geringen Gewicht und einem guten Komfort. Bei eigenen Impact Resistance-Tests sollen die neuen Laufräder besser abgeschnitten haben als die der Konkurrenz. Im Laufe der Entwicklung hat DT Swiss deshalb alleine für die Enduro-Felge mehr als 20 verschiedene Carbon-Layups getestet. Außerdem wurden zahlreiche Praxis- und Vergleichstests mit allen relevanten Konkurrenten durchgeführt, um am Ende das perfekte Maß am Komfort und Stabilität zu erzielen. Auch die Gewichte können sich durchaus sehen lassen: Der XRC-Laufradsatz mit der schmaleren 25 mm-Felge bringt federleichte 1.412 Gramm auf die Waage – auch der Enduro-taugliche EXC-Laufradsatz in 29″-Felge ist mit 1.670 Gramm nicht unbedingt schwer. DT Swiss bietet die neuen Spline 1200-Laufradsätze serienmäßig mit Center Lock-Bremsscheibenaufnahme an; ein Adapter für klassische 6-Loch-Bremsscheiben ist beiliegend.

Während man bei der XC-Ausführung die Wahl zwischen 25 mm und 30 mm hat, kommen die All Mountain- und Enduro-Laufräder jeweils mit einer 30 mm-Felge
# Während man bei der XC-Ausführung die Wahl zwischen 25 mm und 30 mm hat, kommen die All Mountain- und Enduro-Laufräder jeweils mit einer 30 mm-Felge - außerdem gibt es noch eine 35 mm-Version des EXC-Laufradsatzes.
Neben dem Shimano Micro Spline-Freilauf lässt sich auch ein SRAM XD-Freilauf montieren.
# Neben dem Shimano Micro Spline-Freilauf lässt sich auch ein SRAM XD-Freilauf montieren.
Auch das Tubeless-Ventil wurde komplett überarbeitet und ist nun 40 % leichter als herkömmliche Messing-Ventile.
# Auch das Tubeless-Ventil wurde komplett überarbeitet und ist nun 40 % leichter als herkömmliche Messing-Ventile.
Ist leichter immer besser? Im Falle von Laufrädern meint DT Swiss: Ja!
# Ist leichter immer besser? Im Falle von Laufrädern meint DT Swiss: Ja! - Im Vergleich zu den Aluminium-Pendants führt das geringere Gewicht der Carbon-Varianten laut DT Swiss zu höheren Geschwindigkeiten.

DT Swiss XRC 1200 Spline: Gemacht für die XC-Rennstrecke

Auch im Cross Country-Bereich geht der Trend zu breiteren Reifen – da sind Felgen mit einer größeren Innenbreite die logische Entwicklung. DT Swiss bietet den neuen XRC 1200 Spline-Laufradsatz deshalb mit einer 25 mm-Felge oder optional auch einer 30 mm-Felge an – bislang gab es den XRC 1200 Spline lediglich mit 22,5 mm- oder 25 mm-Felge. Das Gewicht der 25 mm-Version ist nahezu unverändert geblieben, die 30 mm-Ausführung bringt 1.480 Gramm auf die Waage. Erhältlich ist der neue DT Swiss XRC 1200 Spline-Laufradsatz ausschließlich in 29″.

  • Carbon-Laufradsatz für den Cross Country-Einsatz
  • Laufradgröße 29″
  • Felgeninnenbreite 25 mm / 30 mm
  • Naben DT Swiss Spline 180-Naben mit neuem Ratchet EXP-Freilauf
  • Speichenanzahl 28
  • Gewicht 1.412 g (25 mm) / 1.480 g (30 mm)
  • Preis 2.198 € (UVP)
dt-swiss-exc-1200-6979
# dt-swiss-exc-1200-6979
Eine breitere Felge führt in Kurven zu einem besseren Fahrverhalten
# Eine breitere Felge führt in Kurven zu einem besseren Fahrverhalten - das gilt auch für den XC-Bereich. Hier bietet DT Swiss den XRC-Laufradsatz neuerdings auch mit 30 mm-Felge an.

DT Swiss XMC 1200 Spline: All Mountain in leicht

Dank eines überarbeiteten Carbon-Layups ist der neue XMC 1200 Spline-Laufradsatz für den All Mountain-Einsatz etwas leichter als die bisherige Version: 1.435 Gramm wiegt die 27,5″-Variante, auch eine 29″-Version ist selbstredend erhältlich. Bei den Naben kommt wie auch an der XC- und Enduro-Version das neue Ratchet EXP-Freilaufsystem zum Einsatz. Unabhängig von der Laufradgröße setzt DT Swiss auf eine Felge mit einer Innenweite von 30 mm.

  • Carbon-Laufradsatz für den Trail-Einsatz
  • Laufradgröße 27,5″ / 29″
  • Felgeninnenbreite 30 mm
  • Naben DT Swiss Spline 180-Naben mit neuem Ratchet EXP-Freilauf
  • Speichenanzahl 28
  • Gewicht 1.435 g (27,5″) / 1.529 g (29″)
  • Preis 2.198 € (UVP)
dt-swiss-exc-1200-6988
# dt-swiss-exc-1200-6988
Jede der Felgen ist so konstruiert, dass die optimale Kombination aus Haltbarkeit, geringem Gewicht und Komfort realisiert werden kann.
# Jede der Felgen ist so konstruiert, dass die optimale Kombination aus Haltbarkeit, geringem Gewicht und Komfort realisiert werden kann.

DT Swiss EXC 1200 Spline: Enduro in Carbon

Einen Carbon-Laufradsatz von DT Swiss gab es bis dato noch nicht – das ändert sich nun mit dem EXC 1200 Spline-Laufradsatz. Laut DT Swiss übertrifft der EXC 1200 Spline die Carbon-Konkurrenz in Sachen Haltbarkeit. Neben einer 29″-Variante mit einer 30 mm-Felge wird zusätzlich eine 27,5″-Version mit einer 35 mm-Felge angeboten. Erhältlich wird der neue EXC 1200-Laufradsatz wie auch die XC- und All Mountain-Laufräder ab September zu einem Preis von 2.198 € sein.

  • Carbon-Laufradsatz für den Enduro-Einsatz
  • Laufradgröße 27,5″ / 29″
  • Felgeninnenweite 30 mm (nur 29″) / 35 mm (nur 27,5″)
  • Naben DT Swiss Spline 180-Naben mit neuem Ratchet EXP-Freilauf
  • Speichenanzahl 28
  • Gewicht 1.659 g (27,5″) / 1.670 g (29″)
  • Preis 2.198 € (UVP)
Mit dem EXC 1200 Spline bietet DT Swiss erstmals einen Carbon-Laufradsatz für den Enduro-Einsatz an.
# Mit dem EXC 1200 Spline bietet DT Swiss erstmals einen Carbon-Laufradsatz für den Enduro-Einsatz an.
Standardmäßig kommen alle DT Swiss 1200 Spline-Laufräder mit einer Center Lock-Bremsscheibenaufnahme
# Standardmäßig kommen alle DT Swiss 1200 Spline-Laufräder mit einer Center Lock-Bremsscheibenaufnahme - beiliegend sind jedoch auch Adapter für klassische 6-Loch-Bremsscheiben.

Meinung @MTB-News.de

Mit den neuen Spline 1200-Modellen revolutioniert DT Swiss zwar nicht den Carbon-Laufradbau, bietet aber durchdacht wirkende Modelle für alle Einsatzbereiche an. Die neuen Spline 180-Naben konnten uns in den vergangenen Monaten bereits überzeugen – insbesondere auf den EXC-Laufradsatz für den Enduro-Einsatz sind wir nun sehr gespannt. Der Preis ist Carbon-typisch wie immer eher hoch. Doch wenn die neuen DT Swiss-Laufräder halten was sie versprechen, dann dürfte die neue Spline 1200-Familie eine solide Wahl für alle Fans von Carbon-Laufrädern darstellen!

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# dt-swiss-exc-1200-6955

Wie gefallen euch die neuen Carbon-Laufräder von DT Swiss?

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Newmen Evolution SL A.30 EWS-Edition: XTR-Ready in gebürsteter Alu-Optik

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Newmen Evolution SL A.30 EWS-Edition – Greg Callaghan, Gusti Wildhaber und Sofia Wiedenroth fahren sie schon eine ganze Weile und wir konnten uns auch schon ein Bild von den silbernen Laufrädern machen: Aufbauend auf dem klassischen Evolution SL A.30-Laufradsatz, kommt jetzt die für den Renneinsatz vorbereitete EWS-Edition. Newmen zeigt sich selbstbewusst – viel hat sich dafür nämlich nicht geändert. Hier gibt es die Infos und unseren ersten Eindruck zu den Laufrädern.

Newmen Evolution SL A.30 EWS-Edition: Infos und Preise

  • Laufradgröße:29″
  • Einbaumaße:Boost 110, 148
  • Freilauf:36z Zahnscheibe
  • Freilaufkörper:Shimano HG, Shimano Micro Spline, SRAM XD
  • Bremsenaufnahme:Centerlock
  • Gewicht:1.750 g (Herstellerangabe), 1.714 g (gewogen)
  • FarbenAlu poliert mit Lasergravur / Alu gebürstet mit schwarzen Wassertransfer-Decals
  • Verfügbarkeit ab September
  • www.newmen-components.de
  • Preis 698 € (UVP)

Wenn man nach der richtigen Beschreibung für diese neuen Laufräder sucht, kommt man an einem Wort nicht vorbei: Kompromisslos. Eine Laufradgröße, ein Einbaumaß, eine Bremsscheiben-Aufnahme, ein Finish – ein Einsatzbereich. Genau dieser Einsatzbereich schreit aber förmlich nach einem Produkt, dass sich nicht mit zweitrangigen, Kompromiss-behafteten Lösungen abgibt. Konsequent ist dieser Laufradsatz nämlich für den Renneinsatz in der Königsklasse ausgelegt.

Vom herkömmlichen Evolution SL-Laufradsatz unterscheidet sich die EWS-Edition nur in Details. Neu ist das silberne Finish, bestehend aus polierten Naben mit weißer Lasergravur und gebürsteter Alu-Felge mit schwarzen Decals. Die Nabe entspricht schon der zweiten Generation von Newmen – bei diesen entfällt die Möglichkeit, die Lager extern vorzuspannen. Felge und Nabe werden im Gegensatz zum normalen Laufradsatz nicht mit Sapim D-Light-Speichen, sondern mit den weniger stark verjüngten Sapim Race-Speichen verbunden. Auf der Waage macht sich die etwas schwerere Nabe und die etwas schwerere Speiche bemerkbar. Mit 1.780 g hat der Laufradsatz laut Hersteller 100 g zugelegt. Unser Testmuster bringt mit 1.714 g nur 34 g Mehrgewicht auf die Waage.

Abgesehen vom Finish, ist die Felge gleich geblieben. 30 mm Maulweite, ein vergleichsweise hohes Profil: In unserem Test konnte sie durch gute Haltbarkeit auch bei härtestem Einsatz überzeugen. Die Kompromisslosigkeit der Laufräder muss man abschließend etwas relativieren: Ab Werk ist der Satz zwar nur in dieser einen Konfiguration verfügbar, den Freilaufkörper kann man sich aber zumindest aussuchen und die silbernen Felgen und Naben sollen auch einzeln verkauft werden. Zusätzlich hat man die Möglichkeit, einen anderen Freilaufkörper nachzurüsten.

Sonderedition, bling, teuer, fühl dich gut!
# Sonderedition, bling, teuer, fühl dich gut! - Nicht bei der Newmen Evolution SL A.30 EWS-Edition: Hier gibt es eine grundvernünftige Sonderedition mit sinnvollen Updates, bewährter Funktion und all das zum gleichen Preis.

Diashow: Newmen Evolution SL A.30 EWS-Edition - XTR-Ready in gebürsteter Alu-Optik
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Die Naben in Generation 2 kommen ohne Verstellsystem zur Lagervorspannung
Das bedeutet konkret: Nur Boost, nur 29"
Angepasste Speichen
Sonderedition, bling, teuer, fühl dich gut!
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Die Naben in Generation 2 kommen ohne Verstellsystem zur Lagervorspannung
# Die Naben in Generation 2 kommen ohne Verstellsystem zur Lagervorspannung - Am EWS-Laufrad kann dafür nur die auf dem Bild gezeigte Konfiguration gekauft werden, mit Ausnahme des Freilaufkörpers.
Das bedeutet konkret: Nur Boost, nur 29"
# Das bedeutet konkret: Nur Boost, nur 29" - Nur Centerlock und Straightpull, ab Werk kann nur einer der drei Freilaufkörper gewählt werden.
Bewährte Felge
# Bewährte Felge - steif, aber nicht zu schwer und vor allem haltbar – die Felge konnte uns im ersten Test schon überzeugen.
Angepasste Speichen
# Angepasste Speichen - uns ist noch keine Speiche beim klassischen SL A.30 gerissen. Für den harten Einsatz gibt es trotzdem stabilere Sapim Race-Speichen.

Meinung @MTB-News.de

Seit Mitte Mai haben wir die Newmen Evolution SL A.30 EWS-Edition in der Mangel: Bikepark, Renneinsatz, Hometrail-Ausfahrt – bisher haben sie alles mitgemacht. Mit Generation II der Naben macht Newmen sein sehr gutes Evolution SL A.30 Laufrad noch besser. Genauer gesagt: unkomplizierter. Zwar geht die Möglichkeit verloren, das Lagerspiel selbst einzustellen, aber es wird auch eine Fehlerquelle genommen. Nebenbei ist mit den neuen Naben auch optional der Shimano Micro Spline-Freilaufkörper an Newmen-Laufrädern angekommen. Speziell für den Einsatz von Bremsen und Antriebskomponenten des japanischen Herstellers ist die neue EWS-Edition ausgelegt. Der Laufradsatz in schicker, gebürsteter Alu-Optik, mit Micro Spline-Freilauf und Centerlock-Aufnahme, hat uns bisher zuverlässig begleitet. Dellen, Seiten- oder Höhenschläge, rau laufende Lager? Fehlanzeige – zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keinen Grund zur Beschwerde. Nachdem die Sonderedition preislich gleichauf mit der herkömmlichen Version liegt und man für das schicke Finish keinen Märchenpreis zahlen muss, kann man hier guten Gewissens sagen: Alles richtig gemacht!


Gefällt euch die Raw-Optik nur am Rahmen oder auch an den Laufrädern?

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Eurobike 2019: tune mit neuen Naben und Griffen

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Beim Thema Leichtbau fällt recht schnell der Name tune. Damit das so bleibt, legen die Schwarzwälder zu jeder Eurobike nach und so präsentieren sie auch in diesem Jahr einige interessante Produkte. Jascha von tune stellt euch Naben, einen neuen Expander und die neuen tune-Griffe im Video vor!

Viele interessante Neuigkeiten gab's im Nabenprogramm von tune
# Viele interessante Neuigkeiten gab's im Nabenprogramm von tune

tune 2020

Naben

Das Nabensortiment von tune erfährt von Jahr zu Jahr Verbesserungen. Auch für 2020 ist das nicht anders: wählbare Endkappen, Lagertypen, Freiläufe und natürlich Eloxalfarben, bis der Arzt kommt.

Neben den bekannten Endkappen aus Aluminium sind diese ab sofort auch in einer Ausführung aus hochfestem Kunststoff erhältlich. Diese sind ganze 40 % leichter als die Alu-Versionen und damit interessant für alle, denen auch das letzte Gramm Gewichtsersparnis am Bike wichtig ist. Die Endkappen sind für QR12 und QR15 erhältlich.

Aluminium- und Kunststoff-Endkappen
# Aluminium- und Kunststoff-Endkappen
Diashow: Eurobike 2019 - tune mit neuen Naben und Griffen
…und hat eine gelaserte Oberfläche
Ultraleichte Disc-Naben
Besonderer Querschnitt für gute Dämpfung
Filigrane Klemmung an der Sattelstütze
Lagertypen: Standard, Keramik mit verringerter Reibung, Endurance mit Kunststofffüllung
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Auch bei den Freilauf-Typen hat man die Qual der Wahl: mit „Skyline Six Teeth“, „Endurance“ und „Standard“ bietet tune eine Auswahl für alle Einsatzbereiche. In der „Skyline Six Teeth“-Version rasten sechs Sperrklinken ein – doppelt so viele Rastpunkte wie bei den anderen Ausführungen sorgen für schnelleres Ansprechen. Mit dem stabileren „Endurance“-Freilauf hat tune auch an Freunde der härteren Gangarten gedacht. Schließlich gibt es die bekannte „Standard“-Ausführung. Alle Freiläufe gibt es für 9-/10-fach, XD und Campagnolo. Eine MicroSpline-Version ist laut tune bereits entwickelt, kann aber noch nicht erworben werden.

Wer die Wahl hat, hat die Qual: Freilauftypen für jeden Einsatzzweck
# Wer die Wahl hat, hat die Qual: Freilauftypen für jeden Einsatzzweck

Eine weitere Neuerung findet sich ebenfalls an den Freiläufen: der Ritzelanschlag besteht jetzt aus einem Kunststoff. Neben den Standard-Lagern gibt es nun auch Keramik-Lager mit verringerter Reibung sowie Endurance-Kugellager mit aufwändigerer Dichtung.

Lagertypen: Standard, Keramik mit verringerter Reibung, Endurance mit Kunststofffüllung
# Lagertypen: Standard, Keramik mit verringerter Reibung, Endurance mit Kunststofffüllung

Das ständig wachsende Spektrum von Achsstandards und Einbaubreiten wird von tune komplett abgedeckt, von der Lefty-Nabe bis hin zu zur 157×12 mm Super Boost-Ausführung ist das Angebot komplett.

Griffe + Expander

Der Xpanda ist ein neuer Expander, welcher besonders schonend in 1 1/8″-Carbon- und Aluminium-Schäften klemmen soll.

Jascha von tune zeigt den Xpanda
# Jascha von tune zeigt den Xpanda

Mit dem „Angriff“ hat tune jetzt einen MTB-Griff im Angebot. Er ist schwarz und besteht aus geformten Silikon. Er soll angenehme Dämpfungseigenschaften mitbringen und ist 130 mm breit. Die Oberfläche ist gelasert, was der Griffigkeit förderlich sein soll.

Der „Angriff“ besteht aus Silikon …
# Der „Angriff“ besteht aus Silikon …
…und hat eine gelaserte Oberfläche
# …und hat eine gelaserte Oberfläche

Innovationen und Technologieträger

tune bietet auf jeder Eurobike einen Einblick in die aktuelle Forschung und präsentiert Innovationen und Technologieträger frisch aus den Schwarzwälder Laboren.

Naben „Uli-Edition”

Die Disziplin des Gewichtswettlaufs beherrscht tune wie kaum eine andere Firma. Auf dieser Eurobike konnten wir ein Paar Naben bestaunen, welche nicht nur mit beeindruckenden Fakten zu überzeugen wussten, sondern auch mit dem eingelaserten Konterfei von Firmengründer Uli Fahl.

Ultraleichte Disc-Naben
# Ultraleichte Disc-Naben - über einen eventuellen Preis war nichts zu erfahren
  • Gewicht Vorderradnabe: 69,5 Gramm
  • Gewicht Hinterradnabe: 161,9 Gramm
  • Einsatz einer neuen Alu-Legierung, deren Rohmaterial rund vier Mal so teuer ist wie normalerweise verwendete Aluminium-Legierungen
  • durch die neue Legierung ist die Oberfläche sehr korrosionsresistent und muss nicht durch Eloxierung o. Ä. behandelt werden

Lenker + Sattelstütze

Die anderen beiden Technologieträger sind ein Mountainbike-Lenker sowie eine Sattelstütze aus einem thermoplastischen Material, welches im Gegensatz zu normalem Carbon recyclebar ist. tune forscht zusammen mit der Uni Stuttgart an recyclebaren und nachhaltigen Verbundstoff-Materialien und zeigt auf dieser Eurobike die ersten Ergebnisse.

Filigrane Klemmung an der Sattelstütze
# Filigrane Klemmung an der Sattelstütze
Besonderer Querschnitt für gute Dämpfung
# Besonderer Querschnitt für gute Dämpfung

Lenker und Stütze werden maschinell gefertigt, aufwändige Handarbeit konnte bei der Fertigung hier stark reduziert werden. Der Faseranteil des Materials besteht nicht mehr ausschließlich aus Kohlefasern, sondern wurde durch Leinenfasern angereichert. Als weiteren Pluspunkt nennt tune einen merklich geringeren CO2-Ausstoß bei der Produktion des Materials und gute Dämpfungseigenschaften.

Recyclebarer Lenker aus dem Labor
# Recyclebarer Lenker aus dem Labor
Neben Kohle- sind hier auch Leinenfasern verarbeitet
# Neben Kohle- sind hier auch Leinenfasern verarbeitet

Alle Artikel zur Eurobike 2019:

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bc Loamer Laufradsatz im Test: Gutes muss nicht teuer sein

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bc Loamer im Test: Mit dem Loamer bringt bike-components.de einen Laufradsatz unter dem Label des Online-Versandhändlers auf den Markt. Für knapp 400 € bekommt man den preislich attraktiven Laufradsatz, in dem Technologie aus dem Allgäu steckt. Was es genau mit dem bc Loamer auf sich hat und wie er sich auf dem Trail schlägt, haben wir herausgefunden.

bc Loamer: Infos und Preise

Technologie aus dem Allgäu? Laufradbau? Klingelt’s? Bingo, Newmen hat seine Finger im Spiel. Der Allgäuer Laufradspezialist um Michi Grätz fertigt die Loamer-Laufräder für bike-components.de. Bei den Naben hat man hierfür auf die bestehenden Produkte zurückgegriffen, die Felge ist aber nicht einfach eine gelabelte Newmen-Felge. Newmen bietet aktuell drei Maulweiten für ihre Alu-Felgen an: 25 mm, 30 mm und 35 mm. Beim Loamer setzt man auf 28 mm Maulweite und platziert sich so zwischen der SL X.A.25- und der SL A.30-Felge.

Von Cross-Country bis Enduro soll mit dem bc Loamer alles machbar sein. Aktuell ist der Laufradsatz nur als Boost-148-Variante für 27,5″- und 29″-Fahrer verfügbar. Bei der Wahl der Bremsscheiben ist man auf Centerlock beschränkt oder muss zum Adapter greifen. An der Nabe kann entweder ein SRAM XD- oder ein Shimano HG-Freilauf montiert werden.

  • Laufradgröße 27,5″, 29″
  • Einbaumaße Boost 110/148
  • Material  Alu
  • Maulweite Felge 28 mm
  • Freilauf SRAM XD, Shimano HG
  • Gewicht 1.772 g (29″)
  • Farben schwarz
  • www.bike-components.de

Preis: 399 € (UVP) | Bikemarkt: bc Loamer kaufen

Das schlichte Decal gibt zu erkennen, wo dieser Laufradsatz herkommt
# Das schlichte Decal gibt zu erkennen, wo dieser Laufradsatz herkommt - Neben Laufrädern aus der Basic-Serie, die aus bestehenden Komponenten aufgebaut werden, bietet bike-components.de mit dem bc Loamer jetzt den ersten MTB-Laufradsatz aus der Original-Serie an.
Diashow: bc Loamer Laufradsatz im Test - Gutes muss nicht teuer sein
Mit 28 mm Maulweite reiht sich die bc Loamer-Felge knapp unter den beliebten 30 mm ein
HR Gewicht: 930 g
An der Straightpull-Nabe hat man die Wahl zwischen XD- und HG-Freilauf
Spielgefährte
Bei der Bremsaufnahme gibt es nur die Option auf Centerlock
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Im Detail

“Gemeinsam mit MG-Components haben wir für euch den Loamer entwickelt. Einen absolut hochwertigen, zuverlässigen Laufradsatz in 27,5″ und 29″, der dich aufgrund seines geringen Gewichts zum verspielten Fahren einlädt, aber auch genug Reserven für eine härtere Gangart hat. Wir hoffen, dass ihr genau so viel Spaß mit dem Loamer haben werdet wie wir!”                      – Christoph, bc-Produktmanagement

Schlicht und mit dezenter Logo-Platzierung ist der Loamer vor allem eins: unauffällig. Fans der Farbe Schwarz bekommen zum erschwinglichen Preis von 399 € ein schickes Finish, das keinen Grund zur Beschwerde lässt. Auch ansonsten ist der Loamer dezent und mit bewährter Technik ausgestattet. Verwendet wird ein Straightpull-Aufbau mit 28 Speichen, um die 20 mm hohe Felge mit der Nabe zu verbinden. Mit 28 mm Maulweite platziert sich die Felge knapp unter den populären 30 mm Maulweite, die aktuell viele Hersteller als Optimum anpreisen. An der Nabe wird in Generation 2 auf die Lagervorspannung verzichtet. Das sorglosere System bietet dank der sehr viel simpleren Bedienung weniger Raum für Anwenderfehler. Bei der Verzahnung der Nabe gibt es einen kleinen Unterschied zum Original von Newmen: Anstatt der 36 Zähne am Zahnscheibenfreilauf werden am Loamer nur 20 eingesetzt. Der Einrast-Winkel steigt so auf 18° an. Auch die Achse ist etwas anders ausgeführt als an den neuesten Gen2-Naben.

Im Vergleich zum aktuellen Laufrad-Markt sticht der Loamer vor allem durch den günstigen Preis heraus. Natürlich gibt es auch andere Laufräder in dieser Preisklasse – oft kauft man mit diesen aber einen Kompromiss. Entweder sind sie schwer, nicht besonders modern oder halten nicht. Mit 1.772 g ist der bc-Laufradsatz, gemessen am Einsatzbereich, kein Schwergewicht. Dank Boost-Einbaumaßen ist er modern – bleibt nur noch eine Sache herauszufinden: Hält er oder hält er nicht?

Marke ModellUVPGewichtInnenweiteMaximalgewicht 
bcLoamer399,00 €1740 g28 mm100 kg
Fun WorksAM Ride 30499,90 €1768 g30 mm120 kgTestbericht lesen
HopeTech Enduro485,00 €2063 g28 mmN/ATestbericht lesen
NewmenEvolution SL A.30698,00 €1669 g30 mm 125 kgTestbericht lesen
Stans NoTubesZTR Flow MK3599,90 €1918 g29 mm113 kgTestbericht lesen
Mit 28 mm Maulweite reiht sich die bc Loamer-Felge knapp unter den beliebten 30 mm ein
# Mit 28 mm Maulweite reiht sich die bc Loamer-Felge knapp unter den beliebten 30 mm ein - Der Laufradsatz soll so von XC bis Enduro verwendbar sein.
An der Straightpull-Nabe hat man die Wahl zwischen XD- und HG-Freilauf
# An der Straightpull-Nabe hat man die Wahl zwischen XD- und HG-Freilauf - Zudem entspricht die Nabe schon Gen2 aus dem Hause Newmen – kein Achsspieleinstellen mehr notwendig.
Bei der Bremsaufnahme gibt es nur die Option auf Centerlock
# Bei der Bremsaufnahme gibt es nur die Option auf Centerlock - Der bc Loamer ist nur in Boost-Einbaubreite für 27,5" und 29" verfügbar.
HR Gewicht: 930 g
# HR Gewicht: 930 g
VR Gewicht: 842 g
# VR Gewicht: 842 g

Auf dem Trail

Für den XC-Einsatz ist der Loamer mit 1.772 g schon etwas schwer, für den Enduro-Einsatz dafür recht leicht. Wir fahren den Laufradsatz primär auf Singletrails, in Enduro- und Trail-Bikes. Am Enduro kann das geringe Gewicht überzeugen. Fährt man nicht gerade superklebrige Reifen, unterstützt der Laufradsatz bei schnellen Antritten und kann gemütlichen Rädern ein bisschen Feuer unter dem Hinterreifen machen. Am Trail-Bike bestätigt sich dieses Bild – hier fährt man zwar tendenziell leichteres Material und schnellere Reifen, der Loamer fügt sich hier aber unauffällig ein.

Solange der Tritt rund ist, bleibt das unauffällige Bild bestehen. Auf technischen Trails zeigt sich im Direktvergleich aber doch: 18° Einrast-Winkel sind nicht wenig. Verliert man bergauf den Schwung, kommt man mit kleinerem Einrast-Winkel einfacher wieder vom Fleck. Auf Uphill-Singletrails gilt es, gezielt zu fahren und immer ausreichend Schwung mitzunehmen.

Bergab spielt der Einrast-Winkel keine große Rolle, also konzentrieren wir uns auf die anderen Eigenschaften. Das kann man getrost, denn der bc Loamer funktioniert so zuverlässig, dass man keinen Gedanken an sein Laufrad verschwenden muss. Bei der Steifigkeit liegt der Satz am steiferen Ende des Mittelfelds. Nicht extrem weich und verzeihend, aber auch nicht verprügelnd unbeweglich. Die Präzision liegt auf einem hohen Level – der Satz ist aber nicht so steif, dass in offenen Kurven die Traktion flöten geht. In Summe: Gelungen!

Präzise, auch wenn Steine im Weg sind
# Präzise, auch wenn Steine im Weg sind - Der Loamer lenkt zuverlässig da hin, wo man ihn haben will.

Bei der Reifenwahl deckt der Loamer ein breites Spektrum ab. Während des Testzeitraums wurden vor allem Reifen mit 2,3–2,4″ Breite gefahren. Die schmäleren Reifen passen gut zum direkten, sportlichen Auftreten der Laufräder und unterstreichen das lebendige Fahrgefühl. An das Grip-Niveau eines 2,6″-Reifens auf breiter Felge kommt man nicht heran.

Das ist uns aufgefallen

  • *Plop* Und plötzlich sitzt der Reifen nicht mehr auf der Felge. Das ganze mehrmals – aber wo liegt der Fehler? Weitere Tests mit diversen Reifen sowie das Vermessen des VeeTire-Testreifens durch einen anderen Hersteller geben Entwarnung für den bc Loamer: An der Felge liegt es nicht. Sie führt mit Ausnahme dieses einen Reifens alle anderen Pneus zuverlässig. Wir überprüfen noch, wie sich der Reifen auf anderen Felgen hält.
  • Haltbarkeit Den bc Loamer zieren bisher keine Dellen. Einzige Feststellung nach dem Testzeitraum: Ein leichter Seitenschlag im Hinterrad von ca. 1 mm.
  • Kompromisse Auch der Loamer ist nicht frei von davon. Da wären beispielsweise die Bremsaufnahme und der Einrast-Winkel. Für den Preis von knapp 400 € sind das aber Kompromisse, die wir bei dieser Leistungsfähigkeit gerne eingehen.

Kantenklatscher
# Kantenklatscher - Bisher zeigt sich der Laufradsatz von schlecht gewählten Linien, hängengelassenen Hinterrädern und schrägen Landungen größtenteils unbeeindruckt. Einen kleinen Seitenschlag kann man, anhand des bisher Geleisteten, getrost verzeihen.
Spielgefährte
# Spielgefährte - Wir sehen den Loamer vor allem im Trail- bis Enduro-Sektor zu Hause – hier kann er dank sportlichen Fahrverhaltens für viel Freude sorgen und wartet mit gutem Gewicht auf. Zuverlässig genug ist er bisher.

Runter mit der Eloxierung
# Runter mit der Eloxierung - Abgesehen vom leichten Seitenschlag und diesem Kratzer hat das Laufrad den Testzeitraum unbeschadet überstanden.

Fazit – bc Loamer

Mit dem bc Loamer bekommt man zum erschwinglichen Preis ein tolles Komplettpaket: Im Praxiseinsatz zeigt sich der Laufradsatz absolut sorglos und für seine hohen Nehmerqualitäten ist das Gesamtgewicht des Loamer schön gering. Durch die 28-mm-Maulweite harmoniert die Felge mit einem großen Spektrum an Reifenbreiten sehr gut und offenbart einen guten Kompromiss zwischen Grip und Pop.

Pro
  • Extrem gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Gelungener Kompromiss zwischen Grip und Pop
  • Schlichtes Design
Contra
  • Nur Centerlock
  • Nur Straightpull

399 €, zuverlässig, sorglos
# 399 €, zuverlässig, sorglos - bei uns haben die bc Loamer-Laufräder einen positiven Gesamteindruck hinterlassen. Dank zuverlässiger Funktion kann man sich auch an heißen Tagen am Weg zur Eisdiele auf den Style konzentrieren.

Gefällt euch der bc Loamer?


Testablauf
Der bc Loamer wurden im Testverlauf von verschiedenen Testfahrern unterschiedlicher Gewichtsklassen auf verschiedensten Rädern gefahren. Sämtliche Abfahrten wurden aus eigener Muskelkraft erarbeitet. Über den Testzeitraum wurden verschiedene Reifen auf den Laufrädern montiert und gefahren.

Hier haben wir den bc Loamer getestet

  • Singletrails: Von ruppigen bis hin zu flowigen Trails, unter jeglichen Bedingungen
Testerprofil Jens Staudt – bitte ausklappen
Tester-Profil: Jens Staudt
Körpergröße 190 cm
Schrittlänge 91 cm
Oberkörperlänge 56 cm
Armlänge 61 cm
Gewicht 95 kg
Jens fährt von Bahnrad bis Downhill alles, was zwei Räder und eine Kette hat. Bikes fürs Gelände am liebsten in herausforderndem, technischem und steilem Gelände, egal mit welchem Federweg.
Fahrstil
Schnellste Linie, auch wenn es mal ruppig ist
Ich fahre hauptsächlich
Singletrails, sprunglastiger Local Spot, Freeride, DH
Vorlieben beim Fahrwerk
Straff, gutes Feedback vom Untergrund, viel Druckstufe, moderat progressive Kennlinie
Vorlieben bei der Geometrie
Kettenstreben nicht zu kurz (ca. 430 mm oder gerne länger), Lenkwinkel tendenziell eher flacher

Testerprofil Christoph Spath – bitte ausklappen
Tester-Profil: Christoph Spath
Körpergröße 190 cm
Schrittlänge 94 cm
Oberkörperlänge 49 cm
Armlänge 60 cm
Gewicht 70 kg
Chris fährt gerne alles, von Dirt Jump über Trail und Enduro bis Downhill, gerne schnell, in grobem Gelände und mit viel Luftstand
Fahrstil
flüssig
Ich fahre hauptsächlich
Downhill, Enduro
Vorlieben beim Fahrwerk
auf der straffen Seite, viel Druckstufe, Balance zwischen Front und Heck
Vorlieben bei der Geometrie
vorne lang, hinten mittellang, flacher Lenkwinkel

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Mavic Deemax Elite-Laufradsatz im Test: Großer Name, große Leistung?

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Mavic Deemax Elite-Laufradsatz im Test: Bereits seit einer gefühlten Ewigkeit sind Mavic Deemax-Laufräder im abfahrtsorientiertem Mountainbike-Bereich unterwegs. Mit dem 2018 vorgestelltem Mavic Deemax Elite-Laufradsatz wollen die Franzosen jedoch nicht Downhill-Racer, sondern Trail- und Enduro-Biker ansprechen. Der Laufradsatz ist sowohl mit Boost als auch mit Non-Boost-Einbaumaß erhältlich und kommt in den gängigen Laufradgrößen 27,5″ und 29″. Wir haben uns den Laufradsatz gründlich zur Brust genommen um herauszufinden, wie er sich auf dem Trail schlägt. Hier gibt’s unseren Testeindruck.

Mavic Deemax Elite-Laufradsatz: Infos und Preise

Der Mavic Deemax Elite-Laufradsatz hat mit seinem populären gelben Namensvetter, den viele aus dem Downhill-Sport kennen, nicht mehr allzu viel gemein. Nicht nur die Laufradgröße und das Einbaumaß haben sich über die Jahre verändert, auch die Farbe und vor allem der Einsatzbereich unterscheiden die aktuellen Deemax Elite von ihrem Urahn. So richtet sich der schwarz-graue Laufradsatz an Enduro- und Trail-Fahrer, die einen robusten Laufradsatz für ruppige Strecken und Bikepark-Einsätze suchen. Um für diesen Einsatzbereich die beste Performance zu gewährleisten, setzt Mavic auf eine 30 mm Breite Felge, die von je 28-Straightpull-Speichen in der Mitte gehalten werden soll.

Die Laufräder sind in 29″ und 27,5″ sowie mit Boost und Non-Boost-Einbaumaß für einen Preis von 649 € erhältlich. Zudem kann der Kunde zwischen allen drei gängigen Freilaufkörpern wählen. Der von uns getestet Laufradsatz mit 29″-Durchmesser, Boost-Einbaubreite und SRAM XD-Freilaufkörper bringt 2.052 g auf die Waage. Wem das zu schwer ist, der könnte mit dem etwas höherpreisigen Deemax Pro-Laufradsatz glücklich werden. Abgerundet wird die Mavic Deemax-Familie von den extrastabilen Downhill-Laufrädern.

  • Laufradgröße 29″ / 27,5″
  • Einbaumaße Boost / Non-Boost
  • Material Aluminium
  • Maulweite Felge 30 mm
  • Freilauf SRAM XD / Shimano HG / Shimano Microspline
  • Gewicht 2.052 g (29″, Boost, SRAM XD)
  • Farbe Schwarz
  • www.mavic.com

Preis: 649 € (UVP) | Bikemarkt: Mavic Deemax Elite kaufen

Der Mavic Deemax Elite-Laufradsatz ist sowohl in 27,5" als auch in 29" erhältlich und soll sich vor allem an Enduro- und Trailbiker richten
# Der Mavic Deemax Elite-Laufradsatz ist sowohl in 27,5" als auch in 29" erhältlich und soll sich vor allem an Enduro- und Trailbiker richten - die 649 € teuren Laufräder bringen 2.052 g auf die Waage
Diashow: Mavic Deemax Elite-Laufradsatz im Test - Großer Name, große Leistung?
Der Mavic Deemax Elite-Laufradsatz kann sowohl mit einer ausgewogenen Fahr-Performance als auch mit einer sehr guten Haltbarkeit überzeugen
Die Felgen werden nachträglich abgefräst, sodass Material nur an den Stellen zurückbleibt, an denen es wirklich benötigt wird
Der Mavic Deemax Elite-Laufradsatz kann mit einem guten Mix aus Steifigkeit und Flex überzeugen
Der Zahnscheiben-Freilauf verfügt über einen Einrastwinkel von 9°.
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Im Detail

Der Mavic Deemax Elite-Laufradsatz kommt Mavic-untypisch in einem dezenten Schwarz-Grau. Lediglich minimalistische, gelbe Details geben Auskunft über den Hersteller. Beim Aufbau bleibt sich Mavic hingegen treu und setzt auf Straightpull-Naben, die mittels je 28 zweifach konifizierten Messerspeichen mit den Felgen verbunden sind. Der auf den Namen Instant Drive 360 hörenden Freilauf ähnelt DT Swiss’ Ratchet-System und setzt auf zwei sich gegenüberliegende Zahnscheiben, wodurch ein Einrastwinkel von 9° realisiert wird. Da sich Mavic für eine gesteckte Naben-Konstruktion entschieden hat, geht die Wartung sehr schnell und vor allem werkzeugfrei von der Hand. So ist zum Beispiel der Freilaufkörper in Windeseile ausgetauscht. Hier hat der Kunde die Qual der Wahl und kann sich zwischen dem klassischen Shimano-, dem neuen Microspline- oder dem SRAM XD-Standard entscheiden.

Die Felgen kommen nicht etwa in knalligem Mavic-Gelb, sondern in einem schlichten Schwarz mit grauen Decals.
# Die Felgen kommen nicht etwa in knalligem Mavic-Gelb, sondern in einem schlichten Schwarz mit grauen Decals.
Der Zahnscheiben-Freilauf verfügt über einen Einrastwinkel von 9°.
# Der Zahnscheiben-Freilauf verfügt über einen Einrastwinkel von 9°.
Die Laufräder sind mit je 28 zweifach konifizierte Messerspeichen aufgebaut.
# Die Laufräder sind mit je 28 zweifach konifizierte Messerspeichen aufgebaut.

Bei der Felgeninnenweite geht Mavic keine Risiken ein und stattet die Deemax Elite-Laufräder mit einer Breite von 30 mm aus. Diese soll sich perfekt für Reifen mit Breiten von 2,25″ bis 3,0″ eignen. Die Konstruktion des Felgenrings hebt sich dagegen von der Masse ab: Die Felgen werden beim ursprünglichen Fertigungsschritt sozusagen überdimensioniert mit extra breiten Wandstärken gefertigt. Daraufhin wird das zusätzliche Material größtenteils weggefräst und bleibt nur dort zurück, wo es wirklich benötigt wird. So entsteht das charakteristische, wellige Design mit den sichtbar höheren Wandstärken im Bereich der Speichenlöcher und des Ventils.

Die Felgen werden nachträglich abgefräst, sodass Material nur an den Stellen zurückbleibt, an denen es wirklich benötigt wird
# Die Felgen werden nachträglich abgefräst, sodass Material nur an den Stellen zurückbleibt, an denen es wirklich benötigt wird - dadurch entsteht das charakteristische Wellen-Design der Felge.
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# mavic-deemax-55133
Die Felgeninnenbreite liegt bei 30 mm.
# Die Felgeninnenbreite liegt bei 30 mm.

Die Bremsscheiben werden klassisch mittels 6-Loch-Aufnahme befestigt eine Variante mit Centerlock-Aufnahme gibt es nicht. Selbstverständlich sind die Laufräder dank eines recht dicken, durchsichtigen Tapes und den mitgelieferten Ventilen Tubeless-Ready. Das Profil der Felge ermöglicht, dass Reifen recht einfach ins Felgenbett gleiten, wodurch man Tubeless-Reifen auch mit kleinvolumigen Luftpumpen montieren kann. Wir haben die Mavic Deemax Elite-Laufräder in Kombination mit Reifen von Specialized, Schwalbe und Maxxis ausprobiert und konnten bei keiner Paarung Probleme feststellen.

Marke ModellUVPGewichtInnenweiteMaximalgewicht 
MavicDeemax Elite649,00 €2052 g30 mm120 kg
bcLoamer399,00 €1740 g28 mm100 kgTestbericht lesen
Fun WorksAM Ride 30499,90 €1768 g30 mm120 kgTestbericht lesen
HopeTech Enduro485,00 €2063 g28 mmN/ATestbericht lesen
NewmenEvolution SL A.30698,00 €1669 g30 mm 125 kgTestbericht lesen
Stans NoTubesZTR Flow MK3599,90 €1918 g29 mm113 kgTestbericht lesen

Auf dem Trail

Zu Beginn eines jeden Komponenten-Tests steht natürlich die Montage. Hier hielten die Mavic Deemax Elite-Laufräder erwartungsgemäß keine Überraschungen für uns bereit. Die Bremsscheiben sind schnell befestigt und auch die Kassette lässt sich nicht lange bitten. Sollte nicht direkt der passende Freilaufkörper montiert sein, so kann dieser dank des gesteckten Naben-Aufbaus spielend einfach und ohne Werkzeuge ausgewechselt werden. Auch die Reifen-Montage geht leicht von der Hand. Der Reifenwulst setzt sich auf Anhieb geschmeidig ins Felgenbett, sodass man weder Kompressor noch Luft-Tank oder eine großvolumige Pumpe zum Montieren benötigt.

Doch wie schlagen sich die Laufräder mit den klangvollen Namen auf den Trail? Bergauf fallen die Mavic Deemax Elite-Laufräder weder besonders positiv noch negativ auf. Das für einen Trail- und Enduro-Laufradsatz verhältnismäßig hohe Gewicht beschneidet die Spritzigkeit zwar ein Stück weit, ohne das Bike jedoch wirklich träge wirken zu lassen. Der Einrastwinkel des Freilaufs liegt bei 9° und ist damit ausreichend klein, sodass man auch in technischen Anstiegen keine unangenehmen Tritte ins Leere fürchten muss. So kann man das Bike auch dann noch gut in Richtung Gipfel steuern, wenn es genau auf das richtige Timing ankommt.

Geht es schließlich bergab, so kann der Mavic Deemax Elite-Laufradsatz mit einem guten Mix aus Nachgiebigkeit und Steifigkeit überzeugen. Dies ermöglicht dem Fahrer präzise Linien zu wählen, ohne dabei Einbußen beim Fahrkomfort machen zu müssen. Auch in schnellen, ruppigen Kurven stellt der Deemax-Laufradsatz so genügend Grip zur Verfügung. Hier hat Mavic unserer Meinung nach einen guten Mittelweg gefunden.

Der Mavic Deemax Elite-Laufradsatz kann mit einem guten Mix aus Steifigkeit und Flex überzeugen
# Der Mavic Deemax Elite-Laufradsatz kann mit einem guten Mix aus Steifigkeit und Flex überzeugen - dadurch steht immer genügend Grip und Komfort zur Verfügung, ohne dass die Effizienz zu kurz kommt.

Doch nicht nur bei den Fahreigenschaften kann der Mavic-Laufradsatz überzeugen – auch die Haltbarkeit lässt nicht zu wünschen übrig. Nach zahllosen Kilometern auf ruppigen Trails hatten wir weder mit losen Speichen noch mit Dellen zu Kämpfen. Die Lager laufen nach wie vor weich. Zudem überstanden auch die Reifen einige Durchschläge, bei denen wir im Geiste bereits die Pumpe ausgepackt hatten, gänzlich unbeschadet. Ob dies an der von Mavic propagierten Nachgiebigkeit der Felge liegt, die es dem Laufrad ermöglichen soll, Schläge besser zu absorbieren oder einfach an dem abgerundeten, nicht zu schmalem Felgenhorn, können wir nicht mit Sicherheit sagen.

Insgesamt bekommt man mit dem Mavic Deemax Elite-Laufradsatz einen sehr soliden Begleiter fürs Trail- und Enduro-Bike, mit dem man sich auch auf ruppigsten Strecken keinerlei Gedanken über die Haltbarkeit seiner Laufräder machen muss. Auf der Kehrseite steht jedoch das relativ hohe Gewicht der französischen Laufräder.

Die Haltbarkeit des Mavic Deemax Elite-Laufradsatzes konnte uns vollends überzeugen
# Die Haltbarkeit des Mavic Deemax Elite-Laufradsatzes konnte uns vollends überzeugen - mit diesen Laufrädern muss man sich auch in grobem Gelände keine Gedanken über einen Defekt machen.

Das ist uns aufgefallen

  • Haltbarkeit In Sachen Haltbarkeit kann der Mavic Deemax Elite-Laufradsatz voll und ganz überzeugen. Speichenspannung und Lagerung sind nach Abschluss des mehrmonatigen Tests noch in einem mustergültigen Zustand, auch Dellen konnten wir dem Laufradsatz überraschenderweise keine zufügen. Lediglich der Lack musste dem Steinbeschuss Tribut zollen und hat an einigen Stellen gelitten.
  • Gewicht Mit einem Gewicht von 2.052 g gewinnt der Deemax-Laufradsatz keine Preise im Enduro- oder gar Trailbike-Segment.
  • Montage Die Montage der Reifen ging spielend einfach von der Hand. Egal ob Maxxis-, Schwalbe- oder Specialized-Reifen: alles Pneus konnten mit einer gängigen Standpumpe montiert werden.
  • Gestecktes System Das gesteckte Naben System ermöglicht einen schnellen und werkzeugfreien Freilaufkörper-Wechsel. Dies führt jedoch auch dazu, dass sich der Freilaufkörper samt Kassette schnell von der Nabe löst, wenn man im ausgebauten Zustand unachtsam mit dem Laufrad umgeht. Das ist besonders dann ungünstig, wenn die gefetteten Teile in den staubigen Waldboden fallen.
Hagelschaden: Den andauernden Steinbeschuss quittierte die Felge mit zahlreichen Lackabplatzern
# Hagelschaden: Den andauernden Steinbeschuss quittierte die Felge mit zahlreichen Lackabplatzern - davon abgesehen ließen sich die Mavic-Laufräder im punkto Haltbarkeit nichts zu schulden kommen.
Durch das gesteckte Naben-System lässt sich der Freilaufkörper einfach ausbauen
# Durch das gesteckte Naben-System lässt sich der Freilaufkörper einfach ausbauen - passiert dies jedoch unbeabsichtigt beim Reifen-Flicken auf dem Trail und die gefetteten Bauteile landen auf dem Boden, so ist das sehr ärgerlich.

Fazit – Mavic Deemax Elite-Laufradsatz

Der Mavic Deemax Elite Laufradsatz kann vor allem mit einer sehr guten Haltbarkeit sowie einer einfachen Tubeless-Montage überzeugen. Zudem waren wir vor allem von der Dellen-Resistenz der Felgen begeistert. Auch die Bergab-Fahreigenschaften der Laufräder können sich sehen lassen. Abzüge gibt es jedoch für das Gewicht, das gerade im Bezug auf den nicht ganz geringen Kaufpreis zu hoch ausfällt.

Pro
  • gute Haltbarkeit und Dellen-Resistenz
  • leichte Reifen-Montage
  • gelungener Mix aus Steifigkeit und Nachgiebigkeit
Contra
  • hohes Gewicht
Der Mavic Deemax Elite-Laufradsatz kann sowohl mit einer ausgewogenen Fahr-Performance als auch mit einer sehr guten Haltbarkeit überzeugen
# Der Mavic Deemax Elite-Laufradsatz kann sowohl mit einer ausgewogenen Fahr-Performance als auch mit einer sehr guten Haltbarkeit überzeugen - Schwächen leistet sich der französische Laufradsatz hingegen beim Preis-Gewichts-Verhältnis. Hier hat die Konkurrenz die Nase vorn.

Testablauf

Die Mavic Deemax Elite-Laufräder mussten sich knapp ein Jahr lang in unserem Specialized Stumpjumper Evo-Testbike beweisen. Dabei wurden die Laufräder auf unterschiedlichsten Strecken und mit verschiedenen Reifen getestet. Von Donwhill-Strecken in den Alpen über technische Singletrails bis hin zu angelegten Flowtrails war alles dabei.

Testerprofile ausklappen
Tester-Profil: Arne Koop
Körpergröße 184 cm
Schrittlänge 87 cm
Oberkörperlänge 67 cm
Armlänge 63 cm
Gewicht 74 kg
Arne ist seit 2010 auf dem Mountainbike unterwegs. Am liebsten scheucht er Enduro- oder Trailbikes auf ruppigen, natürlichen Trails bergab. Wenn sich die Gelegenheit bietet, springt er jedoch auch gerne mal aufs Downhill-Bike oder dreht eine Runde mit dem Rennrad.
Fahrstil
sauber, hohes Grundtempo
Ich fahre hauptsächlich
Enduro
Vorlieben beim Fahrwerk
vorne straffer als hinten, schneller Rebound, nicht zu viel Dämpfung
Vorlieben bei der Geometrie
geräumiger Reach, keine zu kurzen Kettenstreben, flacher Lenkwinkel

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e*thirteen XCX Race: Leichte Carbon-Laufräder für XC und Trail

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Mit den brandneuen XCX Race-Laufrädern bieten die US-Amerikaner von e*thirteen ab sofort zwei federleichte Laufradsätze an, die sich an alle XC-Fahrer, Trail-Enthusiasten und Down Country-Genießer richten. Hier findet ihr alle Infos zu den neuen e*thirteen XCX Race!

e*thirteen XCX Race: Infos und Preise

e*thirteen erweitert das Laufradsatz-Angebot mit den brandneuen XCX Race-Modellen um zwei Varianten, die sich vor allem an Cross Country- und Trail-Fahrer richten. Während die XCX Race-Variante mit dem Zusatz IW24 dank geringem Gewicht – e*thirteen spricht von federleichten 1.350 Gramm für den 29″-Laufradsatz – vor allem für ambitionierte Cross Country-Piloten ein wahr gewordener Traum aus Kohlefaser sein dürfte, ist die IW28-Version laut den US-Amerikanern die optimale Wahl für alle Trail- und Down Country™-Fahrer.

Die Unterschiede zwischen den beiden Laufradsätzen liegen vor allem in der Felge: Die IW24-Variante bietet eine Innenweite von 24 mm, bei der IW28-Ausführung sind es 4 mm mehr. Auch der Aufbau der Felge, die Zahl der Speichen am Vorderrad und die Speichen selbst unterscheiden sich. Die Naben hingegen sind identisch. Bei der Laufradgröße setzt e*thirteen konsequent und ausschließlich auf 29″. Preislich liegt die breitere IW28-Variante bei knapp 1.800 € für den Komplettsatz, die leichtere IW24-Version ist 200 € teurer. Außerdem bietet e*thirteen wie auch bei allen anderen Carbon-Felgen eine lebenslange Garantie an.

  • Carbon-Laufradsatz für Cross Country (XCX Race IW24) oder Trail (XCX Race IW28)
  • Laufradgröße 29″
  • Felgeninnenweite 24 mm (IW24) / 28 mm (IW28)
  • Freilauf SRAM XD / Shimano Micro Spline
  • Bremsaufnahme 6-Loch
  • Verfügbarkeit sofort
  • www.ethirteen.com
  • Preis e*thirteen XCX Race IW28: 1.798 € (UVP) | e*thirteen XCX Race IW24: 1.998 € (UVP)
Die e*thirteen XCX Race-Laufräder sind ab sofort erhältlich
# Die e*thirteen XCX Race-Laufräder sind ab sofort erhältlich - während sich die leichtere Version mit einer schmaleren Felge vor allem an Cross Country-Piloten richtet, ist die breitere und etwas schwerere Variante in erster Linie für Down Country- und Trail-Fans geeignet.
Diashow: e*thirteen XCX Race - Leichte Carbon-Laufräder für XC und Trail
Während der ersten Ausfahrten hat sich der e*thirteen XCX Race-Laufradsatz auffällig unauffällig gezeigt
Um das Gewicht so gering wie möglich zu halten verzichtet e*thirteen bei der Felge des leichteren XCX Race-Laufradsatzes sogar auf die Klarlack-Schicht
Die beiden Felgen unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich der Innenweite, sondern auch beim Profil
Bei der Bremsscheiben-Aufnahme setzt e*thirteen konsequent auf den 6-Loch-Standard.
Auch bei den Naben ist Leichtbau angesagt
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Die Felge der schwereren IW28-Version hat eine Innenweite von 28 mm.
# Die Felge der schwereren IW28-Version hat eine Innenweite von 28 mm.
e*thirteen setzt auf dreifach konifizierte Speichen aus dem Hause DT Swiss.
# e*thirteen setzt auf dreifach konifizierte Speichen aus dem Hause DT Swiss.

Bei den Naben setzt e*thirteen auf einen leichten Aluminium-Körper, der vorne und hinten ausschließlich in Boost-Einbaubreite verfügbar ist. Beim Freilauf hat man die Wahl zwischen Shimano Micro Spline und SRAM XD. Außer der Anzahl der Speichen am Vorderrad sind die Naben zwischen den IW24- und IW28-Laufrädern identisch. Drei Sperrklinken und ein Einrastwinkel von 6° an der Hinterradnabe sollen für eine direkte Kraftübertragung und eine gute Beschleunigung sorgen. Der Service ist denkbar einfach: Per Hand und ohne Spezialwerkzeug lässt sich die Hinterradnabe auseinander- und zusammenschrauben. Das Geräusch des Freilaufs ist deutlich vernehmbar, aber dezent genug, um in der Praxis nicht zu nerven:

Der Sound der e*thirteen XCX Race-Nabe:

 

Auch bei den Naben ist Leichtbau angesagt
# Auch bei den Naben ist Leichtbau angesagt - der schlanke Nabenkörper besteht aus Aluminium. Die Hinterradnabe bietet einen Einrastwinkel von 6° und lässt sich ohne Werkzeug auseinander- und zusammenbauen.
Der breitere der beiden Laufradsätze ist laut e*thirteen optimal geeignet für die Verwendung mit Reifen zwischen 2,1" und 2,4".
# Der breitere der beiden Laufradsätze ist laut e*thirteen optimal geeignet für die Verwendung mit Reifen zwischen 2,1" und 2,4".
Bei der Bremsscheiben-Aufnahme setzt e*thirteen konsequent auf den 6-Loch-Standard.
# Bei der Bremsscheiben-Aufnahme setzt e*thirteen konsequent auf den 6-Loch-Standard.
Die beiden Felgen unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich der Innenweite, sondern auch beim Profil
# Die beiden Felgen unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich der Innenweite, sondern auch beim Profil - während die schmalere Felge höher und aerodynamischer baut, hat sich e*thirteen bei der Felge der IW28-Laufräder für ein flacheres und stabileres Design entschieden.
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e*thirteen XCX Race IW24: leicht = schnell!

Mit einem angegebenen Gewicht von gerade einmal 1.350 Gramm für den Komplettsatz ist der Einsatzbereich der IW24-Ausführung klar: Die federleichten Laufräder wollen am liebsten auf der Cross Country-Rennstrecke bewegt werden. Durch die Felgeninnenweite von 24 mm eignet sich die leichtere Variante der XCX Race-Laufräder laut e*thirteen ideal für die Verwendung mit Reifen, die eine Breite zwischen 2,0″ und 2,3″ haben. Im Vergleich zur breiteren Felge ist die IW24-Version nicht nur schmaler, sondern auch höher – was laut e*thirteen zusätzlich die Aerodynamik verbessern soll. Am Vorderrad kommen 24 dreifach konifizierte DT Swiss Revolution-Speichen, hinten sind es 28 Stück.

  • Carbon-Laufradsatz für den XC Race-Einsatz
  • Laufradgröße 29″
  • Felgeninnenweite 24 mm
  • für Reifenbreiten zwischen 2,0″ und 2,3″
  • Naben e*thirteen
  • Einbaubreite vorne Boost 15 x 110 mm
  • Einbaubreite hinten Boost 12 x 148 mm
  • Speichenanzahl 24 (Vorderrad) / 28 (Hinterrad)
  • Gewicht 1.350 g (29″, Herstellerangabe)
  • Preis Vorderrad: 899 € (UVP) | Hinterrad: 1.099 € (UVP)
Um das Gewicht so gering wie möglich zu halten verzichtet e*thirteen bei der Felge des leichteren XCX Race-Laufradsatzes sogar auf die Klarlack-Schicht
# Um das Gewicht so gering wie möglich zu halten verzichtet e*thirteen bei der Felge des leichteren XCX Race-Laufradsatzes sogar auf die Klarlack-Schicht - das angegebene Gewicht von 1.350 Gramm für den 29"-Laufradsatz kann sich jedenfalls sehen lassen. Auf alle Felgen bieten die US-Amerikaner außerdem eine lebenslange Garantie.
Bei beiden Laufradsätzen hat man die Wahl: Shimano Micro Spline …
# Bei beiden Laufradsätzen hat man die Wahl: Shimano Micro Spline …
… oder doch lieber einen SRAM XD-Freilaufkörper?
# … oder doch lieber einen SRAM XD-Freilaufkörper?

e*thirteen XCX Race IW28: Down Country, Trail oder Rowdy XC?

Die IW28-Ausführung der Laufräder ist die schwerere Variante, wenngleich ein Gewicht von unter 1.600 Gramm für einen 29″-Laufradsatz wahrlich kein schlechter Wert ist. Mit einer Innenweite von 28 mm sind die Felgen der IW28-Variante 4 mm breiter und bauen dazu nicht so hoch. Das soll sich positiv auf die Haltbarkeit auswirken und besser mit breiteren Reifen harmonieren. Laut e*thirteen soll der XCX Race IW28 die ideale Wahl für den Rowdy XC-Einsatz sein – ob damit schon der Nachfolger der trendigen Down Country-Kategorie in den Startlöchern steht? Wer es unkomplizierter mag: Die e*thirteen XCX Race IW28-Laufräder, die für 799 € (Vorderrad) respektive 979 € (Hinterrad) den Besitzer wechseln, dürften gut geeignet für jegliche Trail-Einsätze sein. Wie auch die leichtere Variante der XCX Race-Laufräder gilt die lebenslange Garantie von e*thirteen auf Carbon-Felgen.

  • Carbon-Laufradsatz für den Trail- und Down Country-Einsatz
  • Laufradgröße 29″
  • Felgeninnenweite 28 mm
  • für Reifenbreiten zwischen 2,1″ und 2,4″
  • Naben e*thirteen
  • Einbaubreite vorne Boost 15 x 110 mm
  • Einbaubreite hinten Boost 12 x 148 mm
  • Speichenanzahl 28
  • Gewicht 1.595 g (29″, inklusive Shimano Micro Spline-Freilaufkörper, nachgewogen)
  • Preis Vorderrad: 799 € (UVP) | Hinterrad: 979 € (UVP)
Im Vergleich zur Felge des IW24-Laufradsatzes links ist die der stabileren IW28-Variante sichtbar breiter ausgeführt.
# Im Vergleich zur Felge des IW24-Laufradsatzes links ist die der stabileren IW28-Variante sichtbar breiter ausgeführt. - Mit einem Innenmaß von 28 mm ist der Laufradsatz vor allem für den Down Country- und Trail-Einsatz geeignet.
XCXfrontHUB
# XCXfrontHUB
XCX24mm.rim
# XCX24mm.rim

Meinung @MTB-News.de

Nicht nur auf dem Papier, sondern auch in der Praxis machen die leichten Carbon-Laufräder von e*thirteen einen stimmigen Eindruck. Während der ersten Testausfahrten hat sich die breitere Trail-Variante bislang absolut unproblematisch und angenehm unauffällig gezeigt. Die neuen XCX Race-Laufräder von e*thirteen dürften für alle Cross Country- und Trail-orientierten Fans von Carbon eine spannende Wahl sein. Wie sich die leichten Laufräder in der Praxis schlagen, werden wir für euch in den kommenden Wochen und Monaten ausgiebig testen!

Während der ersten Ausfahrten hat sich der e*thirteen XCX Race-Laufradsatz auffällig unauffällig gezeigt
# Während der ersten Ausfahrten hat sich der e*thirteen XCX Race-Laufradsatz auffällig unauffällig gezeigt - der erste Eindruck ist ein positiver. Wie viel Down Country und Rowdy XC wirklich in den leichten Carbon-Laufrädern steckt, werden wir in den kommenden Wochen und Monaten ausgiebig für euch testen!

Wie gefallen euch die neuen Laufräder?

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Ab 2020 mit Microspline erhältlich: Chris King und Hope dürfen Naben-Angebot erweitern

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Die Liste der Hersteller, die Naben mit Shimanos Micro Spline-Freilauf im Angebot haben, wächst weiter: Seit Jahresbeginn bieten nun auch Hope und Chris King Hinterrad-Naben an, die mit Shimanos 12fach-Antrieb kompatibel sind. 

Mit der Ankündigung der 1×12-Gruppe XTR hat Shimano gleichzeitig auch einen neuen Freilauf-Standard mit dem Namen Micro Spline vorgestellt. Einen Haken hatte die Sache zunächst jedoch: Zunächst durften nur DT Swiss und natürlich Shimano Hinterrad-Naben mit dem Micro Spline-Standard anbieten, was für kontroverse Diskussionen gesorgt hat. In der Zwischenzeit hat Shimano nicht nur das 12fach-Programm erweitert, sondern es auch nach und nach anderen Firmen ermöglicht, Naben mit Microspline-Freilauf anzubieten – darunter unter anderem Newmen, Industry Nine oder Fulcrum. Nun ziehen mit Hope und Chris King zwei Firmen, deren zahlreiche Naben einen hervorragenden Ruf genießen, nach.

Seit dem 01.01.2020 gibt es alle Hope Pro 4-Naben auch mit Microspline-Freilauf. Die Naben mit dem Shimano-kompatiblen Freilauf befinden sich laut Aussage der Briten bereits auf dem Weg zu den Händlern. Außerdem soll es Microspline-kompatible Freilaufkörper für alle Pro 2 EVO-Naben geben.

Die amerikanische Edelschmiede Chris King hatte in der Vergangenheit bereits verkündet, dass sie gerne Microspline-kompatible Hinterradnaben anbieten würden, wenn sie es denn dürften. Das ist nun der Fall: Zukünftig gibt es Naben mit Boost- und Super Boost-Einbaubreite von Chris King auch mit Microspline-Freilauf. Außerdem soll es möglich sein, Chris King ISO B-Naben auf den neuen Standard umzurüsten. Ab dem 15.01.2020 lassen sich die Microspline-kompatiblen Chris King-Produkte vorbestellen; die Auslieferung soll ab dem dem 31.01.2020 erfolgen.

Habt ihr schon Erfahrungen mit Shimanos neuen 12fach-Antrieben gesammelt? 

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Crankbrothers Synthesis Alloy-Laufräder: Neue Laufrad-Synthese aus Aluminium

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Die Amerikaner von Crankbrothers präsentieren neue Aluminium-Varianten der Synthesis-Laufräder mit spezifischem Aufbau für Vorder- und Hinterrad. Unter dem Namen Synthesis Alloy bietet der Komponentenhersteller ab sofort drei verschiedene Laufradsätze für den Enduro-, E-Bike- und XC/Trail-Einsatz an. Alle Infos zu den neuen Crankbrothers Synthesis Alloy-Laufrädern gibt’s hier.

Die neuen Crankbrothers Synthesis Alloy-Laufräder setzen auf einen spezifischen Aufbau für Vorder- und Hinterrad. In der Praxis heißt das: Crankbrothers paart ein nachgiebigeres Vorderrad mit einem steiferen Hinterrad. Dadurch soll dem Fahrer am Vorderrad mehr Grip und Kontrolle zur Verfügung stehen, während das steife Hinterrad für mehr Stabilität und Spurtreue bei hohen Geschwindigkeiten sorgt. Den gleichen Ansatz verfolgt Crankbrothers bereits seit einiger Zeit erfolgreich mit den Synthesis Carbon-Laufrädern (Hier gibt’s unseren ersten Test).

Die neue Crankbrothers Synthesis Alloy-Serie umfasst insgesamt drei Laufradsätze, die die Einsatzbereiche XC/Trail, Enduro und E-Bike abdecken.
# Die neue Crankbrothers Synthesis Alloy-Serie umfasst insgesamt drei Laufradsätze, die die Einsatzbereiche XC/Trail, Enduro und E-Bike abdecken.
Diashow: Crankbrothers Synthesis Alloy-Laufräder - Neue Laufrad-Synthese aus Aluminium
Die Synthesis Alloy-Laufräder sind Vorder- und Hinterrad-spezifisch unterschiedlich aufgebaut
Die Crankbrothers Synthesis Alloy E-Laufräder richten sich an Enduro-Biker und sind in den Laufradgrößen 27,5" und 29" erhältlich
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Die neuen Laufräder sind ab sofort verfügbar und sollen mit den gleichen guten Fahreigenschaften wie die Carbon Synthesis-Laufräder begeistern.
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Um die unterschiedlichen Fahreigenschaften zu erzielen, setzt Crankbrothers auf unterschiedliche Speichen-Spannungen, -Anzahl und -Gewicht. So werden im Vorderrad des Enduro-Laufradsatzes zum Beispiel 28 Sapim D-Light-Speichen verbaut, während man beim Hinterrad auf 32 Sapim Race-Speichen setzt. Auch das Felgen-Gewicht und die Felgeninnenweite unterscheiden sich zwischen Vorder- und Hinterrad.

“Es war großartig, die Ideen und Konzepte der Carbon-Laufräder für einen erschwinglicheren Preispunkt umzusetzen, wodurch jeder die Möglichkeit hat, ein spezifische getuntes Laufrad-System zu fahren. Diejenigen, die unsere neuen Alloy-Laufräder fahren können, bekommen nun auch einen Geschmack von dem verbesserten Fahrgefühl, für das unser Vorzeigeprodukt bekannt ist”, Jason Schiers, Direktor für Produktentwicklung Crankbrothers

Die neue Synthesis Alloy-Laufrad-Serie ist ab sofort erhältlich und umfasst insgesamt drei Laufradsätze, die die Einsatzbereiche Enduro, XC/Trail und E-Bike abdecken.

Die Synthesis Alloy-Laufräder sind Vorder- und Hinterrad-spezifisch unterschiedlich aufgebaut
# Die Synthesis Alloy-Laufräder sind Vorder- und Hinterrad-spezifisch unterschiedlich aufgebaut - das Vorderrad fällt etwas nachgiebiger aus, während das steife Hinterrad für eine hohe Spurtreue zuständig ist.

Crankbrothers Synthesis Alloy E

Keine Sorge: das „E“ steht für Enduro und nicht für Elektro. Der E-Bike-spezifische Synthesis-Laufradsatz hört auf den Namen „E-Bike“. Der Enduro-Laufradsatz der Synthesis Alloy-Serie ist wahlweise als 29″- oder 27,5″-Ausführung sowie mit allen gängigen Freilaufkörpern erhältlich. Genau wie alle Laufräder dieser Riege setzt auch der Synthesis Alloy E-Laufradsatz auf unterschiedlich konstruierte Vorder- und Hinterräder. So kommen am Vorderrad 28 Sapim D-Light-Speichen zum Einsatz, während am Hinterrad 32 Sapim Race-Speichen die Felge in der Mitte halten. Auch die Innenbreite der Laufräder unterscheidet sich: Vorne setzt man auf breite 31,5 mm, am Hinterrad kommt dagegen eine Felge mit 29,5 mm zum Einsatz. Die Speichen-Spannung variiert zwischen den Laufrädern und ist laut Crankbrothers nochmal speziell auf die unterschiedlichen Anforderungsbereiche optimiert.

Die Crankbrothers Synthesis Alloy E-Laufräder richten sich an Enduro-Biker und sind in den Laufradgrößen 27,5" und 29" erhältlich
# Die Crankbrothers Synthesis Alloy E-Laufräder richten sich an Enduro-Biker und sind in den Laufradgrößen 27,5" und 29" erhältlich - mit Industry Nine-Naben wird für den Laufradsatz ein Preis von 798 € fällig.
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# crankbrothers-synthesis-alu-4384
Die neue Crankbrothers Synthesis Alloy-Serie umfasst insgesammt drei Laufradsätze, die die Einsatzbereiche XC/Trail, Enduro und E-Bike abdecken.
# Die neue Crankbrothers Synthesis Alloy-Serie umfasst insgesammt drei Laufradsätze, die die Einsatzbereiche XC/Trail, Enduro und E-Bike abdecken.

Sowohl Hinterrad als auch Vorderrad sind wahlweise mit Industry Nine 1/1-Naben oder mit Crankbrothers-eigenen Synthesis-Standard-Naben erhältlich. Neben einem kleinen Gewichtsvorteil sammeln die teureren Industry Nine-Naben vor allem mit dem geringen Einrastwinkel Argumente. Dieser liegt bei lediglich 4° – so fein rastet sonst kaum ein Freilaufkörper ein. Preislich gehts mit 598 € für den Laufradsatz mit Synthesis-Naben los, der Aufpreis für die Industry Nine-Naben beträgt nochmal 200 €. Die 29″-Industry Nine-Variante des Crankbrothers Synthesis-Laufradsatzes bringt 1.931 g auf die Waage.

  • neue Vorder- und Hinterrad-spezifische Aluminium-Laufräder
  • für den Enduro-Einsatz
  • Laufradgröße 29″ / 27,5″
  • Achsmaß Boost
  • Naben Synthesis Standard / Industry Nine 1/1
  • Freilaufkörper XD / HG / Microspline
  • Speichen Sapim D-Light (Vorderrad) / Sapim Race (Hinterrad)
  • Einrastwinkel 11° (Synthesis Standard) / 4° (Industry Nine 1/1)
  • Felgeninnenweite 31,5 mm (Vorderrad) / 29,5 mm Hinterrad
  • Verfügbarkeit ab sofort
  • Preise Vorderrad 299 € (Industry Nine) / 239 € (Synthesis Standard)
  • Preise Hinterrad 499 € (Industry Nine) / 359 € (Synthesis Standard)
  • www.crankbrothers.com

Gewichte Crankbrothers Synthesis Alloy E zum Ausklappen
 29" Vorderrad29" Hinterrad27,5" Vorderrad27,5" Hinterrad
Industry Nine 1/1-Naben865 g1048 g837 g1018 g
Synthesis Standarad-Naben902 g1095 g877 g1062 g

Die neuen Laufräder sind ab sofort verfügbar und sollen mit den gleichen guten Fahreigenschaften wie die Carbon Synthesis-Laufräder begeistern.
# Die neuen Laufräder sind ab sofort verfügbar und sollen mit den gleichen guten Fahreigenschaften wie die Carbon Synthesis-Laufräder begeistern. - mit Industry Nine-Naben wird für den Laufradsatz ein Preis von 798 € fällig.
crankbrothers-synthesis-alu-4390
# crankbrothers-synthesis-alu-4390
crankbrothers-synthesis-alu-4379
# crankbrothers-synthesis-alu-4379
Das Hinterrad verfügt über eine Felgeninnenbreite von 29,5 mm, während die Vorderrad-Felge 31,5 mm breit ist.
# Das Hinterrad verfügt über eine Felgeninnenbreite von 29,5 mm, während die Vorderrad-Felge 31,5 mm breit ist.

Crankbrothers Synthesis Alloy XCT

Der Crankbrothers Synthesis Alloy XCT-Laufradsatz richtet sich an Cross Country- und Trailbiker. Die neuen Laufräder sind lediglich in Boost-Einbaubreite und 29″ erhältlich und werden wahlweise mit XD-, HG- oder Microspline Freilaufkörper ausgeliefert. Ebenso obliegt es dem Kunden, sich zwischen Industry Nine 1/1-Naben oder den Synthesis Standard-Naben zu entscheiden. Der XCT-Laufradsatz setzt durchgängig auf Sapim D-Light-Speichen, von denen 28 am Vorderrad sowie 32 am Hinterrad zum Einsatz kommen. Die Vorderrad-Felge verfügt über eine Innenbreite von 26,5 mm, während der Konterpart am Hinterrad 24,5 mm breit ist.

Mit Industry Nine-Naben kommt der Crankbrothers Snythesis Alloy XCT-Laufradsatz auf ein Gewicht von 1.809 g. In dieser Konfiguration wird für den Laufradsatz ein Preis von 798 € aufgerufen. Die Variante mit Synthesis Standard-Naben schlägt mit 200 € weniger zu Buche.

  • neue Vorder- und Hinterrad-spezifische Aluminium-Laufräder
  • für den XC- und Trail-Einsatz
  • Laufradgröße 29″
  • Achsmaß Boost
  • Naben Synthesis Standard / Industry Nine 1/1
  • Freilaufkörper XD / HG / Microspline
  • Speichen Sapim D-Light
  • Einrastwinkel 11° (Synthesis Standard) / 4° (Industry Nine 1/1)
  • Felgeninnenweite 26,5 mm (Vorderrad) / 24,5 mm Hinterrad
  • Gewichte Vorderrad 831 g (Industry Nine) / 841 g (Synthesis Standard)
  • Gewichte Hinterrad 978 g (Industry Nine) / 998 g (Synthesis Standard
  • Verfügbarkeit ab sofort
  • Preise Vorderrad 299 € (Industry Nine) / 239 € (Synthesis Standard)
  • Preise Hinterrad 499 € (Industry Nine) / 359 € (Synthesis Standard)
  • www.crankbrothers.com
Gewichte Crankbrothers Synthesis Alloy XCT zum Ausklappen
 29" Vorderrad29" Hinterrad
Industry Nine 1/1-Naben831 g978 g
Synthesis Standarad-Naben841 g998 g
crankbrothers-synthesis-alu-4370
# crankbrothers-synthesis-alu-4370
Die Laufräder sind wahlweise mit Industry Nine-Naben oder mit den hauseigenen Synthesis-Naben erhältlich.
# Die Laufräder sind wahlweise mit Industry Nine-Naben oder mit den hauseigenen Synthesis-Naben erhältlich.
Auch beim Freilaufkörper hat der Kunde die Qual der Wahl: XD-, HG- und Microspline-Freilaufkörper stehen zur Verfügung.
# Auch beim Freilaufkörper hat der Kunde die Qual der Wahl: XD-, HG- und Microspline-Freilaufkörper stehen zur Verfügung.

Wie gefallen euch die neuen Crankbrothers Synthesis Alloy-Laufräder?

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Zipp 3Zero Moto im Test: Flexible Felge im Langzeittest

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Zipp 3Zero Moto im Test: Nach dem ersten Test in Portugal und etwas Zeit auf den Hometrails musste sich der spannende neue Laufradsatz aus dem Hause Zipp in den letzten 10 Monaten im Langzeittest unter verschiedenen Fahrern weiter beweisen. Waren die Zweifel in den Kommentaren der Erstvorstellung berechtigt? Wie steht es um die Haltbarkeit hinsichtlich Speichen und Felgen? Können Zipps selbstbewusste Aussagen auch im längeren Testzeitraum und dem erweiterten Testerfeld bestehen? Hier kommt der Langzeittest!

Zipp 3Zero Moto – Infos und Preise

An den Eckdaten hat sich seit Veröffentlichung nicht viel geändert – einzige Neuerung: Die Zipp 3Zero Moto sind zwischenzeitlich auch für den eMTB-Einsatz freigegeben. Ansonsten sind sie als Laufradsatz nur mit Boost-Standard verfügbar und als Felge nur für Boost- oder SuperBoost Plus-Naben freigegeben. Im Durchmesser gibt es die Option auf 27,5″- und 29″-Laufräder. Mit Ausnahme der spannenden Felge aus Carbon ist der Aufbau herkömmlich: 32 J-Bend-Speichen verbinden Felge und Nabe. Im Lieferumfang des kompletten Laufradsatzes ist der TyreWiz-Reifendruckprüfer enthalten. Wer die Felgen einzeln kauft und das Feature nutzen möchte, müsste diesen nachrüsten. Im normalen Einsatz gibt es auf die 3Zero Moto lebenslange Garantie bei Defekten.

  • Laufradgröße 27,5″ oder 29″
  • Einbaumaße Boost only, Felge kompatibel mit SuperBoost Plus
  • Material Carbon
  • Maulweite Felge 30 mm
  • Gewicht Laufradsatz 1.825 g (27,5″) / 1.954 g (29″, nachgewogen)
  • Gewicht Felge 536 g (27,5″) / 567 g (29″)
  • Farben Zwei Decal-Farben, Speedline-Aufkleber in acht Farben
  • www.zipp.com

Preis Zipp 3Zero Moto Laufradsatz 2.099 € (UVP) Bikemarkt: Zipp 3Zero Moto kaufen
Preis Zipp 3Zero Moto Felge 750 € (UVP)

Vom Staub in den Matsch
# Vom Staub in den Matsch - Die Zipp 3Zero Moto-Laufräder haben während der letzten elf Monaten in unserem Dauertest viel erlebt.

Diashow: Zipp 3Zero Moto im Test - Flexible Felge im Langzeittest
Wer Fan von teuren Laufrädern ist und gerne bereit ist, etwas mehr Geld zu investieren, ist mit dem Zipp 3Zero Moto sehr gut beraten
Auch im Sentinel sind wir viele Laufräder im Vergleich gefahren
Erster Test im Mondraker Foxy
Besonderheit ist die sehr flache Felge ohne Hohlkammer
Große Stärke ist außerdem die erhöhte Traktion
Diashow starten »

Im Detail

Im ersten Test der Zipp 3Zero Moto sind wir sehr genau auf die Details zum Laufradsatz eingegangen: Zipp 3Zero Moto Laufräder im ersten Test: Carbon übertrumpft Alu?

Wer sich nicht zurück klicken will, bekommt hier eine kurze Zusammenfassung:

Besonders ist vor allem die Carbon-Felge des Zipp 3Zero Moto. Üblicherweise setzt man bei der Felge auf ein Hohlkammer-Profil, das ein Verwinden der Felge unterbinden und somit für Berechenbarkeit, Präzision und damit im Endeffekt Fahrsicherheit sorgen soll. Die Hohlkammer war ein wichtiger Schritt in der Evolution der modernen Felge – wer sich das in Erinnerung rufen will, kann vielleicht am Fahrrad vom Großvater oder Ur-Großvater noch eine Felge ohne Hohlkammer ausprobieren.

Besonderheit ist die sehr flache Felge ohne Hohlkammer
# Besonderheit ist die sehr flache Felge ohne Hohlkammer - Diese Konstruktion ermöglicht stärkeren Flex im gesamten Laufrad und ein Verdrehen der Felge bei einseitigem Aufsetzen auf Hindernissen.

Zipp entwickelt weiter, geht dabei aber einen Schritt zurück. Mit modernen Materialien und Konstruktionsmethoden sollen die Schwächen der Hohlkammer-losen Felge größtenteils ausgemerzt sein. Eine vermeintliche „Schwäche” soll sogar zum Vorteil werden: Durch eine flexiblere Felge soll das komplette Laufrad beweglicher sein, außerdem kann die Felge in einem gewissen Grad vor Schlägen ausweichen. Beim Fahrkomfort zeigte das im ersten Test schon spürbare Effekte: Mehr Komfort und weniger Armpump waren die Folgen.

Das Ausweichen in Kombination mit groß dimensionierten Felgen-Hörnern soll laut Zipp zudem die Seitenwand des Reifens schützen. Durchstanzte Reifen direkt am Reifenwulst? Das soll der Vergangenheit angehören. Dank 32 Speichen und Predictive Steering-Naben soll trotz Komfort und der Flexibilität auch die Lenkpräzision nicht leiden.

Hohlkammer-Profil
# Hohlkammer-Profil - Etabliert im Fahrradsport, weil es Steifigkeit bietet. Zipp hinterfragt jetzt, ob es Steifigkeit ist, die wir brauchen bzw. wollen.
U-Profil
# U-Profil - Neue Fertigungsmethoden und Materialien sollen das flache Profil wieder Salonfähig machen. Sein Vorteil: Es kann Schlägen ausweichen und sich dem Untergrund in einem gewissen Maße anpassen.

Auf dem Trail

Elf Monate sind vergangen, seit die Laufräder sich im ersten Test beweisen mussten. In der Zwischenzeit waren wir nicht untätig und sind die Zipp 3Zero weiter gefahren – unter anderem im Direktvergleich mit anderen Laufrädern, mit weiteren Testfahrern sowie mit und ohne Torque Caps an den Naben.

Erster Test im Mondraker Foxy
# Erster Test im Mondraker Foxy - Hier sind wir die Laufräder mit Torque Caps gefahren.
Auch im Sentinel sind wir viele Laufräder im Vergleich gefahren
# Auch im Sentinel sind wir viele Laufräder im Vergleich gefahren - In dieser Konfiguration nur bergab, ohne Zwischenanstiege.

Gegenwind gab es beim ersten Test ordentlich in den Kommentaren. Die Kritik war der Leser war vielfältig: „Zu teuer”, „nicht leicht genug”, „wie zur Hölle sollen die Speichen halten” – gemischt mit gesunder Skepsis gegenüber den Fahreindrücken: „Können die überhaupt Lenkpräzise sein?” „Werden die nicht indirekt?”, „Zieht man den Reifen nicht runter?”

Wir haben uns all diese Kritik zu Herzen genommen und uns auf dem Trail immer wieder durch den Kopf gehen lassen. Nachfolgend unser Eindruck nach dem Langzeittest:

#1 – der Preis. Der Preis ist hoch. Laut Zipp sollen die 3Zero Moto stabiler sein als andere Felgen – egal ob Alu oder Carbon. Die längere Lebensdauer soll den Preis relativieren. Als bekennender Fan von Alu-Felgen gebe ich für eine Felge zwischen 70 und 100 Euro aus. Beim UVP von 750 € für einen Felgenring und Straßenpreisen von knapp 600 € kann man ausrechnen, wie viele Alu-Felgen man pro Saison zerlegen kann, bevor sich die 3Zero Moto-Felge wirtschaftlich lohnt – wenn sie denn so lange hält. Im Testzeitraum sind an den Felgen keine Defekte aufgetreten. Aufgrund des Durchlaufs an Testrädern und meiner Vorliebe für dickwandige Reifen fahre ich an meinem Rad seit zwei Jahren die gleiche Alu-Felge. Wer sich für den Zipp interessiert, muss sich folgende Frage stellen: Wie viele Felgen braucht ihr im Jahr, wie teuer sind diese im Einzelpreis und würde eine Zipp-Felge den gleichen Zeitraum überstehen?

#2 – die Haltbarkeit von Reifen. Auch dieser Punkt spielt beim Preis eine wichtige Rolle. Die Zipp Laufräder sollen schonender für den Reifen sein, im Speziellen die Reifen-Karkasse. Unser Langzeittest bestätigt diesen Punkt. Wenn wir von Verbrauchsmaterial sprechen, ist unser Durchsatz an Reifen aktuell in der Redaktion größer als der an Felgen – zumeist gibt die Karkasse auf, bevor das Profil so abgefahren ist, dass der Reifen unbrauchbar wird. Bei Zipp? Hier verhält es sich umgekehrt: Während die Karkasse des ersten Testreifens intakt aus dem Testzeitraum kam, musste der Hinterreifen bei Testfahrer Paul frühzeitig ausgetauscht werden, da das Profil über die gesamte Breite abgenutzt war. Unser Fazit: Schwere Fahrer bringen das Gesamtsystem schneller an die Grenzen.

Im ersten Test sind wir die Laufräder noch mit Predictive Steering-Nabe gefahren
# Im ersten Test sind wir die Laufräder noch mit Predictive Steering-Nabe gefahren - Bei der Lenkpräzision im Vergleich zum Serien-Laufradsatz des Foxys, der ohne Torque Caps auskam, waren keine Schwächen festzustellen.
Ohne Torque Caps sind wir die Laufräder in Fox- und RockShox-Gabeln gefahren
# Ohne Torque Caps sind wir die Laufräder in Fox- und RockShox-Gabeln gefahren - Hier zeigte sich im Vergleich zu steiferen Alu-Laufrädern durchaus eine leicht verzögerte Lenkung – als störend haben wir es nicht empfunden.

#3 – das Gewicht. Mit 1.954 g sind die Zipp 3Zero Moto für einen 29″-Carbon-Laufradsatz nicht leicht, auch die Felge ist mit 567 g in 29″-Ausführung kein Leichtgewicht. Die Gewichtsdiskussion ist und bleibt – in einem gewissen Rahmen – Geschmackssache. Im erweiterten Testerfeld störte sich niemand am etwas höheren Gewicht. Zieht man hier wiederum den Reifen mit in Betracht, kann man feststellen: Keine Durchstiche an der Karkasse und keine Schäden an der Seitenwand – auch in gröberem Gelände mit hörbaren Durchschlägen auf die Felge. Wer nicht gerade bekannt dafür ist, Seitenwände aufzuschlitzen, kommt mit etwas leichteren Reifen davon und muss kein Tire Insert verwenden. Wer die verbesserte Dämpfung eines schwereren Reifens nicht vermissen will, kann das höhere Laufradgewicht aber nicht relativieren.

#4 – die Speichen. In den Kommentaren wurde bereits geteasert. Lediglich ein einziger Speichenbruch ist aufgetreten. Nachdem die Laufräder den größten Teil der letzten 10 Monate in wildem Geläuf und auch von schweren Testpiloten bewegt wurden, kann man das verkraften. Die regulären Stahl-J-Bend-Speichen sind keine wirkliche Sonderanfertigung. Dennoch ist es sinnvoll, Ersatzspeichen mitzuführen, da die sehr langen Speichen nicht überall auf Lager liegen. Wie steht es um das Nachzentrieren? Abgesehen vom Speichenbruch-Vorfall und dem damit verbundenen Austausch der Speiche gab es keine Probleme mit einem unrund laufendem Rad oder lockeren Speichen.

Mit knappen 2 kg fällt der Laufradsatz nicht besonders leicht aus
# Mit knappen 2 kg fällt der Laufradsatz nicht besonders leicht aus - Auch wenn wir im späteren Testverlauf auch dicke Karkassen gefahren sind, ist man mit dem Zipp 3Zero Moto nicht zwangsweise darauf angewiesen und kommt auch in härterem Gelände mit vergleichsweise leichten Reifen gut davon. So lässt sich das Gewicht effektiv etwas drücken. Vorsicht nur vor scharfen Felsen!

#4 – Lenkpräzision. Hinsichtlich der Lenkpräzision hat sich unser Eindruck etwas relativiert: Zum Launch der Laufräder sind wir die Zipp-Naben mit Torque Caps in einer Lyrik gefahren. Während des Testzeitraums wanderten die Laufräder auch an andere Bikes, auch mit Federgabeln anderer Hersteller – die nicht auf den Predictive Steering-Ansatz von SRAM/Rock Shox/Zipp setzen. Vergrößerte Naben-Endkappen erhöhen die Auflagefläche zwischen Nabe und Federgabel, sollen die Kraftübertragung verbessern und für mehr Lenkpräzision sorgen.

Im Direktvergleich mit anderen Laufrädern fällt beim Zipp 3Zero Moto-Vorderrad ohne Torque Caps auf: Der Laufradsatz profitiert stark von den Naben-Endkappen. Die leicht verzögerte Lenkung merkt man nach einigen Abfahrten zwar nicht mehr, das Zusammenspiel aus einer leichteren (und damit oft) weicheren Gabel und fehlenden Torque Caps könnte aber bei schweren Fahrern für Probleme sorgen.

#5 – Komfort, Grip, Sicherheitsempfinden. Das Haupt-Argument für die Zipp 3Zero Moto bleibt das Fahrverhalten. Wirkliche Eigenheiten gab es nur an der Grenze zum maximalen Systemgewicht auf härteren Böden, wo sich am Heck ein etwas schwammiges Fahrgefühl einstellte. Ansonsten konnten die Laufräder auch skeptische Fahrer aller Gewichtsklassen überzeugen und den Testeindruck untermauern: „Fahren sich sehr angenehm!”, „Mehr Grip”, „Weniger Armpump”. Reifen haben wir keinen von der Felge gezogen.

Der Zipp 3Zero Moto kann vor allem bei der Fahrqualität überzeugen
# Der Zipp 3Zero Moto kann vor allem bei der Fahrqualität überzeugen - Durch den Laufradsatz bekommt man eine ordentliche Portion Fahrkomfort und macht bei der Kontrolle nur ohne Torque Caps winzige Abstriche.
Große Stärke ist außerdem die erhöhte Traktion
# Große Stärke ist außerdem die erhöhte Traktion - Trails, die die Reifentraktion herausfordern, nimmt man mit den 3Zero Moto ein gutes Stück gelassener, da man die Reifen mit etwas weniger Luft fahren kann, ohne die Karkasse in Gefahr zu bringen.

Was bleibt als Zusammenfassung zu sagen? Sinnvolle Investition? Luxus?

Was bleibt als Zusammenfassung zu sagen? Sinnvolle Investition? Luxus? Irgendwo dazwischen. Zieht man die 3Zero Moto in den Direktvergleich mit guten Alu-Laufrädern, muss man sagen: Luxus. Im Vergleich zu anderen Carbon-Laufradsätzen dieser Preisklasse: Sinnvolle Investition. Der 3Zero Moto ist aufgrund seines Fahrverhaltens einer der besseren Carbon-Laufradsätze, die wir bisher gefahren sind. Der Langzeittest mit mehreren Testfahrern bestätigt: komfortabler, größtenteils nicht im Nachteil bei der Präzision und haltbar. Wäre noch das Gewicht – das sich im Enduro-Einsatz, aber vor allem bei Carbon-Laufrädern meist negativ auf die Haltbarkeit auswirkt: Je leichter, desto schneller quittieren Carbon-Felgen bei uns den Dienst. Verglichen mit Alu-Laufrädern lassen sich Anschaffungspreis und Gewicht nur schwer relativieren. Beim Fahrverhalten können die Zipp-Räder zwar etwas vorne wegziehen und kaputt haben wir sie bisher auch nicht bekommen – aber ob man dafür ein Vielfaches für eine Felge ausgeben will? Das darf jeder für sich entscheiden.

In Summe platziert sich der Zipp 3Zero Moto irgendwo zwischen Luxus und sinnvoller Investition
# In Summe platziert sich der Zipp 3Zero Moto irgendwo zwischen Luxus und sinnvoller Investition - rein vom Fahrverhalten konnte er die Testfahrer in ruppigem Gelände begeistern und offenbarte nur bei schweren Fahrern unter besonderen Bedingungen kleine Schwächen.

Das ist uns aufgefallen

  • TyreWiz Auch im Langzeittest konnte das kleine Gadget alle Tester überzeugen. Must have? Zum Nachrüsten nicht unbedingt. Praktisch? Auf jeden Fall! Da es im Lieferumfang enthalten ist und nach dem einmaligen Setup via App die Bedienung sehr viel einfacher ist, als mit jedem Luftdruckprüfer, sind wir echte Fans des Systems geworden.
Unnützes Gadget oder echter Mehrwert?
# Unnützes Gadget oder echter Mehrwert? - Zugegeben: nachrüsten würden wir das TyreWiz nicht. Am 3Zero Moto ist das System aber bereits im Lieferumfang enthalten. Da kann man die praktische Handhabung auch nutzen.
Abgeschrubbt
# Abgeschrubbt - Zipp stütz sich vor allem auf die verbesserte Haltbarkeit der Reifen-Seitenwände, die wir bestätigen können. Plattenzähler? Null! Etwas überrascht waren wir aber vom stärkeren Profilverschleiß der Reifen.

Fazit – Zipp 3Zero Moto

Der Langzeittest mit mehreren Testern konnte viel von dem bestätigen, was sich schon im ersten Eindruck zeigte: Vor allem im Vergleich zu ähnlich kostspieligen Carbon-Laufrädern kann der Zipp 3Zero Moto punkten. Das Fahrverhalten übertrumpft die klassische, steife Carbon-Felge deutlich und kann auch so manchem Alu-Laufradsatz den Rang ablaufen. Spürbar ist der Vorteil, den die Zipp 3Zero Moto mitbringen, vor allem auf dem Trail: Komfort, Grip und Sicherheitsempfinden sind auf einem hohen Level. Fans davon kommen voll auf ihre Kosten – da kann man getrost über das etwas höhere Gewicht hinwegsehen. Mit Ausnahme eines Speichenbruchs kam es zu keinen Defekten an Felge, Nabe oder Reifen.

Pro
  • Fahrkomfort
  • sehr viel Grip
  • TyreWiz
  • schonend für Reifenkarkasse
Contra
  • hohes Gewicht für Carbon-Laufräder
  • teurer als Alu-Laufräder
  • erhöhter Profilverschleiß bei schweren Fahrern

Würdet ihr den Zipp 3Zero Moto einem anderen Carbon-Laufradsatz vorziehen?

Wer Fan von teuren Laufrädern ist und gerne bereit ist, etwas mehr Geld zu investieren, ist mit dem Zipp 3Zero Moto sehr gut beraten
# Wer Fan von teuren Laufrädern ist und gerne bereit ist, etwas mehr Geld zu investieren, ist mit dem Zipp 3Zero Moto sehr gut beraten - das Preis-Leistungsverhältnis ist für einen Carbon-Laufradsatz sehr gut. In Relation zu guten Alu-Laufrädern kann der sehr viel höhere Preis die etwas bessere Performance aber nicht ganz relativieren.

Testablauf

Die Zipp 3Zero Moto wurden von den verschiedenen Testern jeweils im eigenen Rad im Vergleich mit den gewohnten Laufrädern gefahren. Jeder Tester hatte die Laufräder über einen längeren Zeitraum im Einsatz.

Hier haben wir die Zipp 3Zero Moto getestet

  • Hometrails Hometrails der jeweiligen Tester, unterschiedliches Gelände und Bodenbedingungen
  • Reschenpass, La Thuile, Verbier Ruppige, lange Abfahrten auf schnellen, anspruchsvollen Wegen
Testerprofil Paul Gerhard – bitte ausklappen
Tester-Profil: Paul Gerhard
Körpergröße 186 cm
Schrittlänge 84 cm
Oberkörperlänge 69 cm
Armlänge 54 cm
Gewicht 100 kg
Paul fährt Mountainbike. Schon seit den Anfängen mit dem starren Hardtail, zwischenzeitlich zwar vollgefedert, aber weiterhin im Gelände mit Fokus auf die Abfahrt. Lieber Double Black Diamond Tech, als große Sprünge.
Fahrstil
rund, vorausschauend
Ich fahre hauptsächlich
Downhill, Enduro, Trail
Vorlieben beim Fahrwerk
viel Federweg, satt, Antriebsneutral
Vorlieben bei der Geometrie
lang, flach, Fehler verzeihend

Testerprofil Moritz Schmid – bitte ausklappen
Tester-Profil: Moritz Schmid
Körpergröße 176 cm
Schrittlänge 80 cm
Oberkörperlänge 55 cm
Armlänge 55 cm
Gewicht 70 kg
Moritz sitzt die meiste Zeit auf dem Trail/Enduro-Bike und schrubbt Kilometer. Egal ob mit oder ohne Liftunterstützung.
Fahrstil
leichtfüßig
Ich fahre hauptsächlich
Downhill, Enduro
Vorlieben beim Fahrwerk
straffes Fahrwerk
Vorlieben bei der Geometrie
kompakte Rahmengröße

Testerprofil Christoph Spath – bitte ausklappen
Tester-Profil: Christoph Spath
Körpergröße 190 cm
Schrittlänge 96 cm
Oberkörperlänge 49 cm
Armlänge 60 cm
Gewicht 70 kg
Chris fährt gerne alles, von Dirt Jump über Trail und Enduro bis Downhill, gerne schnell, in grobem Gelände und mit viel Luftstand
Fahrstil
flüssig
Ich fahre hauptsächlich
Downhill, Enduro
Vorlieben beim Fahrwerk
auf der straffen Seite, viel Druckstufe, Balance zwischen Front und Heck
Vorlieben bei der Geometrie
vorne lang, hinten mittellang, flacher Lenkwinkel

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Ask Me Anything mit Newmen: Alle Antworten in der Zusammenfassung!

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Vor einigen Wochen hatten wir in unserer Rubrik Ask Me Anything die Experten von Newmen zu Gast, die 90 Minuten lang eure Fragen direkt hier im Forum beantwortet haben. Alle Fragen und Antworten haben wir in diesem Artikel übersichtlich zusammengefasst.

Bitte stellt in diesem Thema keine Fragen mehr – bei weiteren Anliegen/Fragen wendet euch bitte direkt an Newmen. Viel Spaß mit der Übersicht!


Geisterfahrer schrieb:

Hallo Newmen-Team,

sagt mal, ist eigentlich noch eine Felge zwischen der SLXA25 und der SLA30 geplant? Da klafft bislang eine gewisse Lücke – ca. 375 g und knapp 500 g. Vielleicht noch ne Trailfelge mit ca. 450 g? (jeweils bezogen auf 650b, in 29″ dann halt jeweils entsprechend mehr)Danke! :)

Hi Geisterfahrer,
in Aluminium ist hier aktuell nichts geplant. Die Lücke wird aber Ende März ganz gut durch unsere neuen 30 mm-Carbonfelgen geschlossen mit 330 g bzw. 460 g in 29″.

Viele Grüße
Tim


FoxF100 schrieb:

Hallo,

wann kommen denn die farbigen Lenker und Felgen?

VG

Hi,
so leid es uns tut: Die farbigen Carbon-Komponenten waren nach mehrmaligem Anlauf leider in Serie nicht umsetzbar. Problem: Gelbe Flecken in der Oberfläche durch die Reaktion vom Harz mit der eingefärbten Faser.

Viele Grüße
Tim


vertex-rider schrieb:

Hallo Newmen-Team,

wie steht es denn um das Thema Colored Carbon und habt ihr vor bei den Alukomponenten evtl. auch etwas Farbiges zu machen?

Danke und Gruß

Hi Vertex-Rider,
farbige Aluminium-Komponenten sind bisher nicht in Planung. Ihr dürft nicht vergessen, dass wir noch ein recht überschaubares Team sind und bspw. Laufräder mit unterschiedlich farbigen Naben bedeuten würden, dass wir unsere etwa 100 Laufradartikel um die Anzahl der Farben verfielfachen würden. Das ist für uns aktuell noch nicht zu stemmen.

Viele Grüße
Fabo


nosaint77 schrieb:

Immer neue Standards sind wir gewohnt. Inzwischen geht der Trend zur Systemintegration, was einige Bikehersteller als Alleinstellungsmerkmal entdeckt haben. Wie steht Newmen zur fortschreitenden Systemintegration?

Hi nsaint77,
der Vorteil der Systemintegration ist, dass die Teile a) besser integriert werden können und b) leichter sein können.
Der Nachteil der Systemintegration ist, dass die Kompatibilität darunter leidet. Aber ich vermute, die Zukunft wird immer mehr in Richtung Systemintegration gehen. Für uns als Komponenten-Hersteller wird das auch eine Herausforderung werden …

Viele Grüße, Michi


fiatpolski schrieb:

Hallo Newmen-Team,

ihr habt ja schon ein ordentliches Portfolio an Teilen. Plant ihr noch weitere Komponenten? Vielleicht Kurbeln, oder Innenlager oder…

Hi fiatpolski,
wir hätten auf vieles Lust, von versenkbaren Sattelstützen bis hin zu Rahmen sind wir immer am fachsimpeln. Wir sehen zu, dass es immer weiter geht. Vor allem Fabo lässt sich immer schwer überzeugen, weil er dann wieder den Einkauf und Artikelanlage für 1.000 neue Posten verantworten muss ;)

Viele Grüße
Tim


biker-wug schrieb:

Das wäre auch meine Frage gewesen, ob noch andere Teile geplant sind. Vielleicht sogar mal ein Rahmen?

Wie gesagt, wir sind alle leidenschaftliche Radfahrer. Vor allem Michi und ich würden am liebsten unsere eigenen Rahmen bewegen können ;)

Viele Grüße
Tim


muellem1 schrieb:

Hallo Newmen,

kommt noch ein ADVANCED SL in 800mm Breite?
Gruß
Marcus Müller

Nein.
Der 800 mm-Lenker ist für den härtesten Einsatz ausgelegt.
Mit weniger Gewicht ist uns das Risiko zu groß, dass der Lenker in Extremsituationen nicht halten würde.

Viele Grüße,
Michi


OrangensaftDE schrieb:

Hallo Newmen-Team,
erst einmal vielen Dank für eure Bereitschaft hier Fragen zu beantworten!

In wieweit spielen bei eurer Entwicklung von Produkten numerische Entwicklungstools (z.B. FEM, MKS, usw.) eine Rolle? Fangt ihr direkt mit der Dimensionierung in der Simulation an und testet anschließend im Labor/auf dem Trail ob auch alles hält? Oder ist die Entwicklung viel stärker durch Erfahrung gestützt und nur punktuell wird etwas berechnet?

Danke und Grüße

Hallo OrangensaftDE,
es ist tatsächlich so, dass wir bei den meisten Teilen ohne Simulation arbeiten.
Zum einen sind die Teile teilweise sehr einfach “gestrickt”, zum anderen haben wir uns im Laufe der Jahre ein so großes KnowHow angeeignet, dass wir es quasi nicht benötigen. Klingt jetzt vielleicht komisch oder überheblich … ist aber so.
Am Ende des Tages bringen die Testmaschinen und Testfahrten eh die Schwachstellen ans Licht.
Zum Glück ist es so, dass inzwischen fast alle von uns konstruierten Parts auf Anhieb alle Tests bestehen.

Viele Grüße, Michi


feedyourhead schrieb:

Wann werden die neuen Carbonlaufräder verfügbar sein?

Wie konntet ihr eure hier immer wieder geäußerten Bedenken gegenüber leichten, breiten Carbonfelgen am MTB widerlegen?

Und da ihr ja eine sehr serviceorientierte Firma seid:
Bietet ihr Kunden eurer Alulaufradsätze ein Upgrade auf die Carbonfelge an? Oder zumindest im Zuge des Crash Replacements die Option auf die Carbonfelge zu wechseln?

Ich vermute die Carbonlaufräder unterscheiden sich von den Alulaufrädern nur in der Felge (und Speichenlänge)?

Nach dem aktuellen Fahrplan können wir die neuen Carbonfelgen und Laufräder ab Anfang April ab Lager anbieten. Da gibt es dann sicherlich nochmals News zu auf den einschlägigen Websiten, allen voran natürlich MTB-News.de ;) Da hat sich auch noch einiges geändert seit der etwas voreiligen Produktvorstellung auf der Eurobike 2019, vor allem optisch :)

Gerade im XC- und leichten Trail-Bereich habe ich selber festgestellt, dass man auch mit leichten Reifen bis etwa 2.3″ Breite riesen Vorteile mit 30 mm Felgen gegenüber 25 mm Felgen hat. Auf unseren Hometrails muss ich bspw. den Maxxis Ardent Race Exo Reifen in 2.3″ auf der 25er Felge mit knapp 2 bar fahren, damit es nicht zu schwammig wird oder es zum Burpen kommt. Mit der 30er Felge kann ich hier bis 1.6 bar runter gehen, wenn Durchschläge keine Gefahr sind. Hier bietet sich dann die 330 g Version der 30er Carbonfelge super für leichte Down Country-Bikes an.
Im Enduro-Bereich kommt es einfach extrem darauf an, wie man sein Bike einsetzt. Für die allermeisten sind unsere neuen Enduro-Carbonfelgen mehr als stabil genug. Im Antritt und in Kurvenkombinationen merkt man definitiv die Agilität, die durch die Carbonfelgen kommt. Vor allem haben wir auch versucht, unsere Felgenprofile möglichst flach zu gestalten, sodass der nötige Komfort erhalten bleibt. Das hat uns auch viel Zeit und viele verschiedene Layups gekostet. Gehört man zu dem 1 %, welche für 10 Rennen im Jahr angemeldet sind und standardmäßig durch 5 Laufradsätze gehen, dann sollte man sich nach wie vor lieber keine Carbonfelgen anschaffen.

Viele Grüße
Tim


Granini84 schrieb:

Hallo Newmen Team,
ihr bietet einen wunderschönen Laufradsatz an
NEWMEN Laufradsatz 29″ Evolution SL A.30 EWS-Edition Aluminium Gen2 BOOST Silber.
ich wollte mal fragen ob ihr schon Langzeit Erfahrung gemacht habt in Bezug auf Oberflächenveränderung durch Oxidation bzw auch Einfluss von Chloriden (Salze) da die Felgen ja sonst keinen Schutzoberfläche hat wenn ich es richtig gelesen habe.

Hallo Granini84,
die Felgen sind eloxiert. Die Naben sind roh.
Bisher haben wir noch keinerlei Probleme mit Oxidation o. ä. … Die Teile haben wir schon relativ lange so im Einsatz.
Falls bei dem ein oder anderen solch ein Problem auftreten sollte, werden wir sicherlich eine sehr kulante Lösung finden.

Viele Grüße,
Michi


KäptnFR schrieb:

Hey Michi, wann kommt der “301 Killer”??
(Ich frage für einen Freund :D)

Ha …. der Käpten.
Ja … ich hätte selber einen, aber leider, leider fehlt die Zeit.
Trotzdem ist es nicht ausgeschlossen, dass da nochmal was kommt …

Viele Grüße,
Michi


R0htabak schrieb:

Hi,

Ich finde Newmen Produkte und die dahinter stehende deutsche Marke wirklich sehr attraktiv, auch die Arbeit im Forum und die damit verbundenen Hilfestellungen oder auch konstruktiven Diskussionen sind super. Die Newmen Produkte würde ich immer wieder kaufen!

Frage 1)
Warum kein Sponsoring mehr von Jasper Jauch?

Frage 2)
Wird es in Zukunft die NEWMEN Evolution EWS Ltd Edition SL A.30 Felgen in 29″ auch mit 32H geben?
Die 28H Variante wäre von meinem Händler abrufbar gewesen, leider gibts keine 32H – Warum nicht?
Der RAW Style sieht ist echt ein Eye-Catcher!

Besten Dank – Grüße

Hi R0htabak,
bzgl. Jasper ist es leider einfach so, dass auch die Zweiradbranche eine Industrie ist, in der im Endeffekt jeder schauen muss, dass er sein Geld verdient. Der Vertrag ist eben nach 2019 ausgelaufen und Jasper hat ein sehr gutes Angebot von unseren Freunden von e*thirteen (Grüße an Dennis), welches er wohl nicht ausschlagen wollte. Wir haben aber nach wie vor einen guten Draht zueinander ;)

Die EWS-Laufräder sind inzwischen leider ausverkauft. Hier wird es aber dieses Jahr früher oder später eine aktualisierte Neuauflage geben. 32H deshalb nicht, weil unsere Laufräder auch mit 28 Speichen super halten, siehe Cube Action Team :)

Viele Grüße
Tim


Zambou schrieb:

Hallo Michi, Fabo und Tim!

Passend zum Bild im Hintergrund aber eigentlich nur indirekt Euch betreffend – ist noch eine PiRope Nabe ohne Boost geplant?

Für eine Antwort, vielen Dank im Voraus!

Cheerio und weiterhin viel Passion für Eure Produkte!

Hierfür bitte an PiRope wenden, wir sind lediglich Hersteller für die PiRope-Naben und Felgen, welche diese dann vertreiben. Das ist genau genommen kein Newmen.
Viele Grüße
Tim


feedyourhead schrieb:

Seit Kurzem steht für Kunden mit Naben der ersten Generation ein Upgrade Kit zur Verfügung.
Mit Einführung der Generation 2 war eure Aussage, dass ein Upgrade vermutlich nicht möglich sein wird.

Hier würde mich interessieren, wie nun trotz nicht dafür ausgelegter Toleranzen diese Herausforderung gelöst wurde, oder mutet man den größeren Lagern im Upgrade kit einfach mehr zu?

Hi Feedyourhead,
das Gen1 upgrade Kit konnten wir deshalb einführen weil …
… eine Toleranz (der Abstand der Lagerabstützung in der Nabe), die bei Gen1 nicht relevant war (wegen der einstellbaren Endkappen)…
… nach ausgiebiger Überprüfung in einem sehr engen Toleranzfeld war.
Somit war der Weg frei für das Upgrade-Kit.

Hoffe das war verständlich …:)

Viele Grüße,
Michi


jff-biking schrieb:

Hallo Newmen! Toller Service hier (und auch sonst)!
Wann werden die -12° SL Vorbauten (von der Eurobike) kommen?
Auf die neuen Carbon Felgen bzw. LRS bin ich auch schon gespannt ;)
Und als Vorschlag für ein neues Produkt: Remote-Hebel für Fahrwerk UND Vario-Stütze :love:

Hi jff-biking,
Die -17° Vorbauten haben wir noch etwas angepasst, erhältlich sein werden sie vermutlich im Mai/Juni.
Viele Grüße
Tim


joergarn schrieb:

Hi Newmen,

Betrifft die geplanten Carbon Felgen:
Habt ihr ein ein Video geplant in dem die Alu und die Carbon Felgen in einem „crash“/„drop“ Test vergleicht?(Felgenflanke etc.)

Speziell die XA25 Alu mit der 25er Carbon etc.

danke für euren tollen Support

Hi Joergarn,
wenn so etwas für euch interessant ist, können wir hier gerne was machen. Ich bin sowieso seit einiger Zeit mit @Grinsekater im Kontakt, weil wir einen etwas umfangreicheren Bericht zu vielen verschiedenen Dingen am Laufrad erstellen wollen. Da brauchen wir aber noch etwas Zeit für Tests usw. …

Viele Grüße
Tim


Herge2000 schrieb:

Hi Newmen Team,
ist etwas in Richtung Vario-Sattelstütze in Planung? Oder ist der Markt dafür schon überfüllt mit Anbietern?
beste Grüße
Frank

Hi Frank,
nein, die Sattelstützen sind immer besser geworden. Unser Nachbar, der Marzell von Vecnum, hat hier super vorgelegt. Wir fahren alle die neue Nivo und sind sehr zufrieden.
Gruß
Fabo


nesertema schrieb:

kann eine High-End Schmiede mit Fertigung made in Germany bzw. EU heute noch überleben? Wenn ja, bis wann bzw. weshalb? Bleibt Fokus nach wie vor auf High-End Nischenprodukte, oder ist evtl. OEM als Strategie in Erwägung gezogen, um in die breitere Masse zu gehen?

Hi nesertema,
die große Frage ist … was ist das Ziel der Firma?

Wenn es nicht darum geht, “groß” zu werden, ist das durchaus möglich.
Wenn dann noch z. B. der Direktvertrieb gewählt wird, geht das noch viel einfacher weil min. eine Marge wegfällt.
Wenn man den Direktvertrieb wählt, ist OE raus, das ist dann wieder ein Nachteil.
Wir versuchen es mit einem gesunden Mix aus Produktion in D und Asien.

Viele Grüße,
Michi


DerRider94 schrieb:

Hi,

sind neue Nabenmaße in Planung? Konkret ginge es mir um 20×110 Vorne und 157/150×12 hinten. Also ein LRS für den Downhilleinsatz.

Hi,
wir bieten DH Naben in 20×110 und 12×157 an mit J-bend 32h Flänschen. Komplette LRS, vor allem auch mit 157er Breite, sind in Planung, konkrete Termine gibt es hier aber noch nicht.
Wenn du einen Newmen LRS für dein DH-Bike suchst, am Besten den Laufradbauer deines Vertrauens fragen, der macht dir sicher ein faires Angebot.
Viele Grüße
Tim


OrangensaftDE schrieb:

Interessant. Vielen Dank!

Vielleicht noch eine darauf aufbauende, technische Frage: in wieweit decken die Tests im Labor die Realität ab? Sind diese stark auf ein einen Lastfall/bzw. Fahrsituation ausgelegt und die Bauteile zeigen daher im realen Test Schwächen, die im Labor nicht sichtbar waren? Oder anders gefragt: Wie sieht so ein Test für beispielsweise einen Lenker aus? Wie kann man sich das vorstellen? Nur Last “von oben”, oder auch etwas schräger/seitlicher?

Es ist der ideale Fall und unser Bestreben, dass die Tests immer den Belastungen der Realität entsprechen.
Das ist aus verschiedenen Gründen aber gar nicht immer so einfach.
Es ist bei manchen Bauteilen z. B. so, dass sie – je nachdem, aus welchem Material sie sind (Aluminium oder Carbon) – total unterschiedliche Ergebnisse auf der Testmaschine zeigen. Das muss man dann entsprechend deuten können und eventuell müssen die Teststandards angepasst werden.
Es wird aber IMMER versucht, alle Lastfälle abzubilden.
Wie so ein Test für Lenker aussieht, kann ich bei Gelegenheit hier mal in einem Video zeigen.

Viele Grüße,
Michi


imkreisdreher schrieb:

Ah nochwas: Ist eure Winkelsteuersatzidee weiter im kommen? Das fänd ich nämlich ausgezeichnet.

Hi,
ein deutscher “Lagerspezialist” mit A hat die Berechtigung, das Projekt fortzuführen. Weil es hier sehr wichtig ist, dass die Steuersätze sehr günstig sind, sodass OE-Hersteller die Steuersätze in ihren Bikes verbauen können, ist das bei denen in der besseren Hand. Da werden auf jeden Fall entsprechende Bikes erscheinen in der nächsten Zeit. Der Rahmen muss ja speziell für den Steuersatz vorbereitet sein.

Viele Grüße
Tim


imkreisdreher schrieb:

Man hört manchmal von Problemen mit dem Freilauf der Naben, dass sich die Scheiben verklemmen oder nicht mehr greifen. Wird das Thema nochmal überarbeitet?

Ja, auch bei uns gehen mal die Zahnscheiben hops.
Das ist der große Nachteil der Zahnscheiben-Freiläufe. Wenn die Zahnscheiben – aus welchem Grund auch immer – mal nicht 100%ig eingerastet sind, dann sind sie bei der kleinsten aufgebrachten Kraft (auf die Kurbel) bereits hinüber.
Ein nicht 100%iges Einrasten kann verschiedene Ursachen haben. Wir tauschen in solch einem Fall die Zahnscheiben meist auf Kulanz aus.
Wir arbeiten an dem Thema und auch an der Lautstärke … lasst euch überraschen …

Viele Grüße,
Michi


swindle schrieb:

Da Ask me Anything: Seid ihr zufällig auf der Suche nach einem Einkäufer mit W.Ing MB Studium Hintergrund? :D

Hi swindle,
wir freuen uns über jede Inititativbewerbung. Aktuell platzen wir zwar aus allen Nähten, wir sind aber stetig am wachsen. Wenn du sowieso im Allgäu bist, kannst du auch gerne mal vorbeischauen :)

Viele Grüße
Tim


feedyourhead schrieb:

andere Optik und 20g leichter als vorgestellt?
Ihr werdet doch nicht mal bei Carbonbauteilen auf den Lack verzichten?
Das wäre ein starkes Argument für eure Felgen, dann würde eigentlich nichts mehr für Duke sprechen.

Ja, unsere neuen AM-Carbonfelgen kommen ohne Lack mit mold finish.
Das spart nochmal Gewicht und ist zudem günstiger. Den Preisvorteil geben wir natürlich an unsere Kunden weiter!


powjoke schrieb:

Hallo Newmen Team,

plant ihr auch eine kostengünstigere Alternative zum SL.A 30 LRS anzubieten, à la DT E1700 oder E1900?
Zwar gibt es ja den BC Loamer, habe aber bei dem Gewicht bedenken und aus Erfahrungen von Freunden leider nicht all zu viel positives gehört.

Liebe Grüße

Hi Plowjoke,
die Preise für unsere Laufräder entstehen natürlich u.a. aus den entsprechend gewählten Materialen und das macht unsere Laufräder auch so haltbar und leicht. Es ist schlecht möglich, die Laufräder in derselben Qualität zu einem geringeren Preis anzubieten. Welche Probleme gibt es denn bei euch mit dem Loamer? Habe hier bisher nur positives Feedback wahrgenommen.

Viele Grüße
Tim


danimaniac schrieb:

Würdet ihr einem 105 kg Fahrer am Enduro noch die “normalen” Felgen empfehlen oder schon eher die E.G (29 zoll, 30er Innenweite)

Hi Dani,
das kommt immer ganz darauf an, wie du dein Bike einsetzt und wie deine Laufräder in der Vergangenheit gehalten haben. Wir sind mit den Einsatzgebiet-Angaben sehr konservativ und die A.30 Felge reicht für die aller, allermeisten Endurofahrer. Wenn du bisher jede Felge kaputt bekommen hast und jetzt nach etwas Stabilerem suchst, nimmst du natürlich am besten die EG30.
Viele Grüße
Tim


Gefahradler schrieb:

Liebes Newmen-Team,
als Fan der ersten Stunde und Fahrer der Gen1 Naben nun meine 2 Fragen:
1. Werden die Evolution UL-Naben weiterhin nur über Kon-Q-Renz angeboten, oder auch über euch? Diese würde sich auch super mit Pi-Rope ergänzen um einen LRS gut unter 1kg anzubieten, ist dahingehend etwas geplant?
2. Vielleicht könnt ihr euch mit User Nathan zusammentun und eine Serienfertigung des Suit-Bikes bringen (wurde Bike des Jahres 2019!)
Schöne Grüße,
Gefahradler

Zu 1: die UL werden über Christian Jenny vertrieben und waren auch aus seiner “Feder”. Wir werden aber auch mit leichten Naben und weniger Gewicht kommen!

Zu 2: Die Jungs waren schon hier … schönes Bike … ich bin von einem Eingelenker aber nicht wirklich überzeugt. Wippt mir zu viel beim Pedalieren.


aarrnndd schrieb:

Hallo Newmen Team

danke für die Möglichkeit hier! Und weiter so mit euren tollen Produkten!!!

Es packt mich mal wieder der gesunde “Neid”, Neustart, eigenes Prüflabor… ;) ;) ;)

Wenn man selber die eine oder andere Idee hat, es aber nicht die finanziellen Möglichkeiten gibt, Zedler oder andere mit Tests oder sonstigem zu beauftragen, kommt man irgendwie an gebrauchte Prüfgeräte, Bauanleitungen oder an Software. Es geht hier nur um ein Hobby, in dem vielleicht doch mehr steckt.

Vielen Dank!

VG Arnd

Hi Arnd,
sorry, deine Frage hatten wir überlesen, ganz gut was los hier.
Unsere Prüfstände zu organisieren war für uns schon gar nicht so einfach, das Meiste haben wir selber gebaut. Wenn du mal was hast, was du gerne abtesten würdest, kannst du dich gerne mal bei uns melden, vielleicht passt es ja zeitlich gerade gut rein :)

Viele Grüße
Tim


Batzbohrer schrieb:

Hallo,

ich wollte mal bzgl. der Verfügbarkeit der EVOLUTION SL A.30 in 27,5 Zoll mit XD Freilauf nachfragen.
Aktuell sind diese in den einschlägigen Onlineshops nicht verfügbar.

Hi Batzbohrer,
da haben wir uns leider etwas mit dem warmen Winter verkalkuliert. Erfahrungsgemäß gehen die Verkäufe in der Branche über die Monate November bis Januar stark zurück, das ist dieses Jahr vollkommen ausgeblieben. Im März ist alles wieder mehr als ausreichend lagernd.

Viele Grüße
Tim


feedyourhead schrieb:

Bei eurer Carbonsattelstütze geht ihr besonders auf das “angenehme Flexverhalten” ein und beschreibt, dass es eurer Meinung nach nicht auf möglichst viel Flex ankommt.

Tatsächlich ist der Unterschied der bei Tests gemessenen Auslenkung verschiedener Carbonsattelstützen für gewöhnlich nur gering.
Sehr viel stärker wirkt sich der Durchmesser und vor allem auch die Sitzhöhe aus.

Wenn ihr auf Eurer Homepage schreibt, dass eure Stütze einen “kontrollierten Flex” aufweist, was ist damit gemeint?
Geht ihr davon aus, dass eure Stütze zwar keinen größeren Federweg, aber eine höhere Dämpfung aufweist als andere? Wenn ja, wie ermittelt ihr diesen Wert?

Es geht tatsächlich um den Flex. Durch ein entsprechendes Layup ist der Flex “steuerbar”. Ist der Flex zu groß, dann “kickt” die Stütze aufgrund fehlender Dämpfung aber zurück und man sitzt – speziell bei hohen Trittfrequenzen – auf einem Schaukelpferd. Wir haben unsere Stützen so optimiert, dass wir aus unserer Sicht das Optimum aus Komfort und nicht Aufschwingen bei hohen Trittfrequenzen erreicht haben.

Den Stützendurchmesser können wir dabei berücksichtigen, die unterschiedlichen Auszugshöhen leider nicht.

Viele Grüße,
Michi


vitaminc schrieb:

Hola,

was werden die neuen Carbonlaufräder wiegen und zu welchem Preis werden diese erhältlich sein?

Welche Vorteile ergeben sich aus eurer Sicht lieber die Carbonlaufräder zu fahren anstatt altbewährte Alu?

Danke

Hi Vitaminc,
die Carbon Laufräder werden einen niedrigeren UVP haben als die Advanced X.22, die wir mal angeboten haben und ein Extra geben wir hier auch zu jedem Laufrad zu.

Im XC/Trail-Bereich hast du einfach ein leichteres, schnelleres Bike mit Carbonlaufrädern. 30er Felgen machen auch hier Sinn und eine A.30 ist dann schon ziemlich schwer für ein XC Race-Bike.

Bzgl. Enduro bin ich die Advanced A.30 Carbonlaufräder seit Oktober viel in einem Banshee Titan gefahren und sehe die für mich als sinnvoll am Enduro. Am Reschenpass oder auch Finale kann ich hier viele Tage tausende Höhenmeter machen, ohne dass ich jemals irgendwas an den Laufrädern richten musste. Wer schonmal eine gut gebrauchte Alufelge im Zentrierständer hatte weiß, dass man die dann einfach nicht mehr so top zentriert bekommt. Das ist bei den Carbonfelgen anders. Unsere Enduro-Carbonfelge hat zudem sehr stabile Hörner, welche noch immer halten, wenn die Evolution EG30 auf unserem Impact-Prüfstand schon bedeutende Dellen bekommt. Ich war ehrlich gesagt selber skeptisch. Für mich ist es aber ganz ehrlich inzwischen das absolute rundum-sorglos Laufrad.
Vom Fahrverhalten her ist die Carbonfelge etwas spritziger im Antritt und man kann sich richtig gut durch schnelle Kurvenkombinationen pushen. Auf Stein- und Wurzelfeldern hat man ein kleines bisschen mehr Feedback, aber da muss man schon wirklich direkt die Felgen im Wechsel testen, um das zu merken.
Viele Grüße
Tim

Edit Gewichte 29″:
Adv XA25 1280g
Adv XA30 1340g
Adv A.30 1590g


Knusperhexe schrieb:

Tachchen,

da hier gerade mal die Gelegenheit ist, versuch ich es mal mit ein paar kleinen Fragen – vielleicht schafft ihr es ja auf ein paar davon ein zu gehen.

1. XA 25 – leidiges Thema für euch, vielleicht, aber eine 32H Version wäre wirklich schön. Kann mir nicht vorstellen, dass ihr auf dem Material sitzen bleiben würdet, auch wenn ihr sie nicht in eigenen LRS verbaut. Es würde das Spektrum dieser Felge sehr guttuend erweitern.

2. Wenn keine Felge zwischen XA 25 und SL A30 geplant ist – ausser eben Carbon – wie wäre es dann mit einer “XA 30”? Dass die größere Maulweite auch im Crossbereich immer beliebter – und sinnvoller dank darauf ausgelegter Reifen – wird, ist ja nicht von der Hand zu weisen. Wäre ne schöne Sache, da es genügend Leute gibt, die eben nicht über 600€ für einen LRS verkloppen können, deshalb bei Alu bleiben wollen – Carbon ist halt nicht für jeden.

3. Die RAW Felgen sind mir persönlich in der Oberfläche zu raw – nix poliert, ziemlich zerfurcht wenn man genauer hinschaut und eben drüber lackiert. Ist es zu pingelig hier nach zu fragen, ob ein bisschen Politur möglich wäre?

4. Auch noch zur RAW – gleiches Spiel wie schon damals bei den SL A30 und aus Punkt 1 bei den XA 25 – warum keine 32H? Es gibt genügend Leute, die so einen klassischen Look durchaus fahren, aber meistens noch “altes Material” weiterverwenden wollen. 28H Naben hat dort nie jemand. Und auch davon abgesehen – ja, eure Felgen sind auch in 28H locker stabil genug für einen breiten Anwendungsbereich. Aber bei manchen Fahrern spielen noch ein paar mehr Faktoren rein, als die reine hinreichende Belastungsgrenze.

5. (eigentlich keine Frage, eher eine Thesenstütze) Die Verfügbarkeit einiger eurer Felgen – vor allem die der SL A30 in 32H sowohl 29 als auch 27,5″ macht mich in letzter Zeit kirre. Mal verfügbar, dann wieder auf Monate nicht. Das Zeug scheint sich zu verkaufen wie geschnitten Brot. Ist es also so unverschämt immer wieder nach 32H Varianten bei euren anderen Felgen zu fragen?

Vielen Dank und schön dass ihr die Möglichkeit bietet.
VG
Stefan
aka
Hexe

Hi Stefan,
Zu: : ja, ja, ja, ist ja schon gut. Das hast Du nun davon … wegen deinen unermüdlichen Fragen nach X.A.25 in 32 Loch haben wir uns dazu entschlossen, diese aufzulegen. Ab Mai vorraussichtlich lieferbar.

Zu 2: Wir beobachten den Markt. Momentan sehen wir eher die Gefahr, dass eine X.A.30 dann im Enduro gefahren wird …
… wir bleiben aber an diesem Thema dran.

Zu 3: Die Oberfläche der RAW ist gebürstet und eloxiert. Shot peen und poliert haben wir ebenfalls ausprobiert, sah aber schei..e aus.
Uns hat das RAW, wie es jetzt ist, am Besten gefallen.

Zu 4 : Wir können leider nicht alles machen …

Zu 5: Ja, unsere Komponenten “gehen” momentan sehr gut, speziell unsere Laufräder und Felgen. Dass da nicht immer alles lagernd ist, ist leider fast nicht vermeidbar. Die Frage nach 32 Loch ist unter Zu 1: beantwortet worden.

Viele Grüße,
Michi


R0htabak schrieb:

Hi Tim,
danke für Deine Antwort.
Völlig verständlich, dass Eure Felgen auch mit 28H und härtester Gangart halten. Wurde deswegen von D-Light auf Race Speichen umgestellt in der EWS Edition?
Klar ein Luxusproblem: Wenn ich bereits ChrisKing Naben mit 32H habe, die neu aufbauen möchte gibt’s so leider keine Möglichkeit die schönen RAW-Felgen zu verwenden. Oder eben schwarze kaufen und Zeit+Arbeit in Entlacken und Aufpolieren stecken.
Fande den Look gerade in Jaspers gelbem Tallboy echt gelungen!

Danke und eine schöne Woche Euch.

Hi,
für die EWS Fahrer ist es einfach auch sehr wichtig, dass die Speichen nicht reißen, wenn mal ein Ast ins Laufrad kommt o.Ä. Ich war viel mit den Jungs zum Testen unterwegs, auch mit 25er Felge, ganz dünnen und ganz dicken Speichen usw. Am Ende sind wir bei dem LRS, wie er jetzt ist, gelandet. Im Laufe der Saison wurde allerdings von den Fahrern auf die E.G.30 Felgen am Hinterrad gewechselt. Das wird bei der nächsten EWS-Edition aufgegriffen.
Dass das ärgerlich ist, wenn man schon die teuren Naben liegen hat und die Felgen gerne fahren würde, ist klar. Leider werden wir aber niemals die Möglichkeit haben, alle Produkte in allen Konfigurationen erhältlich zu machen. Irgendwas bleibt da immer auf der Strecke. Bei den silbernen Laufrädern wussten wir ja anfangs nicht mal, wie sie ankommen werden.

Viele Grüße
Tim


iceis schrieb:

Wieso sind auf eurer HP nur noch Straightpull zu finden, ich weis es steht geschrieben das ihr auch J Bend anbietet aber Bilder oder wenigstens eine Auflistung, kommt halt besser.
Z.b. geh ich auf MTB – NABEN – “hier wäre es doch Sinnvoll alle, und ich meine alle, Naben gelistet zu haben.”
Ist für mich jetzt kein Drama aber verstehen kann ich sowas nicht und weil die Gelegenheit da ist hier mal zu fragen, mach ichs halt.

Wir arbeiten gerade an einer neuen HP … deshalb ist auf der aktuellen eventuell nicht alles aktuell … Sorry.

Viele Grüße,
Michi


Andreas_Nue schrieb:

Hallo Michi,

ich fahre eure Laufräder “Newmen Evolution SL A30, 30mm, 110/148”.
Als Tubeless stellt die Hohlkammerfelge mit großzügiger Ventilbohrung eine Herausforderung an die Dichtheit da. Im Bereich des Tubeless Ventils bekomme ich die Felge trotz Versuchen mit verschiedenen Ventilen nicht 100% dicht. Gibt es dazu Tipps und VErbesserungsvorschläge von euch?

Vielen Dank und Grüße
Andreas

Hi Andreas,
wichtig ist es, Ventile mit rundem Kopf zu nutzen, wie unsere eigenen oder die von Schwalbe. Damit sind mir bisher keine Probleme bekannt. Auch unser Felgenband, das nicht mehr geklebt werden muss, ist hilfreich, sollte man Probleme mit dem Aufkleben haben.
Viele Grüße
Tim


bikenils schrieb:

Wenn die Naben lauter werden sollten, gibt es ein Upgrade für Gen 2?

Ich glaube, du wirst schwer enttäuscht werden bzgl Lautstärke 🙈

Viele Grüße
Tim


feedyourhead schrieb:

Werden nur die AM Felgen (A) oder auch die XC Felgen (XA) unlackiert sein?

Alle Carbonfelgen werden unlackiert sein.
Viele Grüße
Tim


vitaminc schrieb:

Werdet Ihr wie Santa Cruz auch lebenslange Garantie für die Carbonlaufräder anbieten oder was werdet Ihr anbieten?

Wir wollen die “Verarsche” mit lebenslanger Garantie nicht mitmachen.
Wir bieten ein gutes Crash-Replacement und faire Kulanzlösungen.
Das ist ehrlicher und realistischer als lebenslange Garantien, die am Ende dann doch nicht so easy laufen wie versprochen …

Viele Grüße,
Michi


imkreisdreher schrieb:

28,6/2+31,8/2=30,2 –> also ca 31mm Länge, aber 35mm Länge wär auch schon interessant (zwei Schrauben).

Ahhh, jetzt verstehe ich.
Hmmmm, wir haben ja noch nicht mal nen 400 mm Vorbau.
Das Problem: Wir müssten für jede der noch fehlenden Längen eigene schmiede Werkzeuge aufmachen was sonst so nicht der Fall ist.
Wir müssen das intern mal besprechen ….mal schauen wie das umsetzbar ist.

Viele Grüße,
Michi


Sooo, ist ja einiges zusammengekommen in den 90 Minuten, welche wie im Flug vergangen sind. Hat uns viel Spaß bereitet, euch hoffentlich auch. Wir hoffen, dass wir keine Frage übersehen haben. Schön, dass alles gesittet abgelaufen ist und wir von den Trollen versehrt geblieben sind.
Generell bieten wir immer unseren Support über Mail und Telefon an. Auch in unserem Herstellerforum werden wir sehen, dass wir wieder etwas aktiver werden, leider fehlt uns hier manchmal etwas die Zeit.
Aufgrund der recht häufigen E-Mail-Nachfragen: Die Bekleidung, die im MTB-News Artikel zu sehen war, ist ab sofort für alle Händler ab Lager bestellbar. Wenn ihr da interessiert seid, könnt ihr also einfach euren Händler anhauen.

Im März wird es wie vorhin schon angekündigt noch News zu den Carbon-Laufrädern geben, also bis dann!

Viele Grüße,
euer Newmen Team 

Welche Persönlichkeit oder welchen Hersteller wünscht ihr euch als nächstes in der Ask Me Anything-Serie?


Wer hat sich bisher noch euren Fragen gestellt? Hier gibt’s alle bisherigen Ask Me Anything-Artikel:

Der Beitrag Ask Me Anything mit Newmen: Alle Antworten in der Zusammenfassung! erschien zuerst auf MTB-News.de.

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